Das aktuelle Wetter NRW 11°C
Islamismus

Verbotener Salafisten-Verein hatte Kontakt zu „Sauerland“-Terroristen

18.06.2012 | 14:35 Uhr
Verbotener Salafisten-Verein hatte Kontakt zu „Sauerland“-Terroristen
Welche Verbindung hatten die Solinger Salafisten zum Sauerland-Terroristen Fritz G.? Die Ermittler rätseln noch. Foto: ddp

Berlin.   Der verbotene Salafisten-Verein Millatu Ibrahim stand in Verbindung mit der terroristischen „Sauerland“-Gruppe. Das hat das Innenministerium bestätigt. Fahnder hatten in einer Solinger Moschee persönliche Dinge von Fritz G. entdeckt.

Das Innenministerium hat Berichte bestätigt, wonach es bei dem kürzlich verbotenen Salafisten-Verein Millatu Ibrahim Hinweise auf einen Kontakt zu der terroristischen „Sauerland“-Gruppe gegeben habe. Man habe ein entwertetes Sparbuch der G.-Brüder gefunden, sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Montag. Es habe möglicherweise eine Verbindung über eine Gefangenenbetreuung der G-Brüder durch den Verein gegeben. Man sei aber noch mit der Auswertung der sicher gestellten Sachen befasst.

Der „Spiegel“ hatte zuvor berichtet, die Fahnder hätten in der Solinger Millatu-Ibrahim-Moschee am vergangenen Donnerstag eine Geldkassette mit persönlichen Sachen von Fritz G. sichergestellt. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hatte den salafistischen Verein zuvor verboten.

Fritz G. und drei weitere Mitglieder der Sauerland-Gruppe hatten vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht gestanden, Autobombenanschläge auf US-Soldaten geplant zu haben. Im März 2010 wurde Fritz G. als Rädelsführer zu zwölf Jahren Haft verurteilt. (dapd)

Facebook
 
Kommentare
19.06.2012
15:46
Verbotener Salafisten-Verein hatte Kontakt zu „Sauerland“-Terroristen
von michalek | #3

Endlich erleben die Bürger in unserem Land das ein Minister das Übel an der Wurzel bekämpft.
Das die Steuerzahler, die Salafisten die unser Land bekämpfen und die Religionsfreiheit in unserem Land schamlos missbrauchen auch noch ernähren und bezahlen müssen ist kaum noch zu ertragen.
Diese Menschen sind das beste Beispiel dafür warum wir bei der Integration von Muslime nur zaghafte Fortschritte machen.
Denn ich hoffe man darf in Deutschland immer noch davon ausgehen darf, das in einem Rechtsstaat der in seinem Grundgesetz Religionsfreiheit für alle zusichert jeder mit hilft religiöse wie auch politische Fanatiker, wo sie sich auch immer herausbilden, zu isolieren. Denn es muß durchgesetzt werden das die Religionsfreiheit nur im gesetzlich zulässigem Rahmen ausgeübt wird. Da die Polizei unsere Gesetze durch setzen muss, ist ein Angriff auf die Polizei auch ein Angriff auf unseren Rechtsstaat.

19.06.2012
09:21
Verbotener Salafisten-Verein hatte Kontakt zu „Sauerland“-Terroristen
von kalle77 | #2

Und noch mal. Warum muss erst eine Splitterpartei wie Pro Nrw daür sorgen., dass sowas aufgedeckt wird?

19.06.2012
06:07
Verbotener Salafisten-Verein hatte Kontakt zu „Sauerland“-Terroristen
von Petershans | #1

Daran sieht’s man ja.
Wenn möglich Staatsbürgerschaft aberkennen und die Salafisten ausweisen. Die Konvertiten aus dem Club wegen Unterstützung einen terroristischen Vereinigung in den Knast stecken.

“Diese Bezeichnungen sind sehr hässlich, es ist anstößig und eine Beleidigung unserer Religion. Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich.” Ministerpräsident Erdogan

Im Januar 1985 erklärte der ständige Delegierte der Islamischen Republik Iran bei den Vereinten Nationen (Spencer, 2002, p. 104):

“Allein schon das Konzept der Menschenrechte ist eine jüdisch-christliche Erfindung und inakzeptabel im Islam.”

Die sogenannten “friedlichen” Moslems würden nicht zögern, nach dem Gesetz der Scharia die Jyzia Steuer für Christen und Juden einzuführen und Hindus, Buddhisten, Sikhs, Exmoslems, Atheisten und Agnostikern die Kehle durchzuschneiden. Tief im Inneren ist jeder “Gläubige” der Richter und Henker jedes “Ungläubigen”.

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6780298/create

Umfrage
Die SPD feiert ihren 150. Geburtstag . Ist die Partei für Sie immer noch aktuell oder schon total veraltet?

Die SPD feiert ihren 150. Geburtstag . Ist die Partei für Sie immer noch aktuell oder schon total veraltet?

 
Fotos und Videos
Kanzlerin Merkel in Kleve
Bildgalerie
Staatsbesuch
Altkanzler wird geehrt
Bildgalerie
Helmut Kohl
Prinz Harry in den USA
Bildgalerie
Prinz-Besuch
Trauer um Margaret Thatcher
Bildgalerie
Begräbnis
Aus dem Ressort
Jobcenter wollten offenbar Hartz-IV-Empfänger ausspionieren
Datenschutz
Mehrere Jobcenter in Deutschland haben anscheinend mit dem Gedanken gespielt, soziale Netzwerke wie Facebook zu nutzen, um Angaben von Hartz-IV-Beziehern zu überprüfen. Laut dem Datenschutzbeauftragten des Bundes hätten mehrere Ämter wissen wollen, ob sie Daten aus dem Internet verwenden dürfen.
Petition für Netzneutralität nimmt Hürde für den Bundestag
Internet
Mehr als 50.000 Mitunterzeichner in vier Tagen - die Resonanz auf eine Initiative für die Gleichbehandlung aller Daten im Netz ist unerwartet groß. Jetzt muss sich das Parlament mit der Petition eines 19-jährigen Studenten befassen. Die Regierung hatte eine Gesetz bisher nicht für nötig gehalten.