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US-Diplomat Stevens unmittelbar nach Angriff offenbar noch am Leben

17.09.2012 | 21:53 Uhr

Der im libyschen Bengasi getötete US-Botschafter Chris Stevens war laut Augenzeugenberichten noch am Leben, als er kurz nach dem Angriff auf das US-Konsulat entdeckt wurde. Libysche Zivilisten hätten Stevens aus einem Konsulatszimmer gezerrt und ihn in ein Krankenhaus gebracht, sagte der Kameramann Fahd al-Bakusch der Nachrichtenagentur AP am Montag.

Kairo (dapd). Der im libyschen Bengasi getötete US-Botschafter Chris Stevens war laut Augenzeugenberichten noch am Leben, als er kurz nach dem Angriff auf das US-Konsulat entdeckt wurde. Libysche Zivilisten hätten Stevens aus einem Konsulatszimmer gezerrt und ihn in ein Krankenhaus gebracht, nachdem jemand über seinen scheinbar leblosen Körper gestolpert sei, sagte der Kameramann Fahd al-Bakusch der Nachrichtenagentur AP am Montag. "Ich habe seinen Puls gefühlt und er lebte noch."

Nach der Verbreitung eines Videos, das zahlreiche Muslime als Beleidigung des Propheten Mohammed auffassten, hatten aufgebrachte Demonstranten am vergangenen Dienstag die US-Vertretung in Bengasi gestürmt und den Botschafter Chris Stevens und drei weitere Konsulatsmitarbeiter getötet.

dapd

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