Wahlprogramm
Union will Wähler mit Steuersenkungen locken
29.06.2009 | 13:50 Uhr 2009-06-29T13:50:00+0200
Berlin. Die Spitzen von CDU und CSU haben in Berlin einstimmig das gemeinsame Wahlprogramm der Union verabschiedet. Nachdem Kanzlerin Angela Merkel ihr Nein in Sachen Mehrwertsteuererhöhung durchgesetzt hatte, stehen im Programm nun sogar Steuersenkungen.
CDU und CSU versprechen den Bürgern steuerliche Entlastungen ohne Wenn und Aber. Auf einer Sitzung der Vorstände beschlossen die beiden Schwesterparteien am Sonntag einstimmig das gemeinsame Programm für die Bundestagswahl. Darin kündigen sie eine Korrektur schleichender Steuererhöhungen an, die auch als kalte Progression bezeichnet wird. CDU-Chefin Angela Merkel und CSU-Chef Horst Seehofer betonten, das Versprechen stehe trotz der Wirtschaftskrise nicht unter Finanzierungsvorbehalt. Als Wunschkoalitionspartner nannten sie die FDP.
Mit der steuerlichen Entlastung soll die «Motivation der Leistungsträger» erhöht und Wachstum angekurbelt werden, sagte Merkel: «Wir müssen verhindern, dass jeder Cent Lohnerhöhung vom Finanzamt wieder einkassiert wird.» Im Programm heißt es, mit einer Korrektur des Steuertarifverlaufs solle der «Mittelstandsbauch» abgeflacht werden. Der Eingangssteuersatz soll in zwei Schritten von 14 auf 12 Prozent gesenkt werden. Der Höchststeuersatz, der heute schon ab einem Jahreseinkommen von 52.552 Euro greift, soll zunächst ab 55.000 Euro und später ab 60.000 Euro zum Tragen kommen. Damit helfe man vor allem den Menschen mit mittleren Einkommen, sagte Merkel.
CSU scheitert mit Forderung nach festen Terminen
Auf feste Termine für die zwei Stufen, auf die die CSU im zuvor gedrungen hatte, legten sich die Unionsparteien nicht fest. Seehofer zeigte sich trotzdem zufrieden, weil die Entlastungen «auf jeden Fall und ohne Finanzierungsvorbehalt» kommen. Da man grundsätzlich in allen Punkten einig sei, wolle man an dieser Stelle keinen Konflikt, sagte der bayerische Ministerpräsident. Auch Kanzlerin Merkel erklärte: «Die kalte Progression ist unser Schwerpunkt. Der wird fest zugesagt. Alles andere steht unter Vorbehalt.» Der Umfang der steuerlichen Entlastung war zuvor auf 15 Milliarden Euro beziffert worden.
Unmittelbar vor der Tagung sprachen sich die CDU-Ministerpräsidenten Wolfgang Böhmer aus Sachsen-Anhalt und Günther Oettinger aus Baden-Württemberg für Steuererhöhungen aus, um die ausufernde Neuverschuldung besser abtragen zu können. «Mit mir ist eine Steuererhöhung in der nächsten Legislaturperiode nicht zu machen», betonte Merkel und fügte hinzu: «Die Menschen können sich auf mich verlassen.»
Bekenntnis zur FDP
Oettinger, der sich für eine Anhebung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes eingesetzt hatte, trage das Programm mit, berichtete sie. Auch die von Böhmer vorgeschlagene Anhebung des Spitzensteuersatzes für Bestverdiener «wäre zur jetzigen Zeit ein völlig falsches Signal», sagte Merkel.
Merkel und Seehofer bekannten sich zu einer Koalition mit der FDP. «Wir können unser Programm am besten mit der FDP verwirklichen», sagte Merkel. Die Große Koalition mit der SPD wolle man beenden.
Heil verreißt Unions-Papier
SPD-Generalsekretär Hubertus Heil verriss das gemeinsame Wahlprogramm von CDU und CSU. Das Programm sei «ideenlos, inkonsistent und in Bezug auf die Steuerpolitik chaotisch», sagte Heil der «Frankfurter Rundschau» (Montagausgabe). Heil äußerte die Befürchtung, die Union werde die versprochenen Steuersenkungen durch «eine Abschaffung der Pendlerpauschale, der Arbeitnehmer-Pauschbeträge, der steuerfreien Nachtzuschläge und Kürzungen bei den Sozialleistungen» finanzieren.
FDP-Parteichef Chef Guido Westerwelle sagte im Hinblick auf eine mögliche schwarz-gelbe Koalition nach der Wahl in der «Bild am Sonntag», er werde einen Koalitionsvertrag nur dann unterschreiben, «wenn darin ein faires, leistungsgerechtes Steuersystem vereinbart worden ist». FDP-Generalsekretär Dirk Niebel kritisierte das Programm scharf. Es zeige, «wie weichgespült die Union nach vier Jahren Großer Koalition ist», sagte er der «Westdeutschen Allgemeinen Zeitung». Das Wahlprogramm habe keine klaren Schwerpunkte.
Der Vorsitzende der Linksfraktion, Oskar Lafontaine, erklärte, angesichts der höchsten Neuverschuldung in der Geschichte der Bundesrepublik sei Merkel unglaubwürdig, wenn sie wider besseres Wissen weitere Steuersenkungen verspreche und Steuererhöhungen ausschließe. (ap)

18:24
... dem glaubt Man nicht!
Das alte Sprichwort wird keine Wirkung haben!
Die CDU/CSU wird annähernd 40% der Stimmen erhalten, weil
- die Wahlbeteiligung erheblich sinken wird
- die Doofen nicht alle werden!
... und dann wird dem kleinen Mann von CDU und FDP so richtig das Fell über ide Ohren gezogen!
17:22
Hier wird die ganze Ignoranz sichtbar. Man hält die Wähler für blöd. Doch dieses Mal werden die Gesänge nicht fruchten.
15:04
Ich mache ein BBQ vor dem Wahllokal. Jeder, der mich wählt, bekommt ein Kaltgetränk gratis!
Bei den Grünen sagt man wenigstens ganz offen, dass die Haushaltskasse nur per Steuererhöhung gestopft werden kann. Die FDP fabuliert, dass man den Leuten nur mehr Netto lassen muss, und damit wäre das Ding gedreht. Die CDU steht genau dazwischen - will sie sich schließlich Schwarz-Gelb sowie Jamaica offen halten. Für den Falle einer Großen Koalition scheint sie sich dabei auch zu rüsten - sollten Steuererhöhungen kommen(Was ich in allen Fällen erwarte), kann man dies - mal wieder - auf die SPD schieben.
Also bitte, liebe Parteien! Seid aufrichtig! Sagt klar, dass die Steuern erhöht werden müssen, aber diskutiert direkt über die Ausgestaltung. Beispiel:
Die Einkommenssteuer durch die Bank um 1% erhöhen, den Spitzensteuersatz zurück auf das Vor-Schröder-Niveau(+8%), Luxussteuer von 5% auf alles, was über 8.000€ kostet, Ermäßigte MwSt. auf runde 5% senken, normale MwSt. auf runde 20% erhöhen.
Das ist zwar nicht durchgerechnet, aber wenigstens ein konkreter Vorschlag.
Einen Eiertanz um das Thema wollen Wähler sicher nicht sehen. Also bitte: Nicht darüber streiten OB erhöht wird, sondern WAS.
14:23
Ich verspreche immer gutes Wetter......WÄHLT MICH
13:42
Ich senke Euch auch allen die Steuern!
Versprochen!!!!!!!!!!!!!!!!
Nur der Zeitpunkt steht noch nicht fest!!!!
Wählt mich, ich bin noch ehrlicher als die CDU!!!!!
13:29
Der Ausgangspunkt allen Übels, was wir jetzt haben, sind die Schulden. Merkel steht da als die größte Schuldenmacherin in der BRD.
80 Mrd. Schuldzinsen fallen an und die werden durchgereicht als Steuern an den deutschen Michel und mit Geld, was nicht da ist, kann er nichts kaufen, wodurch sich die vielen Pleiten erklären. Es gibt immer mehr Hartz4ler; inzwischen sind es 7,4 Mill. Menschen, die Negativspirale dreht sich weiter.
Für die Schulden ist Frau Merkel am stärksten verantwortlich und deshalb gibt es keinen einzigen Grund sie zu wählen es sei denn, man ist reich.
Die Reichen verdienen an den Schulden des Landes exponentiell. Hat jemand 200 Milliarden Euro, dann verdoppelt sich sein Vermögen bei 7% Zinsen alle 10 Jahre, er hätte also nach 10 Jahren dann 400 Mrd. € und nach weiteren 10 Jahren dann 800 Mrd. €, dann 1,6 Bill. usw. usw.
Und was hätte dann der deutsche Michel noch? Nichts!!!
Auf diese Art und Weise findet also eine Umverteilung statt, die in eine Katastrophe für alle endet.
Deshalb kann man Merkel nicht wählenDeshalb kann man Merkel nicht wählen, also: nicht locken lassen sondern blocken.
13:07
Nur die allerdümmsten Kälber, wählen ihren Meztger selber.
12:44
später heißts wieder: wir hatten von nichts gewusst ! ...
manche wollen halt hintergangen werden, weil selbst- und mitdenken,
oft mühseliger ist und einige arg überfordert ...
wer dieser reGIERung eine weitere möglichkeit gibt, hats nicht anders verdient ...
denk ich an deutschland in der nacht, dann bin ich um den schlaf gebracht ...
12:38
@ #60
Jeder der die Blöden nicht richtig schreiben kann, gehört dann zu den Blöden?
12:21
Die Dummen sterben aus, die blöden übernehmen nun das Regiment!!!