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Wahlkampf

Union setzt auf Zugpferd Guttenberg

12.06.2009 | 11:10 Uhr
Union setzt auf Zugpferd Guttenberg

Berlin. Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) wird das Zugpferd des Unions-Wahlkampfs. Er mache eine ausgezeichnete Arbeit, sagte CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla. Der Kampf um Arbeitsplätze soll im Wahlkampf der Union nur eine zweitrangige Rolle spielen.

Die Union setzt im Wahlkampf auf Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU). CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla sagte am Freitag, Guttenberg mache «eine so ausgezeichnete Arbeit», dass er im Wahlkampf von CDU und CSU eine «bedeutende zentrale Rolle spielt». Pofalla bekräftigte das Ziel der Union, nach der Bundestagswahl ein Bündnis mit der FDP einzugehen. Auch CSU-Chef Horst Seehofer betonte, vier Jahre Große Koalition seien genug gewesen. «Mehr ist nicht gut für Deutschland.»

CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla kündigte im ARD-Morgenmagazin an, dass es im gemeinsamen Wahlprogramm von CDU und CSU eine «völlig unzweifelhafte Koalitionsaussage zugunsten der FDP geben» werde. Er zeigte sich überzeugt, dass die Union gemeinsam mit der FDP die Wahl gewinnen werde.

Kampf um Arbeitsplätze zweitrangig

Der Kampf um Arbeitsplätze werde nicht das vorherrschende Thema im Wahlkampf sein, sondern die Bewältigung der Wirtschafts- und Finanzkrise und die Frage, wie man generell wieder Wachstum generieren könne: «Und da ist die Frage des Erhalts der Arbeitsplätze eine Unterfrage.» Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) kritisierte eine solche Einstellung. Im ARD-Morgenmagazin sagte er: «Ich glaube, es geht immer um Arbeitsplätze. Darum muss man kämpfen.»

Seehofer forderte die Schwesterparteien in der «Bild»-Zeitung auf, sich vor der Wahl am 27. September «noch mehr ins Zeug zu legen, wenn wir das gemeinsame Wahlziel einer bürgerlichen Koalition erreichen wollen». Ein Wahlergebnis «um die 40 Prozent» müsse die Messlatte für die Union insgesamt sein. (ap)

DerWesten

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Kommentare
13.06.2009
12:52
Union setzt auf Zugpferd Guttenberg
von TheperfectStar | #7

Es gibt nur einen Theo zu Guttenberg !
Shalllla Theo zu Guttenberg!
Steinmeier wird nicht gewählt.
ABGEWÄHLT!!!

12.06.2009
20:54
Union setzt auf Zugpferd Guttenberg
von immerNett | #6

Wenn sich einer so hervorragend einbringt, wie der Baron dann ist das nur zu würdigen. Da sieht man mal wieder Arbeiterjunge Steinmeier verliert gegen den Baron Herr zu Guttenberg an Ansehen weil inkompetent.

12.06.2009
17:41
Union setzt auf Zugpferd Guttenberg
von kuba4711 | #5

Speziell das Konzept der CDU/CSU der Kreierung von Wachstum bei den sich total verzockten Grossbanken mit Hilfe der Enteignung der Bürger ist immens Zukunftsförderlich.
Zu fragen ist nur ob der die Union wählende und derart herangezogene Bürger die sog. Wirtschaftspolitik der Lobbyisten-Union -spezialisiert auf die Finanzindustrie - ob dieser Bürger diese sog. Zukunftspolitik ökonomisch und auch tatsächlich überlebt.

12.06.2009
12:31
Union setzt auf Zugpferd Guttenberg
von Fallari | #4

Was im Artikel auch sehr schön aufgezeigt wird, sind sind unterschiedlichen wirtschaftspolitischen Konzepte von SPD und Union - sofern man bei der SPD überhaupt von einem Konzept sprechen kann. Hier die (kurzfristige) Rettung von Arbeitsplätzen in unrentablen Unternehmen mit Steuergeldern, dort Maßnahmen zur Generierung von Wachstum und (neuer) Beschäftigung. Auch dem ökonomischen Laien dürfte leicht klar werden, welches Konzept zukunftsfähiger ist.

12.06.2009
12:06
Union setzt auf Zugpferd Guttenberg
von kuba4711 | #3

@ soll derv alles dominierende Wirtschaftsflügel heissen.

12.06.2009
12:05
Union setzt auf Zugpferd Guttenberg
von kuba4711 | #2

Also die Union ,insbesondere der alles dominierende Wirtschaftsflügek ,setzt auf einen Lügenbaron von u. zu ,der schon bei Amtsantritt gelogen hat und eine Hundertprozentige Marionette des BDI ist.
da kann man ja gleich einen Bock zum Gärtner ernennen.

12.06.2009
11:42
Union setzt auf Zugpferd Guttenberg
von Fallari | #1

Von Politikern wie Karl-Theodor zu Guttenberg bräuchten wir mehr in der deutschen Politik. Mir gefallen vor allem seine klaren ordnungspolitischen Überzeugungen, von denen er auch im heißen Wahljahr nicht abweicht. Welch ein Kontrast zum populistischen Herumgeirre der politischen Linken. Schwarz-Gelb mit zu Guttenberg und einem Comeback von Friedrich Merz wäre genau die richtige Antwort auf die Wirtschaftskrise.

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