Das aktuelle Wetter NRW 6°C
Politik

UN-Sicherheitsrat verurteilt Übergriffe in Libyen und Ägypten

12.09.2012 | 19:26 Uhr
Foto: /dapd

Der Weltsicherheitsrat und UN-Generalsekretär Ban Ki Moon haben den Angriff auf das US-Konsulat in Bengasi auf das Schärfste verurteilt. Bei dem Angriff waren der US-Botschafter in Libyen, drei seiner amerikanischen Mitarbeiter und mehrere libysche Sicherheitsbeamte getötet worden.

New York (dapd). Der Weltsicherheitsrat und UN-Generalsekretär Ban Ki Moon haben den Angriff auf das US-Konsulat in Bengasi auf das Schärfste verurteilt. Bei dem Angriff waren der US-Botschafter in Libyen, drei seiner amerikanischen Mitarbeiter und mehrere libysche Sicherheitsbeamte getötet worden. In der Erklärung des Sicherheitsrats vom Mittwoch hieß es, "diplomatische Mitarbeiter und Zivilpersonen" seien verletzt worden. Zahlen wurden nicht genannt. Außerdem verurteilte das Gremium auch den Angriff auf die US-Botschaft in Kairo.

Der Sicherheitsrat rief die Behörden in Libyen und Ägypten auf, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen und sicherzustellen, dass das Gelände von diplomatischen Vertretungen und deren Mitarbeiter, wie in den Wiener Konventionen festgelegt, geschützt werden.

Auslöser der Angriffe war ein in den USA produzierter, von Muslimen als islamfeindlich empfundener Film über den Propheten Mohammed.

© 2012 AP. All rights reserved

dapd

Facebook
Kommentare
Umfrage
Das Bundesverwaltungsgericht hat der Sonntagsarbeit engere Grenzen gesetzt. Wie finden Sie das?
 
Fotos und Videos
Sakurai und Co.
Bildgalerie
Fotostrecke
Aus dem Ressort
Zentrale Abschiebehaft wird wieder in Büren eingerichtet
Asyl
Die NRW-Landesregierung will 2015 in der JVA Büren wieder eine Unterbringung für Abschiebehäftlinge einrichten. Alle Strafgefangenen müssen dafür an andere Orte verlegt werden. Doch damit könnte NRW endlich den Pendelverkehr zu Abschiebe-Gefängnissen in anderen Bundesländern einstellen.
Juncker übersteht Misstrauensantrag im EU-Parlament
EU-Parlament
Ein Misstrauensantrag gegen EU-Kommissionschef Juncker ist am Donnerstag gescheitert. Die rechtspopulistischen Parteien Ukip und Front National hatten den Antrag gestellt. Hintergrund waren Enthüllungen um möglicherweise illegale Steuervorteile in Luxemburg während Junckers Zeit als Regierungschef.
Gabriel in der Kritik - CO2-Einsparungen reichen nicht aus
Klimaschutz
Eine von Greenpeace in Auftrag gegebene Studie lässt Zweifel an den Klimazielen von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) aufkommen. Demnach würde Deutschland seine CO2-Einsparungsziele im Kraftwerkssektor, trotz zusätzlicher Anstrengungen, nicht erreichen können.
Münchener Polizei räumt Lager von streikenden Flüchtlinge
Flüchtlinge
Wegen drohender Unterkühlung der Protestierenden hat die Münchener Polizei am Mittwochabend ein Flüchtlingslager geräumt. Die Flüchtlinge traten am vergangenen Samstag in den Hungerstreik. Die Betroffenen protestierten gegen die Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften.
Geld aus Fluthilfefonds soll in Flüchtlingshilfe fließen
Asylbewerber
Vertreter aus 58 Staaten Europas treffen sich am Donnerstag im Rom, um über die Flüchtlingspolitik zu beraten. Bundesinnenminister de Maizière strebt eine gerechtere Verteilung der Flüchtlinge an. Die Kommunen hoffen unterdessen auf mehr finanzielle Unterstützung - womöglich aus dem Fluthilfefonds.