Umwelt-Enzyklika löst Debatte aus

Berlin..  Die Umwelt-Enzyklika von Papst Franziskus hat weltweit heftige Reaktionen ausgelöst. Klimaschützer und Wissenschaftler fühlen sich bestätigt, Wirtschaftsvertreter und konservative Zweifler am Klimawandel kommen schlecht weg. Die meisten sehen Handlungsbedarf. Laut UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die Menschheit die Pflicht, sich um den Planeten Erde zu kümmern, und Solidarität mit den ärmsten und verletzbarsten Mitgliedern der Gesellschaft zu zeigen. In einer am Donnerstag von den Vereinten Nationen verbreiteten Mitteilung sagte Ban, alle Regierungen der Welt müssten das Wohl der Erde über nationale Interessen zu stellen und beim Klimagipfel in Paris in diesem Jahr ein ehrgeiziges Abkommen verabschieden. In Deutschland war die Reaktion auf das politische Engagement des Papstes durchweg positiv. „Es ist neu, dass ein Papst so bewusst entscheidet: Ich möchte in die politische Debatte hinein Wirkung entfalten“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Reinhard Marx.