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Umfrage: Skandal senkt Bereitschaft für Organspende

15.08.2012 | 10:14 Uhr
Foto: /ddp images / dapd/dapd

Der Transplantationsskandal an den Universitätskliniken Göttingen und Regensburg sorgt laut einer Umfrage in der Bevölkerung für Verunsicherung. Jeder Fünfte (21 Prozent) sagte in einer vorab veröffentlichten Erhebung für das Magazin "Stern", seine Bereitschaft zur Organspende sei gesunken. Bei 39 Prozent der Bürger haben demnach Ärzte an Ansehen verloren.

Hamburg (dapd). Der Transplantationsskandal an den Universitätskliniken Göttingen und Regensburg sorgt laut einer Umfrage in der Bevölkerung für Verunsicherung. Jeder Fünfte (21 Prozent) sagte in einer vorab veröffentlichten Erhebung für das Magazin "Stern", seine Bereitschaft zur Organspende sei gesunken. Bei 39 Prozent der Bürger haben demnach Ärzte an Ansehen verloren. Fast zwei Drittel (64 Prozent) seien überzeugt, dass reiche Patienten bei der Vergabe von Organen bevorzugt werden.

55 Prozent plädierten für eine staatliche Aufsicht bei der Organvergabe. Laut der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa besitzt rund jeder vierte Bundesbürger (24 Prozent) einen Organspendeausweis. 29 Prozent hätten gerne einen, 41 Prozent lehnen dies ab. Befragt wurden 1.003 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger am 8. und 9. August.

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