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Kommunalwahl

UBP-Kandidaten wollen keine Kandidaten sein

22.08.2009 | 14:29 Uhr

Marl. Vier Kandidaten der Unabhängigen-Bürger-Partei (UBP) behaupten, ungefragt für einen der 25 Stimmbezirke nominiert worden zu sein. Unterschrieben hätten sie lediglich Unterstützenlisten. Die UBP hält dagegen.

Wahlplakat der UBP © Foto-WAZ: Reiner Kruse

Vier Kandidaten der Unabhängigen-Bürger-Partei (UBP) behaupten, ungefragt von der Partei für einen der 25 Stimmbezirke nominiert worden zu sein. Martin Rother (53, Wahlbezirk 8, Hamm), Carsten Wiedenhöfer (18, B 20, Brassert) und sein Bruder Steffen (23, B 22, Alt-Marl) sowie Sascha Hardemeyer (21, B 21, Brassert) wollen lediglich Unterstützerlisten und keine Formulare zur Kandidatur unterschrieben haben.

„Sie haben expressis verbis das Formblatt zur Kandidatur unterschrieben”, sagt Wahlleiterin Dr. Barbara Duka. Sie ist der Sache nachgegangen und hat in zwei Fällen auch die Unterschriften geprüft. „Es gibt keinen Anhaltspunkt für eine Fälschung.”

Der UBP ist das zu wenig. Stadtverbands-Vorsitzender Jörg Köper und Kreis-Chef Tobias Köller vermuten zu Recht, dass der Eindruck entstanden ist, die Unterschriften seien nicht ordnungsgemäß eingeholt worden. „Diesem Vorwurf”, so Köper”, „treten wir entschieden entgegen”.

Er fordert Dr. Duka auf „alle 25 Unterschriften zu überprüfen und das Ergebnis zeitnah zu veröffentlichen”. Tobias Köller äußerte gegenüber der WAZ, es sei von politischen Gegnern und von dem Chef eines Lehrlings gezielt Druck auf die jungen Kandidaten ausgeübt worden, damit sie ihre Kandidatur zurückziehen.

Thomas Schmitt

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Kommentare
30.08.2009
18:26
UBP-Kandidaten wollen keine Kandidaten sein
von antifakinderstinken | #6

wenn ich mir einige dieser schwachsinnigen Beiträge könnte ich kotzen! Sobald eine Partei das Thema Ausländer aufgreift, gilt sie als rechtspopulistisch etc.! menschengegenrechts du bist genauso ein Faschist !

24.08.2009
22:53
Blockierter Kommentar.
von Beatrix.Gutmann | #5

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

24.08.2009
11:30
UBP-Kandidaten wollen keine Kandidaten sein
von lerchenmann | #4

Wer solche Leute wählt , trägt Mitverantwortung daran, dass eine Stadt politisch nicht mehr geprägt werden kann. Also besser das kleinere Übel wählen und klare Verhältnisse schaffen. Dies ist im übrigen eine Aufforderung ene der großen Volksparteien zu wählen.

22.08.2009
13:57
UBP-Kandidaten wollen keine Kandidaten sein
von demo.kratie | #3

... weiß ich nicht, ob es angemessen ist die betroffenen, unbescholtenen Bürger jetzt als Betrunkene abzutun. Man kennt das ja hier musse unterschreiben... und da auch noch ma... und schwupps ist man nicht nur harmloser Unterstützer, sondern unfreiwilliger Kandidat. Und ist geschockt, eines Morgens für die Knaller-Truppe in der Zeitung zu stehen. Also da sollte Frau Dr. Duka mal nachhaken, gefälscht sind die Unterschriften wohl nicht, wie man liest, aber sind sie auch redlich erworben??? Die Betroffenen werden es ja wohl wissen und hätten sich nicht distanziert, wenn sie wie von der UPB behauptet alle 100% hinter dem Programm stehen würden... ähh, welches Programm übrigens? ;-)

22.08.2009
09:03
UBP-Kandidaten wollen keine Kandidaten sein
von menschengegenrechts | #2

Diese rechtspopulistische Vereinigung kann nur - wie auch die rechtsextremen Parteien - ihre Wahlkreise besetzen, wenn sie Betrunkene zu einer Unterstützerunterschrift bittet, während diese unfreiwilligen Kandidaten gar nicht wissen, dass sie eine Kandidatur unterschreiben.

21.08.2009
20:16
UBP-Kandidaten wollen keine Kandidaten sein
von demo.kratie | #1

Ziemlich undurchsichtig, was in diesem unseriösen Haufen so vor sich geht ... aber wenn sich jetzt schon vier Kandidaten (von 25) öffentlich distanzieren und in Marl die Bürger aufrufen, sie NICHT zu wählen, ist das wohl der Publicity-Genickbruch für Köper, Köller und Konsorten.

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