TV-Managerin will gegen Wulff vor Gericht aussagen
19.08.2012 | 12:32 Uhr 2012-08-19T12:32:00+0200
Berlin. Im Zusammenhang mit seiner Zeugenaussage bei der Staatsanwaltschaft Hannover gerät der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff in Erklärungsnot. Die TV-Managerin Edda Kraft will nach einem Medienbericht in dem Ermittlungsverfahren für Wulffs ehemaligen Sprecher Glaeseker und gegen Wulff aussagen.
Ex-Bundespräsident Christian Wulff gerät im Zusammenhang mit seiner Zeugen-Aussage bei der Staatsanwaltschaft Hannover womöglich in Erklärungsnot. Wie die TV-Managerin Edda Kraft der Zeitung „Bild am Sonntag“ sagte, hat sie sich bereit erklärt, vor Gericht für seinen Ex-Sprecher Olaf Glaeseker und gegen Wulff auszusagen.
Die frühere Unterhaltungschefin des Fernsehsenders Sat.1 kennt Wulff und Glaeseker seit langer Zeit. Auch den Event-Veranstalter Manfred Schmidt, der die umstrittenen Nord-Süd-Dialoge organisierte, kennt Kraft gut. In dessen spanischem Haus soll Glaeseker umsonst Urlaube verbracht haben.
War Wulff in die Sponsoren-Aquise direkt eingebunden?
Wulff müsse von den Aufenthalten Glaesekers in Spanien gewusst haben: „Wulffs Ex-Frau Christiane und seine damals minderjährige Tochter Annalena waren mehrfach mit dem Ehepaar Glaeseker bei Schmidt und haben dort Urlaub gemacht. Getrennt lebende Eltern mit gemeinsamem Sorgerecht sprechen Ferienzeiten und Urlaubsziele ab.“ Für Kraft ist klar: „Wenn Wulff behauptet, er hätte von alledem, was Glaeseker gemacht hat, nichts gewusst, dann kann das nicht der Wahrheit entsprechen.“
Dem Bericht zufolge haben die Staatsanwälte in Hannover inzwischen Erkenntnisse, dass Wulff in die Sponsoren-Akquise beim Nord-Süd-Dialog offenbar direkt eingebunden war. Danach hat Wulff auf einem Abendessen am 14. Oktober 2009 in Hannover, dessen Ziel es gewesen sei, weitere Sponsoren für den Nord-Süd-Dialog zu werben, eine Rede gehalten.
In seiner Vernehmung durch die Staatsanwaltschaft Hannover Ende Juni ist Christian Wulff offenbar auf Distanz zu seinem ehemaligen Sprecher Olaf Glaeseker gegangen. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ bestritt Wulff ein Vertrauensverhältnis zu Glaeseker und gab an, wenig gewusst zu haben. Die Urlaubsreisen seines Sprechers zu Domizilen des Partyveranstalters Manfred Schmidt seien ihm nicht bekannt gewesen.
Wulff: Sponsorenakquise Glaesekers sei ohne sein Wissen geschehen
Trotz seines skandalumwobenen Rücktritts als Bundespräsident soll Christian Wulff Ehrenbürger seiner Heimatstadt Osnabrück werden. das fordert die dortige CDU. Wenn die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen gegen Wulff einstelle, solle die Ehrenbürgerwürde in den städtischen Gremien beraten werden.
Dem Bericht zufolge soll Wulff einen Versuch Glaesekers, mit ihm im Januar via SMS eine Stellungnahme zu den Vorwürfen abzustimmen, abgeblockt haben. Er sei davon ausgegangen, „dass Du bezahlst“, zitiert das Blatt. Auch eine etwaige Sponsorenakquise Glaesekers für den von Schmidt veranstalteten Nord-Süd-Gipfel sei ohne sein Wissen und gegen seinen Willen geschehen.
Die Staatsanwaltschaft hatte Wulff, der nach Affären um Vorteilsannahme und Medienbeeinflussung im Februar als Bundespräsident zurücktrat, Ende Juni als Zeugen zu den Vorwürfen gegen seinen Ex-Sprecher befragt. In einem anderen Verfahren ist Wulff selbst Beschuldigter. Er soll sich von einem Unternehmer Urlaube auf Sylt bezahlt haben lassen. Der CDU-Politiker bestreitet die Vorwürfe. (dapd)

16:01
Ob sich hier eine ins Rampenlicht rücken will oder nicht, kann ich nicht beantworten.
Nur würde es mich sehr wundern, wenn die Wahrheit ans Tageslicht käme. Ich erwarte es nicht, Ich erwarte eher, dass hier die Staatsanwaltschaft wohl eher zurückgepfiffen wird oder es einen Vergleich geben wird, wo der Herr Wulff mit einem mehr oder weniger blauen Auge durchkommen wird.
Wir als Wähler sollten uns mal eines Fragen, warum die meisten Politiker Juristen sind? Die kennen die Schlupflöcher in und auswendig. Die sind alle Glatt wie ein Aal...
Ach ja, noch ein Zitat das Herr Volker Pispers mal selbst zitiert hat:
"Er war Jurist und auch sonst vom mäßigen Verstand"
13:24
# 22 es ist ja schön wie sie unseren Nimmersatt Alt BP beistehen, aber auch ihnen dürfte nicht entgangen sein, das die Staatsanwaltschaft immer noch gegen Wulff ermittelt und ihn erst vor einiger Zeit vernommen hat so ca. 3 Std.1 Dafür das er nichts damit zutun hat, war das doch schon lange. Außerdem läßt sich die Staatsanwaltschaft nicht in die Karten schauen...Auch dort sitzen Leute mit hirn die nichts unter dem Teppich kehren wollen und die können auch 1 + 1 zusammenzählen.
Aber Ende des Monats dürfen wir ja die Wulffs wieder im Fernsehn bewundern, Madame ist Repräsentantin der Paraolympiade in London..immer in der ersten Reihe...
Das Scheinwerferlicht zieht mächtig an und man bekommt Entzugserscheinungen...
Wulff wird sich nicht mit weiteren Lügen aus der Affäre ziehen können....das würde keiner dem Rechtssystem abnehmen......
08:43
Für keinen gegen Herrn Wulf erhobenen Vorwurf gibt es einen strafrechtlich relevanten Beweis.
Lediglich die Medien wärmen den Kaffee immer wieder auf, wenn sie eine substanzfreie Schlagzeile wollen.
Und das Volk gröhlt wie vor 2100 Jahren: "Kreuzige ihn"
Ich finde es erstaunlich, daß es immer wieder Menschen gibt die unsere sogenannten Ehrenpolitiker verteidigen.
Ich hoffe es findet eine ordentliche Untersuchung statt und dann werden wir sehen!
21:06
Nicht nur Herr Wulff hat sich Vorteile erschlichen. Was ist mit der Regierung Schröder und deren Ministern? Wie kann es sein, dass genau die Unternehmen, die von den von dieser Regierung geschaffenen Gesetzen profitierten, genau die entsprechenden Fachminister nach deren Regierungstätigkeit in ihre Aufsichtsgremien holten oder sie teuer für Vorträge bezahlen? Ich denke da an die Herren Schröder, Clement, Riester und auch Steinbrück, der der 1. Regierung Merkel angehörte. Es sollte wirklich alles einmal überprüft werden, und dass darf meiner Meinung nach auch etwas ruppiger ausfallen. Diese Untersuchungen sollten selbstverständlich auch auf Landes- und Kommunaler Ebene durchgeführt werden.
20:18
#16
Ganz klar am Ende schreibt er ein Buch über sein aufregendes Leben und Viel Dumme werden es kaufen und er scheffelt noch mehr Geld.
20:04
Dieser Möchtegernpolitiker ist offensichtlich vollkommen lernresistent, dabei noch realitätsfremd. Abgesehen davon, dass es menschlich eine Schw....... ist, dass er seinen ehemaligen Vertrauten so scham- und ehrlos verrät, sollte er sich darüber klar sein, dass es Menschen gibt, die einiges wissen und keinerlei Veranlassung haben, ihn zu schonen. Doch, was will man von einem Politiker erwarten, der einen Maschmeyer zum Freund hat? Eben genau das, was er derzeit wieder demonstriert, Charakterlosigkeit in einem Ausmass, dass der normale Mensch nur noch staunen kann. Es ist kaum zu ertragen, dass der Steuerzahler ihm nun auch noch ein Luxusleben finanziert.
19:48
Und welche "Schuld" trägt der Wähler an Wulff? Einzig die Linke lehnte ihn ab. Deren Kandidatin hat Ohrfeigen ausgeteilt aber nicht ein gesackt. Man könnte sagen: "Geben ist seliger denn nehmen...!"
19:31
Früher hat man so einen mit Schimpf und Schande aus dem Haus gejagt.
Heute kriegt so ein Unehrenmann so viel Ständchen wie er kriegen kann, ein Büro und einen „Ehrensold“…
Oh man, Deutschland… wo soll das noch hinführen???
18:04
Bin gespannt wie diese Geschichte weiter geht aber weiter gehen wird sie davon bin ich überzeugt und wer weiss wo der WULFF am Ende noch landen wird......!
16:02
Ach ja....... Wulff, das ist doch der bisweilen schlechteste Ex Bundespräsident den dieses Land ertragen musste.
Mich beunruhigt indes die Weisheit: "Schlimmer geht immer"
Mich beunruhigt indes die Weisheit: "Schlimmer geht immer" Stimmt, es hätte auch Frau von der Leyen sein können....denken Sie an das Kindergeld...!