Tunesischer Präsident will gegen islamische Extremisten vorgehen
27.09.2012 | 20:28 Uhr 2012-09-27T20:28:02+0200Der tunesische Präsident Moncef Marzouki hat ein scharfes Vorgehen gegen islamische Extremisten in seinem Land angekündigt. Nachdem diese Demonstranten dazu angestiftet hätten, die amerikanische Botschaft in Tunis anzugreifen, habe der Staat keine andere Wahl, sagte Marzouki der Nachrichtenagentur AP am Rande der UN-Vollversammlung in New York.
New York (dapd). Der tunesische Präsident Moncef Marzouki hat ein scharfes Vorgehen gegen islamische Extremisten in seinem Land angekündigt. Nachdem diese Demonstranten dazu angestiftet hätten, die amerikanische Botschaft in Tunis anzugreifen, habe der Staat keine andere Wahl, sagte Marzouki der Nachrichtenagentur AP am Rande der UN-Vollversammlung in New York.
Salafisten haben seit dem Sturz des autoritären Systems in Tunesien im vergangenen Jahr versucht, Tunesiens säkulare Traditionen abzuschaffen. Gaststätten wurden zum Schließen gezwungen und Universitäten zu einem konservativeren Stil angehalten. "Wir haben keine Wahl, es wird eine Razzia geben", sagte Marzouki.
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