Das aktuelle Wetter NRW 8°C
Politik

Trittin fordert Ehegattensplitting auch für Homo-Paare

03.09.2012 | 13:48 Uhr
Funktionen
Foto: /dapd/Stephan Goerlich

Der Grünen-Fraktionschef im Bundestag, Jürgen Trittin, hat eine steuerliche Gleichbehandlung von gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften gefordert. "Es kann nicht sein, dass das Ehegattensplitting nur gilt, wenn Heteros zusammmenleben", kritisierte Trittin am Montag beim politischen Schlagabtausch auf dem Gillamoos-Volkfest in Abensberg.

Abensberg (dapd-bay). Der Grünen-Fraktionschef im Bundestag, Jürgen Trittin, hat eine steuerliche Gleichbehandlung von gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften gefordert. "Es kann nicht sein, dass das Ehegattensplitting nur gilt, wenn Heteros zusammmenleben", kritisierte Trittin am Montag beim politischen Schlagabtausch auf dem Gillamoos-Volkfest in Abensberg. "Wenn dafür schon 16 Milliarden Euro Steuergelder pro Jahr verwendet werden, muss das Gesetz für alle gelten", ergänzte er.

Er könne sich vorstellen, das Ehegattensplitting um vier Milliarden Euro abzuschmelzen. Es reichten ja vielleicht auch zwölf Milliarden aus, sagte Trittin. Das gesparte Geld könne dann in Kindertagesstätten oder in mehr Geld für Erzieher investiert werden.

dapd

dapd

Kommentare
Aus dem Ressort
Pakistan will nach Schul-Massaker 500 Terroristen hängen
Terrorismus
Die Regierung in Islamabad will die Gewalt im Land mit Massenhinrichtungen von Extremisten bekämpfen. Sie sollen noch binnen Wochen am Strang enden.
Özdemir nennt Verständnis für Pegida weinerliches Gesülze
Pegida
Der Grünen-Chef geht hart mit dem Schmusekurs einiger Politikerkollegen ins Gericht. Der Rechtsstaat müsse sich auf die Hinterbeine stellen, sagt er.
Neues Haftgesetz soll Rechte von Opfern und Tätern stärken
Justiz
NRW-Justizminister Kutschaty im interview über das Sicherheitsgefühl der Bürger, die Resozialisierung und den Kampf gegen Wirtschaftsdelikte.
NPD ruft offen zur Teilnahme an Pegida-Demos auf
Dresden
Vor der Kundgebung in Dresden wächst die Sorge vor mehr Ausländerfeindlichkeit. Jetzt ruft sogar die rechte NPD ganz offen zur Demo-Teilnahme auf.
Pakistans Polizei nimmt nach Schulmassaker Verdächtige fest
Terror
Nach dem Schulmassaker, bei dem Taliban-Kämpfer in Pakistan mehr als 150 Menschen getötet haben, hat die Polizei mehrere Verdächtige festgenommen.
Fotos und Videos
Sakurai und Co.
Bildgalerie
Fotostrecke
Familie Al Sari floh in den Libanon
Bildgalerie
Spendenaktion