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Trend ist in NRW rückläufig

05.01.2016 | 05:35 Uhr

Hagen. Die Kirchen rechnen für das abgelaufene Jahr mit deutlich weniger Austritten als noch 2014. Belastbare Zahlen für 2015 gibt es so kurz nach Jahresanfang zwar nur wenige. Wegen des komplizierten Meldewesens können Landeskirchen und Bistümer in der Regel erst in einigen Wochen offizielle Statistiken vorlegen. Schon jetzt aber gehen Vertreter der Kirchen in NRW von einem rückläufigen Trend aus.

So verlor die Evangelische Kirche Westfalen nach vorläufigen Zahlen in den ersten neun Monaten rund 10 000 Mitglieder und damit ein Drittel weniger als im Vergleichszeitraum 2014. Auch das Ruhrbistum bestätigte diesen Trend. Bei der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) glaubt man ebenfalls, dass sich die hohen Austrittszahlen von 2014 so nicht wiederholen.

Ein Grund zur Freude sind die rückläufigen Zahlen für die Kirchen, denen seit Jahren die Gläubigen weglaufen, nur bedingt. Die Ursache für den Trend ist eher profan. 2014 verzeichneten beide Kirchen die größte Austrittswelle seit Jahren.

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2016-01-05 05:35
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