Das aktuelle Wetter NRW 11°C
Politik

Tote und Dutzende Verletzte bei Anschlag in Beirut

19.10.2012 | 16:10 Uhr
Foto: /AP/Hussein Malla

Bei einem Bombenanschlag in Beirut sind am Freitag nach Angaben von libanesischen Rettungs- und Sicherheitskräften mindestens acht Menschen getötet worden. Dutzende weitere seien durch die Explosion der Autobombe in einem überwiegend von Christen bewohnten Viertel im Osten der Stadt verletzt worden. Das Motiv für das Attentat war zunächst unklar.

Beirut (dapd). Bei einem Bombenanschlag in Beirut sind am Freitag nach Angaben von libanesischen Rettungs- und Sicherheitskräften mindestens acht Menschen getötet worden. Dutzende weitere seien durch die Explosion der Autobombe in einem überwiegend von Christen bewohnten Viertel im Osten der Stadt verletzt worden. Das Motiv für das Attentat war zunächst unklar. Es war der schwerste Anschlag in Beirut seit mehreren Jahren.

In den vergangenen Wochen und Monaten war auch der Libanon immer wieder von den Folgen des Bürgerkriegs im Nachbarland Syrien erfasst worden, als sich Anhänger und Gegner des syrischen Präsidenten Baschar Assad Kämpfe lieferten.

Am Ort des Anschlags waren blutüberströmte Menschen zu sehen, die von Rettungskräften versorgt wurden. Ein Bewohner der Stadt sagte, er habe mindestens 15 Verwundete gesehen, die in Krankenhäuser abtransportiert wurden.

© 2012 AP. All rights reserved

dapd

Facebook
Kommentare
Umfrage
Statt mit Aufkleber will Verkehrsminister Dobrindt die Pkw-Maut mit automatischer Nummernschild-Erkennung an den Autobahnen kontrollieren lassen. Was halten Sie davon?

Statt mit Aufkleber will Verkehrsminister Dobrindt die Pkw-Maut mit automatischer Nummernschild-Erkennung an den Autobahnen kontrollieren lassen. Was halten Sie davon?

 
Aus dem Ressort
Sauerländer soll Hooligan-Demo in Berlin angemeldet haben
HoGeSa
Die Polizei befürchtet, dass sich die Bilder von der Hooligan-Randale am letzten Sonntag wiederholen: Für den 15. November ist in Berlin eine Demonstration "Gegen Salafisten, Islamisierung und Flüchtlingspolitik" angemeldet. Der Anmelder soll zum Hooligan-Umfeld gehören - und aus NRW kommen.
Präsident von Burkina Faso tritt nach Massenprotesten zurück
Demonstrationen
Nach tagelangen Massenprotesten im westafrikanischen Burkina Faso hat Präsident Blaise Compaoré sein Amt niedergelegt. Zunächst hatte er am Donnerstag lediglich angekündigt, auf eine weitere Amtszeit zu verzichten. Danach hatten sich am Freitag erneut Zehntausende aufgebrachte Menschen versammelt.
Drei Muslime aus dem Münsterland schließen sich dem IS an
Terrorgefahr
Wenigstens drei Muslime aus dem Münsterland sollen sich der Terrororganisation IS angeschlossen haben. Die jungen Männer wohnten in Ibbenbüren und waren anscheinend gut integriert. Der Kontakt zu den Männern ist abgebrochen. Muslimische Verbände und Vereine in Ibbenbüren zeigten sich schockiert.
Rüttgers als Zeuge: "Ministerpräsident baut keine Archive"
Landesarchiv
Ex-Ministerpräsident Rüttgers ist der letzte Zeuge im Untersuchungsausschuss des Landtags zum Millionenskandal „Landesarchiv“. Die Schuld an der Kostenexplosion weist er von sich: „Ein Ministerpräsident baut keine Archive“. Die Abgeordneten lässt er spüren, dass er in einer anderen Liga spielt.
"Wir sind nicht rechts!" - HoGeSa-Thesen im Faktencheck
HoGeSa
Ihr Feindbild sind Salafisten, sie selbst bezeichnen sich als bürgerlich. Die "Hooligans gegen Salafisten" fühlen sich zu Unrecht in die rechte Ecke gedrängt. Dabei würden sie doch nur versuchen, ihr Vaterland zu retten. Doch was ist dran an ihren eingängigen Thesen? Ein Faktencheck.