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Tödlicher Angriff auf US-Konsulat in Bengasi wohl nicht geplant

18.09.2012 | 20:44 Uhr

Eine Woche nach dem tödlichen Angriff auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi sieht das Weiße Haus keine Anzeichen für einen vorsätzlich geplanten Gewaltakt. Gleichwohl werde der Vorfall weiter untersucht, die Einschätzung könne sich daher noch ändern, sagte Regierungssprecher Jay Carney am Dienstag.

Washington (dapd). Eine Woche nach dem tödlichen Angriff auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi sieht das Weiße Haus keine Anzeichen für einen vorsätzlich geplanten Gewaltakt. Gleichwohl werde der Vorfall weiter untersucht, die Einschätzung könne sich daher noch ändern, sagte Regierungssprecher Jay Carney am Dienstag. Bisher gebe es allerdings keine stichhaltigen Beweise für Behauptungen, wonach die Angriffe - die US-Botschafter Chris Stevens und drei weiteren Konsulatsmitarbeitern das Leben kosteten - geplant gewesen sind. Der gewaltsame Protest scheine sich vielmehr an dem in den USA produzierten Anti-Islam-Film "The Innocence of Muslims" entzündet zu haben, sagte Carney weiter.

Zuvor hatte der libysche Übergangspräsident Mohammed el Megarif erklärt, Extremisten aus dem Ausland hätten die Attacke vom vergangenen Dienstag bereits seit Monaten im Geheimen geplant.

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