Tierschutz verschärft - Brandzeichen bei Pferden verboten
23.05.2012 | 13:49 Uhr 2012-05-23T13:49:00+0200
Berlin. Die Bundesregierung hat den Tierschutz deutlich verschärft. Brandzeichen bei Pferden sind künftig ebenso verboten wie die Kastration von Ferkeln ohne Betäubung. Für die Besitzer von freilaufenden Hauskatzen könnte das Tierschutzgesetz bald jedoch zum Problem werden.
Die Bundesregierung hat eine Reihe von Verbesserungen beim Tierschutz auf den Weg gebracht. Das Bundeskabinett habe einer entsprechenden Änderung des Tierschutzgesetzes zugestimmt, erklärte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) am Mittwoch in Berlin. Demnach soll etwa die Kastration von Ferkeln ohne Betäubung ab 2017 vollständig verboten sein. Zudem sähen die Regelungen „ein fast vollständiges Verbot“ der Nutzung von Menschenaffen als Versuchstiere vor.
Pferdebesitzer dürften ihren Tieren künftig keine Brandzeichen mehr in die Schenkel einbrennen, erklärte Aigner. Die Kennzeichnungsmethode sei „nicht mehr vertretbar“ und werde daher mit der Tierschutznovelle vollständig untersagt. Die Kennzeichnung mit Mikrochip sei mittlerweile vorgeschrieben.
Bundesländer können den freien Auslauf von Hauskatzen per Verordnung verbieten
Daneben sehe das neue Gesetz Regelungen vor, die das Problem streunender Katzen eindämmen sollen, erklärte Aigner. Das Leben von unbeaufsichtigten Tieren sei häufig mit Leid verbunden. Unkastrierte Hauskatzen mit freiem Auslauf verschärften die Problematik. Die Bundesländer erhielten deshalb künftig die Möglichkeit, den freien Auslauf von Hauskatzen per Verordnung zu verbieten.
Außerdem solle das Gesetz die Möglichkeit schaffen, Zirkussen das Zeigen bestimmter wilder Tiere künftig per Verordnung zu verbieten, wenn diese nicht gemäß den Tierschutzbestimmungen gehalten werden können. Der Entwurf der Novelle des Tierschutzgesetzes wird nun im Bundesrat und Bundestag beraten. Im Herbst soll das Gesetz in Kraft treten. (afp)

10:03
Ja ja, Brandzeichen bei Pferden und Stubenarrest bei Katzen, als ob es in "D" nichts Wichtigeres gäbe, als den Bürgern noch mehr Regelungen aufzudoktrinieren.
Wobei, wenn ich an das Gemetzel denke, das Katzen zur Brutzeit unter den Amselküken anrichten, kann ich mich damit schon anfreunden, besonders, weil die überfetteten und mit Katekit und schaabe (Buchstabenverdrehung extra) vollgestopften Stubentiger nur dem Jagdtrieb folgen.
Aber wann verdammt noch einmal kommt von der Lobbymarionette mal was Vernünftiges? Solange noch vergiftete und Dioxinverseuchte Eier, Hähnchen und Puten, die vor lauter Turbomuskelfleisch nicht laufen können und Rinder, kleingeschnitten und als Gulasch zu 4,99 das Kilo im Discounter aufschlagen, ist doch dieser "Tierschutzvorstoß" purer Aktionismus.
Frau Aigner verbietet Brandzeichen, ein "grüner" Kollege in Castrop-Rauxel verteidigt Kiebitzeier und die wichtigen Dinge bleiben liegen. Mann mann mann, was haben wir bloß für einen Sch**** gewählt :-(
20:58
Ich glaub es nicht! Habt ihr in Berlin keine anderen Sorgen? Kümmert euch lieber um die Menschen im Land. Oder haben wir schon die Vorboten des sinn-benebelndes Oktoberfest zu sprüren Frau Aigner?
Ich warte noch auf den Gesetzentwurf mit Strafkatalog für NRW. Ich dachte immer, Verbote, Verbote und nochmals Verbote sind Forderungen links-orienterter Parteien, wie man sich doch irren kann!
18:12
Frau Aigner , warum erst 2017
Gibt Ihr Mann erst 2017 seinen Betrieb auf ???
@ jessiesrevenge | #1
Möchten Sie anderen Katzenhaltern erzählen , meine Katze ist Freigänger aus reiner Tierliebe , und Sie sind auch noch stolz darauf wenn Ihre Katze Ihnen eine Tote Maus oder Ratte auf die Fußmatte legt.
In meinen Augen wollen Sie sich nur das Futter und das Katzenstreu sparen.
Ich habe seit über 24 Jahre Perser - Teppiche , davon hatte noch nicht eine den Drang als Freigänger , sie haben mir auch nicht die Türen zerlegt oder meine Wohnung abgerissen.Es gibt immer noch ein Katzengeschirr mit 10 Meter Leine , und damit können Katzen sehr gut Leben . Alles eine Sache der Erziehung.
Freigänger sind für mich Katzen auf einem Bauernhof oder Reitstall oder frei Geboren , sprich ausgewildert , daraus kann man selten
ein Couch-Potatoes machen
Aber wer in einer Großstadt seine Katze frei laufen läst ist kein Katzenfreund sondern nur unverantwortlich
15:42
Manche unbeaufsichtigten Menschen sind gefährlicher als unser Freigänger. Der ist nämlich gar nicht gefährlich, im Gegenteil, er ist ein Familienmitglied, kastriert und der Natur mehr nütze als mancher sogen. Mensch. Die Politiker sollen sich um anderen Dinge kümmern. Aber wie oft hat man das schon gesagt.
15:37
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15:31
.. nach der Wahl kriegt ihr alle einen Chip ab, solange werdet ihr doch noch warten können
14:30
und alle ungekennzeichneten Katzen erleben dasselbe Schicksal wie kleine süsse Tiere wie Ratten und Mäuse.
14:20
ja astrein... dann hat man dann wohl demnächst noch mehr Auswahl im Tierheim, wenn Katzen das rausgehen untersagt wird. Haben die, die das verabschiedet haben keine Katzen?? Schließlich würden die dann wissen das das drinbehalten eines Freigängers eine echte Aufgabe ist. Da kann dann auch schonmal die Wohnung drunter leiden, sprich Gekratze aner Tür, markieren, Dauermauen etc....Und wenn ich mir anschaue, was mein Kater schon alles an Ratten und Mäuse gefangen hat, seh ich dadrin auch ein Problem, schließlich sind es sicherlich viele Ratten/ Mäuse die von Katzen getötet werden, wenn die nicht mehr sind, wer macht es dann??