Terrorgruppe plante Anschläge in Israel
28.07.2009 | 13:52 Uhr 2009-07-28T13:52:00+0200
Washington. Die US-Behörden haben sieben Personen in North Carolina unter Terroranklage gestellt. Die Gruppe, unter ihnen ein Vater mit seinen zwei Söhnen, wird beschuldigt, sich zu militärischen Übungen getroffen und einen gewaltsamen Dschihad in Israel geplant zu haben.
Im US-Bundesstaat North Carolina sind sieben Männer unter Terrorismusverdacht festgenommen worden. Nach Angaben des Justizministeriums in Washington wirft die Anklage der am Montag festgenommenen Gruppe vor, sich zum "gewaltsamen Dschihad" im Namen des Islam verschworen und Anschläge im Ausland geplant zu haben. Demnach handelt es sich um sechs US-Bürger sowie einen Ausländer mit legaler Aufenthaltserlaubnis.
Laut Ministerium wurden die Männer im Alter von 20 bis 39 Jahren, unter ihnen ein Vater und seine beiden Söhne, am Montagmorgen (Ortszeit) in ihrem Wohnort Raleigh festgenommen. Den Männern wird Verschwörung zu Entführungen und Morden im Ausland sowie Unterstützung von Terroristen vorgeworfen. Ihnen droht lebenslange Haft. Die US-Bundespolizei FBI beobachtete die Verdächtigen bereits seit drei Jahren. Der festgenommene Ausländer stammt aus dem Kosovo.
Zwei der Männer ließen sich in Terrorcamps ausbilden
Einige der Beschuldigten sollen im Juni 2007 mit dem Ziel nach Israel gereist sein, sich dort am "Heiligen Krieg" islamischer Extremisten zu beteiligen. Allerdings seien sie nach dem Scheitern ihrer Pläne wieder in die USA zurückgekehrt. Dem Vater und ältesten der Gruppe wird vorgeworfen, zwischen 1989 und 1992 nach Pakistan und Afghanistan gereist zu sein, um sich in Terrorcamps militärisch ausbilden zu lassen.
Zwischen 2006 und 2009 sollen die Beschuldigten Gelder für Anschläge beschafft und sich einem Waffentraining unterzogen haben. "Die Angeklagten haben sich auf einen gewaltsamen Dschihad vorbereitet und wollten als Märtyrer sterben", erklärte das US-Justizministerium.
"Das zeigt einmal mehr, dass Terroristen und ihre Unterstützer nicht nur in abgelegenen Regionen entfernter Länder sind, sondern dass sie hier bei uns groß werden", sagte der Staatsanwalt von North Carolina, George Holding. In ihrem Bestreben "unschuldige Menschen auf der ganzen Welt zu töten und zu verletzen" seien sie "unbarmherzig und beständig". (afp)

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11:19
Nachtrag:
Wie selbst die israelische Zeitung Haaretz auf internet meldet, haben sich beide Parteien, Israel und die USA, dem Grunde nach geeinigt, dass Israel im illegalen Siedlungsbau Schritte ergreifen müsse. Die Richtung ist also positiv.
Gewalt könnte den Prozess jetzt nur stören und die positive Richtung in den Verhandlungen abbrechen. Das ist nicht im Sinne der Palästinenser. Es geht voran.
Die Zeit wird nicht mehr lange dauern, bis Palästinenser wieder auf ihre Grundstücke, in ihre Häuser zurückkehren können. Auch nach Jerusalem.
11:15
Damit bezeichnet der Koran den persönlichen, inneren Weg zur religiösen Vollkommenheit.
Das mag Ihre persönliche Meinung wie die vieler anderer sein, allerdings sehen dies wenigstens die Akteure und Handlanger des einschlägigen Terrors anders. Und auch die begründen ihre Ansichten mit dem Koran.
Warum der Begriff Krieg, wenn es doch angeblich nur um rechtes Verhalten geht? Wir Christen nennen dieses Annehmen, Erlernen und Praktizieren von Tugenden jedenfalls nicht Krieg, sondern Heiligung oder Heiligkeit.
10:41
Heiliger Krieg
Ja, es gibt einen Heiligen Krieg. Aber der hat nichts mit Waffen zu tun.
Damit bezeichnet der Koran den persönlichen, inneren Weg zur religiösen Vollkommenheit.
Git, dass die Anschläge verhindert werden konnten. Die Zeit der Gewalt ist vorbei.
Die Verhandlungen laufen gut, nachdem der U.S.Präsident auch palästinensische Interesse stärker betont. Die Zeit der Siedler in Israel ist vorbei. Bestehende Siedlungen werden in den nächsten Tagen geräumt werden vom israelischen Militär.
Palästina braucht Ruhe zu Verhandlungen. Es gibt derzeit gute Chancen, dass man dem Ziele, ein Staat Palästina, mit Hauptstadt Jerusalem, vorankommt.
Durch Verhandlungen! Die Zeiten der Gewalt sind vorbei!
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