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„Telemedizin ein Rezept gegen Ärztemangel“

24.01.2015 | 00:11 Uhr

Mainz. Die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD), sieht in der Telemedizin einen Ansatz gegen Ärztemangel auf dem Land. Dabei brauchen Patienten zum Beispiel für das Blutdruckmessen nicht mehr zum Arzt zu gehen. „Die Telemedizin wird nicht das Patentrezept sein, um dem demografischen Wandel zu begegnen“, sagte die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin. Sie werde aber helfen können, „ärztliche Versorgung weitestgehend sicherzustellen.“

Bei der Telemedizin schalten sich Patient und Mediziner per Computer und Webcam zusammen. Auch medizinische Daten können übertragen werden. „Wir wollen E-Health fördern“, sagte Bätzing-Lichten­thäler. Ziel von Bundesgesundheitsminister Gröhe (CDU) sei es, dass ein Gesetz zur Behandlung mit Hilfe elektronischen Datenaustauschs (E-Health) 2016 in Kraft trete.

„Es gibt Widerstände aufseiten der Ärzte und der Kassen, aber das Gesetz bietet riesige Chancen“, sagte die Ministerin. „Das bedeutet nicht, dass wir nachlassen, mehr Hausärzte oder Fachärzte auf das Land zu bekommen.“

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2015-01-24 00:11
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