Telekom: Mehr Arbeit für gleiches Geld
20.06.2007 | 08:50 Uhr 2007-06-20T08:50:21+0200Bad Neuenahr. Die wochenlangen Verhandlungen um den Konzernumbau der Deutschen Telekom sind erfolgreich abgeschlossen.
Die Gewerkschaft Verdi und der Konzern einigten sich auf ein Kompromisspaket für die 50 000 Beschäftigten, die ab Juli im neuen Kundendienstbereich T-Service arbeiten. Es sieht eine von 34 auf 38 Stunden verlängerte Wochenarbeitszeit ohne Lohnausgleich und Einkommenskürzungen um 6,5 Prozent vor. Die Kürzungen werden allerdings für die nächsten 18 Monate durch Ausgleichszahlungen vollständig aufgefangen.
Die Telekom sichert den betroffenen Beschäftigten dafür einen Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen bis Ende 2012 zu. Die Jobgarantie für die in der Festnetzsparte verbleibenden Mitarbeiter wird bis Ende 2009 verlängert. Verdi-Vorstand Lothar Schröder sprach von einem "Kompromiss, mit dem wir leben können". Telekom-Personalchef Thomas Sattelberger betonte, dass "beide Seiten Federn lassen" mussten.
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