Teflonkanzlerin Merkel lässt jede Kritik abperlen
27.08.2012 | 06:40 Uhr 2012-08-27T06:40:58+0200
Berlin. Sonntägliche Merkel-Festspiele in der ARD. Erst durfte die Kanzlerin im „Sommer-Interview“ selbst ran, später hatten bei Günther Jauch ihre Kritiker das Wort. Fazit: Merkel ist die Highlanderin von Berlin - es kann nur eine geben.
Was hat diese Bundeskanzlerin nicht alles am Kopf! Euro und Energiewende, Homo-Ehe und Haushaltsloch, Beschneidung und Betreuungsgeld, Samaras und Seehofer. Um nur einige ihrer Baustellen zu nennen. Und dann taucht auch noch diese Frau Höhler aus der Versenkung auf und haut ihr so ein fieses Buch um die Ohren: „Die Patin“. Merkel als weiblicher Marlon Brando!? Nun ja, was die Mundwinkel betrifft ... aber lassen wir das.
Die "mächtigste Frau der Welt" bleibt gelassen
Wer nun erwartet hatte, die Kanzlerin würde, wie sie da so in dem roten ARD-Sessel am Spree-Ufer thront, dem Uli Deppendorf mit der Rechten den Siegelring zum Kuss hinhalten, der sieht sich getäuscht. Statt als Polit-Patin zeigt sich Angela Merkel in ihrer Paraderolle – als Teflonkanzlerin. Die Frau, an der der alles abtropft - die ewig gleichen Fragen der ARD-Journalisten ebenso wie die Frontal-Kritik einer Gertrud Höhler oder die nervigen Euro-Aufmüpfigkeiten der CSUler aus dem Süden der Republik. Ist Angela Merkel nicht gerade erst vom Forbes-Magazin mal wieder zur mächtigsten Frau der Welt gekürt worden? Das macht gelassen.
Die nicht eben nachhakenden Fragen des ARD-Duos Deppendorf/Becker verlangen Merkel keine große Leistung ab. Der Euro? Wird schon werden. Energiewende? Schwierig, aber machbar. Steuerliche Gleichstellung der Homo-Ehe? Wohl eher nicht. Nur als Deppendorf auf die Grantler von der CSU zu sprechen kommt, geht die Kanzlerin – vorsichtig – in die Offensive. Hatten die Bayern zuletzt doch so vehement gegen Athen gestänkert (Motto: „Zieht den Griechen die Spendierhosen aus!“), dass selbst Guido Westerwelle mit finsterer Miene ein Ende des Griechenland-Mobbings forderte. Nun mahnt die Regierungschefin: „Jeder sollte die Worte sehr wägen.“ Für Merkelsche Verhältnisse ist das ein veritabler Rüffel.
Kritik am "System M." und der Zentralisierung der Macht
Der Name Gertrud Höhler kommt der Kanzlerin dagegen gar nicht erst über die Lippen. Die Frau, die sich gern Kanzler-Beraterin nennen lässt, darf dann später am Abend ihre Brachial-Attacke auf das „System M.“ fortsetzen. Bei ARD-Cheftalker Günther Jauch kann Höhler – zwar seit 25 Jahren CDU-Mitglied, aber nie in eine hochrangige Position der Partei gelangt – ihre Thesen verteidigen. Etwa jene, dass die Ostdeutsche Merkel, in der DDR sozialisiert, im SED-Staat die Anpassung an die Mächtigen gelernt und nach der Wende in die neue Bundesrepublik transportiert habe. Merkels Wort von der „Alternativlosigkeit“ mancher ihrer Entscheidungen, so Höhler, sei ein Zeichen für ein schwieriges Verhältnis zur Demokratie. Die „egomanische“ Machtfrau Merkel sei in der Berliner Republik die „Fremde aus Anderland“. Sie betreibe die „Zentralisierung der Macht“ .
„Haben Sie ein persönliche Problem mit Angela Merkel?“, will Moderator Jauch unter dem Gekichere des Publikums von Höhler wissen. Ach was, kontert die. Das sei doch nur Macho-Denken, wenn eine Frau die andere kritisiert.
Und wer rebelliert offen? Offenbar niemand ...
Sekundiert wird Höhler von dem Publizisten Wolfgang Herles. Merkel, so Herles, habe „ein übertriebenes Staatsverständnis“, sie wolle ständig „mehr Staat“ und habe „von Liberalität keine Ahnung“. Ludwig Erhard, der Vater des westdeutschen Wirtschaftswunders, auf den Merkel sich immer mal wieder berufe, würde sich „im Grabe umdrehen“ wenn er Merkel reden höre. Zumal der Kanzlerin immer wieder „handwerkliche Fehler“ unterliefen, etwa bei Hals-über-Kopf-Ausstieg aus der Kernkraft. Und starke Personen in der Partei, potenzielle Konkurrenten, habe sie vorsorgliche „wegrasiert“.
Starker Tobak, das alles. Scharfe Kritik an Merkel hat man zuletzt allerdings auch aus Reihen der CDU gehört, von den Konservativen und dem Wirtschaftsflügel der Partei. Merkel allein zuhaus? Mitnichten.
Denn da ist ja noch Ursula von der Leyen. Die CDU-Frau hält zu ihrer Chefin, auch wenn die Kanzlerin ihr einst den schon sicher geglaubten Einzug ins Schloss Bellevue verbaute und stattdessen Christian Wulff zum Bundespräsidenten machte. „Abstrus“, „empörend“ und „absurd“ nennet sie in ihrem bekannten Eispickel-Sprech die Attacken Höhlers. Man könne mit der Regierungschefin sehr wohl „mit offenem Visier streiten“. Höhler solle doch „Ross und Reiter nennen“ für ihre Behauptung, in den CDU liefen viele „mit der Faust in der Tasche“ herum. Höhler bleibt die Namen schuldig.
Die große Mehrheit der Bürger vertraut der Kanzlerin
Lothar de Maiziere (CDU), Ostdeutscher wie Merkel und letzter Ministerpräsident der DDR, ist in der Jauch-Runde ebenfalls zur Kanzlerinnen-Verteidigung aufgeboten, kommt aber irgendwie nicht zum Zuge. Ein-, zweimal murmelt er so etwas wie „beschämend“, was genau ihn beschämt, bleibt aber unklar. Ein anderes Mal lobt er Merkels Bescheidenheit. Der Rest ist Schweigen
Von der Leyen, die Dauer-Empörte, und de Maiziere, der Alt-Ostler – wer solche Verteidiger hat, der braucht keine Kritiker mehr. Könnte man jedenfalls meinen. Doch wie sieht die Realität aus?
Angela Merkel führt alle Beliebtheitsumfragen an. Für viele ist sie so etwas wie die Highlanderin der Politik. Es kann nur eine geben: Merkel. Im direkten Umfrage-Vergleich hängt sie denn auch die Vielleicht-Kanzlerkandidaten der SPD-Troika Gabriel-Steinmeier-Steinbrück um Längen ab. Die Mehrheit der Deutschen fühlt sich bei Merkel gut aufgehoben. In der Euro-Krise gilt sie, bei allen Kurswechseln, vielen immer noch als Fels in der Brandung. Ende der Woche fliegt Merkel zum Staatsbesuch nach China. Und Gertrud Höhler? Gertrud wer?

23:47
In Günther Jauchs Sendung wurde Angela Merkel als „intelligent“ und „ehrlich“ bezeichnet, was nicht für einen tieferen Durchblick spricht. Denn diese beiden Eigenschaften schließen bei Frau Merkel einander aus. Das seinerzeitige Interview mit der WDR-Intendantin Monika Piel offenbarte zweifelsfrei, daß unsere Kanzlerin höchstens eines von beiden sein kann, also intelligent oder ehrlich, aber nicht beides zugleich, da sie als Physikerin auf die Frage, ob sie die Relativitätstheorie verstehe, behauptete, sie mal ganz gut verstanden zu haben, was objektiv nicht möglich ist. Wenn sie das also subjektiv wirklich glaubt, ist sie nicht intelligent, und im anderen Falle ist sie logischerweise nicht ehrlich. In Wahrheit ist diese längst falsifizierte Theorie nämlich überhaupt nicht zu verstehen, weil sie beispielsweise wegen der fehlenden Transitivität der zugrundeliegenden Lorentz-Transformation nicht konsistent ist. Man kann dieses Machwerk bei hinreichender Intelligenz also nur durchschauen!
01:11
Aber wie lange wird sie dem massiven Druck noch Standhalten, haben wir doch ihre unberechenbaren "Kurswechsel" schon mehr als einmal erlebt? Im September will die "Troika" ihren Griechenland-Bericht abliefern, am 12. September wird das Bundesverfassungsgericht sein Urteil fällen. Erst dann wird sich zeigen, ob sie für die Bürger der BRD kämpft, oder deren Wohlergehen auf dem EU-Altar opfert.
23:29
Bitte gebt mal bei you Tube "schäuble portugal" ein.
Der absolute Hammer.
12:48
und es ändert sich nichts.
Parteieneinheitsbrei von schwarz bis grün, Computerspieler und Sozialisten. Was soll man da wählen??
08:50
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01:14
Frau Merkel ist die MÄCHTIGSTE FRAU DER WELT!
Wenn sie auf internationaler Bühne auftritt und ruft,FREIBIER FÜR ALLE,
liegen die SCHMEICHLER ihr alle zu Füßen.
Vom ehemaligen französischen Präsidon,wurde sie sogar bei offiziellen
Anlässen immer abgeknutscht.So was prägt!
Deshalb verschwendet sie auch kein Gedanke zur Verbesserung des Lebensstandarts
für das EIGENE VOLK!
Und die Oposition hat sie nicht zu fürchten!
Was juckt es einer deutschen Eiche,wennsich eine kleine SPD Opositionssau
daran reibt.
23:00
Von wegen Teflonkanzlerin, jetzt
Königin von Europa
Und Sie sind wahrscheinlich mächtig stolz darauf, daß Merkel jetzt die "Königin von Europa" ist. Nur, was bringt Ihnen das denn? Was bringt es Ihnen persönlich? - Sie, Herr dooplex, ja genau Sie, Sie werden ja noch nicht einmal eingeladen, wenn es darum geht, neben dem roten Teppich auszuharren, bis die Königin vorbeischreitet, um sich von Ihnen die Füße küssen zu lassen!!!
Armer Irrer.
21:15
Wenn Frau Kanzler nicht weiblich wäre ,dann könnte man original den Kur -Pfälzer - Spruch anwenden :
(Hochdeutscher Versuch) :
"Hast Du schon mal einem politischen Ochsen ins Horn gekniffen?"
Es soll aber auch Kuh -Rassen mit Hörnern geben! : -))))))
18:53
...aus den einleitenden Sätze trieft der Neid einer SPD Zeitung auf eine CDU Kanzlerin....
18:51
Wer Augen hat, der Lese,
wer Ohren hat, der höre
seit Jahr und Tag betreibt Merkel eine Politik gegen die Menschen in diesem Land,
immer mehr haben weniger Einkommen, immer mehr sind auf die Unterstützung des Staates angewiesen.
Den Banken wurden zur "Lösung" der Finanzkrise Millarden in den rachen gesteckt.
Nun schröpft sie im Auftrag der Deutschen Bank ganz Europa!
Und unsere Journalisten, von denen ist nichts zu sehen.
Wir haben nur eine veröffentlcihe Meinung, Staasfernsehen und Staatszeitungen.
Kein Wunder,
dass die Menschen der Meinung sind die Politik von Merkel habe Qualität!
Da kann ich nur zustimmen. Es bleibt Fakt: Die Schere zwischen den Armen und den Reichen öffnet sich immer weiter. Und die Folgen dieser Politik werden wiederum die Steuerzahler der neuen Generationen aufbringen müssen. Schon heute rutschen immer mehr alte Menschen und Arbeitnehmer in die Kostenfalle, weil sie vor allen Dingen die massiv steigenden Sprit- und Strompreise nicht mehr bezahlen können. Das Geld fehlt dann an anderen Stellen. Und das ist eine Folge der sogenannten christlichen Politik. Kein Wunder,. dass sich immer mehr Menschen abwenden.