Tausendfacher Betrug mit Abwrackprämie
05.08.2009 | 13:43 Uhr 2009-08-05T13:43:00+0200
Berlin. Bei der Abwrackprämie ist es in den vergangenen Monaten offenbar zu Tausenden Betrugsfällen gekommen. Laut Medienberichten sollen bis zu 50.000 Autos nicht in der Schrottpresse gelandet, sondern nach Afrika und Osteuropa transportiert worden sein.
Wie die «Bild»-Zeitung unter Berufung auf Schätzungen des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK) berichtete, sind bis zu 50,000 in Deutschland abgewrackte Fahrzeuge illegal ins Ausland verkauft worden.
«Organisierte Recycler machen hier Geschäfte», sagte der stellvertretende Verbandsvorsitzende Wilfried Albishausen der Zeitung zufolge. «Fünf bis zehn Prozent der bisher verschrotteten Fahrzeuge wurden nach Afrika und Osteuropa transportiert.»
Mehr als 500.000 Bundesbürger haben bisher abgewrackt
Nach Angaben des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) haben bisher mehr als 500.000 Bundesbürger ihr Altfahrzeug abgewrackt und dafür die Prämie von 2.500 Euro kassiert.
Albishausen bemängelte, die Betrugsfälle könnten nicht in der Kriminalstatistik erfasst werden. Er forderte die Bundesregierung zu entsprechenden Konsequenzen auf. «Die Rechtslage ist völlig unklar. Künftig muss es bei Regelungen wie der Abwrackprämie, bei der auch Straftatbestände provoziert werden, eine Möglichkeit zur Sondererfassung in der Kriminalstatstitk geben», sagte er. (ap)

05:13
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17:50
Schade, dass nur 5% der Nobelwracks in Afrika gelandet sind. Da werden doch viel mehr gebraucht.
In Ägypten bietet die Regierung eine Abwrackprämie nun für 20 Jahre alte Taxis. Andere Besitzer dürfen auch mit 40 - 50 Jahre alten Autos, teilweise wirkliche Wracks, herum knattern.
In Süd- u. Mittelamerika, in Süd- u. Ostasien, sowie in Afrika leben die Autos halt ein halbes Jahrhundert.
13:37
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12:37
Min so etwas hätte man wohl rechnen müssen. Mit man meine ich jetzt allerdings nicht Automobil-Päpste, Wirtschaftsweise oder Wirtschaftsminister. Von der Kanzler-Darstellerin gar nicht zu reden.
12:17
Die Autos werden zerlegt und Motoren werden dann als ersatzteil verkauft und so fährt das Auto auch auf Deutschen Strassen . Die karosse ist ja wohl nicht Umweltschädlich
12:10
auf diese betrugsmöglichkeit wurde frühzeitig (im tv) hingewiesen --- passiert ist offenbar nichts !!!
naja, die banker machen ja auch weiterhin party und unsere reGIERung bereitet die wahlen vor ...
für soziale gerechtigkeit und gegen krieg -> mein herz schlägt links ...
11:26
So viel kriminelle Energie muss hart bestraft werden. Nicht nur bei den Großen muss hart bestraft werden. Unglaublich so etwas.
10:34
@ 9 mimimi
Klasse - da sind wir schon zu zweit. Ich brauchte allerdings kein Auto abzuschaffen; denn ich habe nie einen Führerschein erlangt oder dies beabsichtigt.
Man sollte jedoch keinerlei Dank oder gar Honoration für eine solche wahnsinnsgeborene Entscheidung erwarten, nicht wahr.
10:28
man muss sich doch echt fragen ......wie Doof sind die Politiker denn noch. Damit mußte man rechnen ,wenn man überlegt eine/r bringt sein 9 Jahre altes noch in Topform aber 2500€ bringendes Schätzchen zum Schrotthändler,das dieser oder auch die Autohändler zusehen das sie daraus noch Geld machen dürfte doch wohl jedem klar sein.Ein 9Jahre altes Auto welches einigermassen gepflegt wurde ist immer absetzbar.Das Traurige an der ganzen sache ist nur ,dass deutsche Gebrauchtwagenhändler die Dummen sind und in dei Röhre schauen weil kaum Gebrauchtwagen vorhanden sind.Der Staat hätte hier gut Mitverdienen können denn auch Gebrauchtwagenhändler zahlen Steuern.
09:58
Wenn das so währe.
Da ist ja ein Schaden von über 125 Millionen Euro nur durch die Abwrackprämie entstanden.
Der Schaden für Deutschland ist mit EUR gar nicht zu beziffern. Danke Rot / Schwarz!
‚Was machen die Politiker überhaupt noch richtig?