Tausende Spanier protestieren gegen Sparmaßnahmen
07.10.2012 | 13:33 Uhr 2012-10-07T13:33:00+0200
Madrid. Mehrere tausend Menschen haben am Wochenende im Zentrum von Madrid gegen die Sparmaßnahmen der spanischen Regierung protestiert. Viele Demonstranten waren Staatsbeamte, deren Gehälter 2013 Jahr eingefroren werden. Sie fürchten unter anderem tiefe Einschnitten im Gesundheitssystem.
Der Protest gegen Sparmaßnahmen der Regierung hat am Wochenende Tausende Spanier auf die Straße getrieben. Im Zentrum von Madrid demonstrierten am Samstag zudem zahlreiche Staatsbeamte, deren Gehälter im kommenden Jahr eingefroren werden. Sie fürchten, dass es durch den radikalen Sparkurs zu tiefen Einschnitten im Gesundheitssystem und zur Privatisierung staatlicher Dienstleistungen kommen könnte.
„Ich arbeite im Krankenhaus, aber werde arbeitslos“, sagte eine Krankenschwester mit Blick auf den befürchteten Aderlass im Gesundheitswesen. Schon jetzt werde mit Minimalbesetzung gearbeitet. „Dies wird nicht nur Krankenhäuser betreffen, sondern auch die Bildung und Dienstleistungen, alles.“
Spanien steckt derzeit in der zweiten Rezession innerhalb von drei Jahren und kämpft mit einer Arbeitslosenquote von fast 25 Prozent. Seit ihrem Amtsantritt vor mehr als neun Monaten hat die konservative Regierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy den Bürgern des Landes harte Sparmaßnahmen auferlegt. Immer wieder kam es seither zu Protesten und Krawallen. (dapd)

01:41
Erst Griechenland, dann Spanien, Länder wie Italien und Zypern werden erstmal nicht erwähnt obwohl es auch da stark kriselt.
Man braucht mittlerweile keine Fakten mehr wenn man sie längst kennt, wohin das alles laufen wird. Die Schuldenunion Europa wird in ein Chaos dirigiert. Und um etwas ganz neues aufzubauen, ist ein Chaos notwendig. Das waren bereits Worte eines Wolfgang Schäuble gegenüber der NY Times !
20:38
Die EU ist für Spanien ein Scherbenhaufen. Warum treten die Spanier nicht aus, bevor sie endgültig pleite sind? Einer muss den Anfang machen.
18:34
würde bei alledem eine bessere Figur machen,
wenn sie für einen europaweiten Kampf gegen Steuerflucht und Steuerhinterziehung stehen würde.
Das wäre ja Selbstanzeige...
erforderlich machen.
Aber es geht ja darum, dass nicht die kleinen Leute dafür bluten müssen, dass die Konzepte der "freien Märkte", die auch aus Berlin als Allheilmittel seit Jahren vertreten werden, von einer "Blase" zur nächsten führten.
14:47
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