Studentenwerke wollen ihren Namen behalten

Hagen..  Die Studentenwerke in Nordrhein-Westfalen wehren sich gegen eine anstehende Zwangs-Umbenennung in „Studierendenwerke“. Sie fürchten Kosten von insgesamt mehreren hunderttausend Euro, die durch den Namenswechsel entstehen würden, unter anderem durch zu verändernde Schilder, Briefköpfe und Broschüren.

Die Landesregierung hat den Begriff „Studierendenwerke“ ins neue Hochschulzukunftsgesetz geschrieben. Begründet wird dieser Schritt mit Geschlechtergerechtigkeit. Geschlechtsneutrale Bezeichnungen seien gesetzlich vorgeschrieben und für die „Studierendenwerke“ verbindlich.

Die rot-grüne Landesregierung in Baden-Württemberg hat die dortigen Studentenwerke schon vor Monaten zur Namensänderung gezwungen. Befürworter und Gegner stritten dort heftig miteinander. Bisher hat sich in NRW nur das Studentenwerk Essen-Duisburg „zähneknirschend“ umbenannt. Die anderen verweigern dem Land bisher die Gefolgschaft.