Streit um Rauchverbot in Kneipen geht in entscheidende Phase
23.09.2012 | 19:18 Uhr 2012-09-23T19:18:00+0200
Düsseldorf. Führende SPD-Politiker und die grüne NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens lehnen Ausnahmeregelungen für Ein-Raum-Kneipen ab, wie es einige Ortsvereine fordern. Auch Ministerpräsidentin Hannelore Kraft tritt für konsequenten Nichtraucherschutz ein.
Der Streit um ein Rauchverbot für die Gastronomie in NRW geht in die entscheidende Phase. Führende SPD-Politiker lehnen es kurz vor dem Landesparteitag am Samstag ab, Ein-Raum-Gaststätten von einem Verbot auszunehmen, wie es Teile der Basis fordern. Auch die grüne Gesundheitsministerin Barbara Steffens plädierte für einen wirksameren Schutz von Nichtrauchern: „Das funktioniert am besten mit konsequenten Regelungen, jede Ausnahme birgt das Risiko, dass ein Gesetz nicht rechtssicher ist.“
„Rettet Raucherkneipen!“
Dem SPD-Parteitag in Münster liegen mehrere Anträge von Ortsvereinen aus Essen oder Köln mit Forderungen wie „Rettet Raucherkneipen!“ vor. Als Verfechterin eindeutiger und klarer Regeln gilt dagegen Hannelore Kraft. Die Ministerpräsidentin hatte schon im Wahlkampf vor Wettbewerbsverzerrungen unter den Wirten gewarnt: „Es kann nicht sein, dass bei dem einen geraucht werden kann und bei dem anderen nicht.“
Auch Norbert Römer, Chef der SPD-Landtagsfraktion, will zwar mögliche Ausnahmen für private Gesellschaften oder Festzelte „unter besonderen Auflagen“ rechtlich prüfen lassen. Eine grundsätzliche Raucherlaubnis in Eckkneipen zählt aber nicht zu seinem Forderungskatalog. „Wir wollen einen Nichtraucherschutz, der konsequent und rechtssicher ist“, betont Römer.
Ministerin fordert strikte Regeln
Wie das Gesetz juristisch wasserdicht ausgestaltet werden kann, ist eine zentrale Frage für die Experten-Anhörung am Mittwoch im Landtag. Dabei sollen Verfassungsrechtler oder der Kinderschutzbund, aber auch Tabakindustrie, Brauereiverband und Karnevalisten zu Wort kommen. Bereits heute stellen Deutsche Krebshilfe, Ärztekammer und Deutsche Herzstiftung ihre Erwartungen für einen konsequenten Schutz vor Passivrauchen vor.
„Unklare Regelungen erhöhen die Gefahr, missverstanden oder auch missbraucht zu werden“, warnt Ministerin Steffens vor einer Aufweichung ihres Gesetzentwurfs. Dabei stellt sie besonders die Gesundheit von Kindern heraus, etwa im Karneval. „Das Tragen einer Narrenkappe mindert ja leider kein bisschen die Gefahr von Gesundheitsschäden durch Tabakrauch“, so Steffens.
Erfolge in der Schweiz
In der Schweiz haben sich rauch-freie Arbeitsplätze in der Gastronomie nach einer Studie der Uni Basel positiv ausgewirkt. Binnen eines Jahres hätten sich beim Service-Personal „mehrere Indikatoren für Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems messbar verbessert“, heißt es. Während vor dem Verbot die durchschnittliche Passivrauch-Belastung in Bars und Restaurants dem täglichen Inhalieren von fünf Zigaretten entsprach, war sie der Studie zufolge danach um ein Vielfaches geringer.
Karneval | Hannelore Kraft | Gastronomie | SPD | Rauchverbot

15:42
@Eduard79 | #27-1
"denn je rücksichtsloser Sie sind, desto mehr werden Nichtraucher (zu Recht) Rauchverbotszonen ausweiten wollen."
"Wollen" will ich auch immer viel - ob es dann so kommt, steht aur einem anderen Blatt. Und selbst wenn: was sollte mich daran hindern auch in den dann ausgeweiteten Zonen zu rauchen? Und woher stammt das "Recht" der Nichtraucher auf ausgeweitete Zonen, das Sie hier erwähnen?
"In der Türkei gibt es bereits heute ein Rauchverbot auf überdachten Terassen"
Wir leben aber hier in Deutschland, oder habe ich etwas verpasst? Also kann ich doch auf überdachten Terassen rauchen, oder?
"das Rauchverbot in bestimmten Außenbereichen, v.a. der Gastronomie, könnte also im Laufe der Zeit durchaus näher rücken."
Da ist er wieder: der Konjunktiv. "Könnte" könnte so vieles - aber ob es so kommt... (siehe oben).
@Pase_Lacki | #27-2
"Da geht dann mal eine Streife vom Ordnungsamt einen Samstag Abend durch die Stadt"
Überall? Die haben jetzt ja schon zu wenig Leute.....
Was meinen Sie, wie die auf einmal Leute haben, wenn es irgendwo Geld zu holen gibt?
Zumindest ist das ja laut diverser Polemiker einer der Hauptgründe für Stadt und Land, eine Aktion zu starten.
11:28
Vermutlich werden die "militanten" Nichtraucher bald auch noch fordern:
- Raucher dürfen in Kneipen (und natürlich auch im öffentlichen Raum) nicht mehr
rülpsen - schließlich werden dadurch immens viele Schadstoffe
aus deren Atemsystem freigesetzt.
- ebenso wird natürlich das noch umweltbelastendere Furzen untersagt
Danke für die Tipps!
Sie haben doch viel mehr Freiheiten als sie denken. Z.B. darf man im Auto ohne FE nicht telefonieren, allein kein Navi benutzen und und - aber rauchen dürfen sie weiterhin. Selbst wenn ihre Kinder im Fond sitzen. Das ist schon so selbstverständlich geworden, dass es gar nicht weiter auffällt.
10:45
#1-1 Meinemeinungdazu:
2013 ist Bundestagswahl, das hat mit NRW und Rauchverbot relativ wenig zu tun. Allenfalls symbolisch.
09:57
Die ganze Aufregung ist doch völlig überflüssig. Wer soll den die Einhaltung des Rauchverbotes kontrollieren? Die Behörden, die heute schon mit der Kontrolle der Einhaltung bereits gültiger Gesetze völlig überfordert sind?
Ich für meinen Teil werde in Ruhe so weiterrauchen wie bisher, egal wo ich gerade bin. Ob an den hier immer gern genommenen Bushaltestellen oder sonst wo. Und auf die millitanten Nichtraucher, die mir dann eifrig erklären wollen, dass das ja verboten ist, freue ich mich jetzt schon.
Besonders freue ich mich auf den nächsten Sommer, sollte das Gesetz so in Kraft treten wie geplant. Dann haben wir Raucher die Außenbereiche der Gaststätten für uns, da wir ja alle nur draußen rauchen dürfen und die Nichtraucher beim bloßen Riechen des Rauchs ja bereits tot umfallen. Wird eine schöne Zeit...
Noch fühlen Sie sich in ihrer Ich-machs-trotzdem-Haltung wahrscheinlich wohl...ein kleiner Revoluzzer gegen die pöhsen militanten Nichtraucher.
Im Endeffekt erweisen Sie sich und anderen Rauchern durch diese zur Schau gestellte Rücksichtslosigkeit aber einen Bärendienst, denn je rücksichtsloser Sie sind, desto mehr werden Nichtraucher (zu Recht) Rauchverbotszonen ausweiten wollen.
In der Türkei gibt es bereits heute ein Rauchverbot auf überdachten Terassen - das Rauchverbot in bestimmten Außenbereichen, v.a. der Gastronomie, könnte also im Laufe der Zeit durchaus näher rücken.
Freuen Sie sich nicht zu früh!
Die Einhaltung des Rauchverbots ist recht einfach zu kontrollieren. Da geht dann mal eine Streife vom Ordnungsamt einen Samstag Abend durch die Stadt, überall wo geraucht wird, gibt es eine Ermahnung. Wenn die 2 Wochen später nochmal wieder kommen, gibt es ein Bußgeld sowohl vom Wirt als auch vom "Täter" in Höhe von 1000 €. Das steigert sich beim 3. Mal auf 5000 € und beim 4. Mal wird die Kneipe geschlossen. So hätte man innerhalb kürzester Zeit für einige Exempel gesorgt, ein paar Kneipen geschlossen und die verbliebenen Wirte überlegen es sich drei Mal, ob die bei sich rauchen lassen. Geht also alles und kann ganz einfach sein.
Danke, ich habe selten einen intellektuell so hochstehenden Kommentar gelesen. Sie haben bestimmt an einer Elite Uni für Hochbegabte studiert.
Du tust mir ja so leid, du, der du schon viele durch deine Rauchersucht geschädigt hast.
Verständnis für sowas wie dich habe ich schon lange nicht mehr. Ich bin ein radikaler Nichtraucher, der dir aber deine Rauchersucht nicht nehmen will und dir gestattet, dass du dich tötest. Du kannst überall paketweise deine Sucht befriedigen, aber nicht dort, in geschlossenen Räumen, wo andere Menschen nicht dieser Sucht unterliegen und durch sowas wie dich nicht gefährdet werden wollen.
Geh schon einmal davon aus, dass, wenn ein rigides Rauchverbot - wie ich schon lange hoffe - in NRW eintritt, ich sowas wie dich oder auch den Betreiber des gastronomischen Betriebes sofort anzeigen werde.
Sei dir nicht so sicher, dass du dem neuen Trend Kampf den asozialen Nichtrauchern entkommen wirst. Rauch weiter und hoffentlich gibt es so etwas wie dich bald nicht mehr!
Du tust mir ja so leid, du, der du schon viele durch deine Rauchersucht geschädigt hast.
Verständnis für sowas wie dich habe ich schon lange nicht mehr. Ich bin ein radikaler Nichtraucher, der dir aber deine Rauchersucht nicht nehmen will und dir gestattet, dass du dich tötest. Du kannst überall paketweise deine Sucht befriedigen, aber nicht dort, in geschlossenen Räumen, wo andere Menschen nicht dieser Sucht unterliegen und durch sowas wie dich nicht gefährdet werden wollen.
Geh schon einmal davon aus, dass, wenn ein rigides Rauchverbot - wie ich schon lange hoffe - in NRW eintritt, ich sowas wie dich oder auch den Betreiber des gastronomischen Betriebes sofort anzeigen werde.
Sei dir nicht so sicher, dass du dem neuen Trend Kampf den asozialen Nichtrauchern entkommen wirst. Rauch weiter und hoffentlich gibt es so etwas wie dich bald nicht mehr!
09:39
Müssen Nichtraucher eigentlich so aggressiv und militant sein ?
Wahrscheinlich nur die, die früher selbst geraucht haben und nun Angst haben, ihre Sucht nicht in den Griff zu bekommen. Wer jahrelang geraucht hat und nun nicht mehr in die Kneipe geht, weil er Angst hat, wieder anzufangen, kann ja ob der eigenen Verlierermentalität nur verbittert sein. Und diese Bitterkeit drückt sich dann eben in Postings und Rufen nach Verboten aller Art wieder. Wie bei den Homophoben. Da haben auch viele Angst vor ihrem eigenen Gefühl und lasten dies dann den Homosexuellen an, anstatt sich mit sich selbst zu beschäftigen. Arme Menschen.
Müssen Raucher eigentlich so aggressiv und militant sein und die Gesundheit vieler Menschen schädigen?
09:37
Ein konsequentes Rauchverbot ohne Ausnahmen und Schlupflöcher ist absolut überfällig!
Dann beantworten Sie doch mal meine Frage im Post #22.
Die von Ihnen verlangten Ausnahmen sind in diesem Fall durchaus gebraucht.
09:32
Es wird mal Zeit, dass auch rauchen als Sucht akzeptiert und nicht nur als Laster gesehen wird. Tabak ist Volksdroge Nr.1, vor dem Alkohol.
Durch Unwissenheit wird dann behauptet, dass alle Alkoholiker ihre Familie missbrauchen und den Job schmeißen, wobei es nur die Minderheit ist. Würde dieses Totschlagargument stimmen, dann wären ziemlich viele Stellen frei...
Ich habe aber auch ein Totschlagargument gegen die Raucher. Alle Raucher sind Feuerteufel und verbrennen Möbel und Häuser, weil sie unachtsam sind.
Ein klares Rauchverbot, ohne Ausnahmen ist die einzige Möglichkeit, um diese sinnfreien Diskussionen zu unterbinden und bitte mit Verbot in sämtlichen Eingangsbereichen (egal ob Bahnhof oder Kneipe), da ist es häufig schlimmer, als in verrauchten Kneipen.
Ich wäre sogar dafür, dass Rauchen in der Öffentlichkeit komplett zu verbieten und dafür Raucherräume anzubieten, aber dieses halte ich für vollkommen utopisch und nicht realisierbar.
Ihrem Verbotswunsch würde ich noch das Nutzen von Parfum hinzufügen wollen.
Totschlagargument abgelehnt.
Vergleichen Sie mal die Zahlen der unter alkoholeinfluss verübten Straftaten oder die so entstandenen Unfälle mit denen Fällen, bei denen eine Zigarette beteiligt ist.
Zu dem bedingungslosen Rauchverbot bleibt nur eines zu sagen: Die Ausnahmen existieren... und diese dürfen nicht übergangen werden!
09:28
"Während vor dem Verbot die durchschnittliche Passivrauch-Belastung in Bars und Restaurants dem täglichen Inhalieren von fünf Zigaretten entsprach, war sie der Studie zufolge danach um ein Vielfaches geringer."
Wieso gibt es nach einem Rauchverbot überhaupt noch eine Passivrauch-Belastung?
08:54
Dies geht insbesondere an Catman55 und misterjones.
Wo bleiben denn die konstruktiven Vorschläge für eben jene Minderheit an Einrichtungen, die sich über den Konsum von Tabak definieren? Ich denke da besonders an so Geschäfte wie eine sog. Tabaklounge. Zigarre qualmen und dabei was nettes Trinken oder nen Snack für zwischendurch. Gibt es zu genüge in Deutschland - die würden durch dieses Gesetz quasi Kollateralschaden werden.
Mir ist es relativ Hupe, dass in Kneipen und Restaurants generell nicht mehr geraucht werden darf. Ich habe kein Problem damit, mich mal eben 5 Minuten vor die Tür zu stellen - bei mir in der Wohnung wird schließlich auch nicht gequalmt.
Aber Gesetze sollten eins sein: Allgemein gültig und Gerecht. Wenn ein Gesetz Ausnahmen zu lässt, die Missbraucht werden, dann darf es keine Gültigkeit erlangen, dies aber auch, wenn das Gesetz derart strikt ist, dass auch Jene davon Betroffen sind, die in ihren Grundzügen überhaupt nichts damit zu tun haben dürften.
Von der Überschrift habe ich mich als überzeugter Pazifist zunächst gar nicht angesprochen gefühlt. Aber da Sie mich explizit adressieren:
Meine Vorstellung von Nichtraucherschutz hat, wie ich hier schon mehrmals ausgeführt habe, nichts damit zu tun, jemandem die Sucht oder das Geschäft zu verbieten. Mir geht es ausschließlich darum, dass durch das Rauchen keine Unbeteiligten geschädigt werden sollen. Deshalb finde ich mich auch in der jetzigen Debatte (Rauchen in Kneipen erlauben vs. verbieten) auf keiner Seite vollständig wieder.
Mein Vorschlag:
- Kontrollierte Lizensierung von Raucherkneipen
- Dort und in Privatwohnungen darf geraucht werden
- Ansonsten Rauchverbot in der Öffentlichkeit
Ihre Tabaklounge und andere Raucherclusb/-kneipen würde ich entsprechend akzeptieren. Die kann schließlich jeder Nichtraucher meiden. Für andere öffentliche Orte gilt das eben nicht.
Für meinen Geschmack geht die Diskussion, wie schon erwähnt, am Kern des Problems vorbei.
Na endlich mal jemand, der sich bei diesem Thema "Mühe" gibt. Dann habe ich Sie doch tatsächlich sogar falsch aus dem "Mob" herausgepickt - aber gut, mit ihrer Version könnte ich leben (ich würde sie sogar favorisieren) - solange mir keiner Erzählen will, dass mein Balkon auch zur "Öffentlichkeit" gehört.
Mir gehen beide Seiten tierisch auf den Keks. Sowohl die egoistischen Raucher - bei denen sich selbst ein richtiger Raucher (fremd-)schämt - als auch unsere militanten Nichtraucher, die am Liebsten jeden Raucher sofort in eine Entzugsklinik stecken wollen (wer Übertreibungen findet, dem seien sie geschenkt).
Codemancher, wenn sie sich die Mühe gemacht hätten alle meine Kommentare zu lesen, dann hätten sie schon meinen Vorschlag gefunden. Dass ich soviel schrub lag daran, dass ich einige Falschdarstellungen korrigieren musste. Und nur weil ich so gefrustet bin ob dem unglücklichen derzeitigen Zustand, heißt dass noch lange nicht, dass ich militant sei. Ich hatte sogar ein sehr sehr faires Angebot gemacht - falls sie es auf die schnelle nicht finden sollten:
konstruktiver Vorschlag?
von Catman55 | #13-3
da hab ich was für sie. Wie wäre es mit einer Konzession für eine Raucherkneipe. Eine regulierte Vergabe mit einer Mindestverteilung von 50 zu 50. Dabei bin ich mir durchaus bewusst, dass Raucher hoffnungslos in der Minderheit sind. Aber ich habe halt eine soziale Ader. Raucherkneipen sind dann entsprechend gekennzeichnet, damit man nicht unbeabsichtigt dort kontaminiert wird und an Nichtraucherkneipen kommt ein modifiziertes "Ich muss draussen bleiben"-Schild.
Allright, dies wäre aber zuviel Verwaltungsaufwand und daher finanziell nicht tragbar.
misterjones Vorschlag ist bisher immernoch mein Favorit.
Ich habe lediglich Sie beide ausgewählt, weil sie in dieser Diskussion auffällig sind. Leider fehlt es mir an Lust und Zeit hier immer alles zu lesen, zumal auch viel Schwachsinn von den Leuten geschrieben wird und ich meinen Verstand nicht mit zuviel davon belasten will.
08:43
Ich hoffe, das Gesetz bezieht auch die Außengastronomie mit ein. Im vergangenen Sommer haben wir oft genug draußen beim Eis gesessen und Raucher am Nachbartisch ertragen müssen. Wenn dann der Wind richtig steht... ekelhaft. Diese Leute können sich selbst schaden so viel sie wollen — so lange es keinen anderen betrifft. Und sie sollen ihren Selbsthass wegen der fehlenden Selbstdisziplin zum Aufhören bitte nicht auf andere übertragen, die schon weiter sind.
Warum gehen Sie nicht in das Lokal , da ist doch Rauchverbot , wofür Sie doch immer gekämpft haben?
Eben. Gehen Sie doch einfach aus dem Weg! Das ist die "Rücksichtnahme" des 21. Jahrhunderts.
Ja, und die ganzen Abgase da draußen, fürchterlich!
Und ganz schlimm, da fährt jemand in seinem 12 Tonner-Diesel vorbei und hat auch noch Zigarette an. Ich könnte mich übergeben...!
#21 wie wäre es mit einen Mundschutz dann halten sie auch gleich andere Bakterien mit fern
georgbochum, sie irren sich.
Ich bin Raucher aber ich hasse mich nicht selbst. Ich bin mit meinem Leben sogar äußerst zufrieden. Auch fehlt es bei mir nicht an Selbstdisziplin - dies würde bedeuten, dass man aufhören will, es aber nicht kann, weil der innere Schweinehund stets siegt... ich könnte aufhören, ich will es nur nicht.
Also stellen Sie sich nicht als besseren Menschen dar, nur weil sie Nichtraucher sind. Ein jeder von uns hat seine Leichen im Keller und auch Sie, mein Lieber, fröhnen sicherlich dem einen oder anderen Laster.
Mal abgesehen davon, dass das georgbochum (ebenso wie mich) absolut gar nichts angeht:
"...ich könnte aufhören, ich will es nur nicht..."
Wenn das stimmt, sind Sie ein wahrhaft glücklicher Mensch. Zwischen meinem ersten Versuch, mit dem Rauchen aufzuhören, und meinem letzten, endlich geglückten, lagen nicht nur mehr als zwanzig Jahre, sondern auch zig vergebliche Anläufe, vom Nikotin wegzukommen.
Also, entweder Sie haben sich jetzt recht weit aus dem Fenster gelehnt, oder Sie gehören zu den seltenen Persönlichkeiten, die wirklich kontrolliert mit dem Rauchen umgehen können. Vor zwanzig Jahren hätte ich Sie darum ehrlich beneidet.
Ich habe viele Laster, Selbstüberschätzung gehört abe rnicht dazu :)
Ich habe vor knapp zwei Jahren spontan keine Lust mehr aufs Rauchen gehabt und da von einem Tag auf den anderen keine Zigarette mehr angerührt. Vor einem Jahr habe ich mir mal wieder eine Schachtel gekauft und bin seither auf einem Pensum von knapp einer halben Schachtel am Tag - je nach Lust und Laune.
Sicherlich habe auch ich mit Entzugserscheinungen - es ist aber immer eine Sache des eigenen Willens und wie effektiv man sich "ablenken" kann.
Aber wie gesagt, ich rauche eigentlich ziemlich gerne. Auch wenn es nur eine Art der Selbsttäuschung ist, aber ich genieße wirklich z.B. die fünf Minuten zwischendurch, die mir beim Rauchen aufm Balkon nur mir gehören.
Cool. Mit Ihrer "Suchtdisposition" hätte ich wahrscheinlich auch nicht ganz aufgehört. Das funktionierte bei mir leider nicht.
Wer weiß, irgendwann werde ich vermutlich wieder aufhören... spätestens wenn es in die Richtung Familie gründen geht. Aber bis dahin genieße ich mein Laster noch ein wenig. :)
Yep. Das sei Ihnen gegönnt.
Ich kann deinen Worten nur zustimmen.
Leider hat bei vielen Rauchern durch die Droge wahrscheinlich auch schon das Gehirn gelitten.
Rücksicht, Respekt auf/vor Nichtrauchern, dies habe ich in meinem Leben leider zu selten erfahren.
Leider wurde immer nur von mir dem Nichtraucher Rücksicht/Toleranz gegenüber den armen süchtigen Rauchern gefordert.
Ich nehme aber keine Rücksicht mehr auf diejenigen, die mit ihrer Sucht mir schaden wollen/werden.