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Steinbrück-Absturz in ARD-Umfrage - unbeliebter als Westerwelle

11.01.2013 | 07:18 Uhr
Die Chancen auf das Kanzleramt schwinden für den SPD-Kandidat Peer Steinbrück.Foto: dapd

Berlin.  SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück stürzt nach seinen umstrittenen Einlassungen zum Kanzlergehalt in der Wählergunst massiv ab. Mit seiner Arbeit zeigten sich im neuen ARD-Deutschlandtrend nur noch 36 Prozent der Deutschen zufrieden. Dies sind 12 Punkte weniger im Vergleich zu Anfang Dezember.

Die Charmeoffensive von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück wirkt offenbar nicht. Trotz zahlreicher öffentlicher Auftritte brach Steinbrücks Beliebtheit in den letzten Tagen massiv ein, der Abstand zu CDU-Chefin und Kanzlerin Angela Merkel vergrößerte sich laut ARD-Deutschlandtrend beträchtlich. Mit Steinbrücks Arbeit sind demnach 36 Prozent der Deutschen zufrieden. Dies sind zwölf Punkte weniger im Vergleich zu Anfang Dezember. Merkel hingegen kommt auf eine Zustimmung von 65 Prozent, ein Plus von fünf Punkten.

Im Oktober, direkt nach Bekanntgabe seiner Nominierung als SPD-Kanzlerkandidat, war Steinbrück noch auf eine Zustimmung von 59 Prozent gekommen. Derzeit steht er im ARD-Deutschlandtrend auf einer Stufe mit CSU-Chef Horst Seehofer. Seehofer verlor allerdings nur zwei Prozentpunkte.

Gute Werte für NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft

Auf der Liste der beliebtesten Politiker folgen nach Merkel auf den Plätzen zwei und drei ihre Parteikollegen Verteidigungsminister Thomas de Maizière mit einer Zustimmung von 63 Prozent (plus 5) und Finanzminister Wolfgang Schäuble, mit dessen Arbeit 59 Prozent der Deutschen zufrieden sind (plus 2). Die Plätze 4 und 5 belegen NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD, 58 Prozent, plus 2) und SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier (51 Prozent, minus 5).

Peer Steinbrück
Die Fettnäpfchen des Peer Steinbrück - alles nur Taktik?

Stattliche Vortragshonorare, Gratis-Bahnfahrten mit dem Dienst-Ticket und Lästereien über Billigwein "für nur fünf Euro": Peer Steinbrücks Kanzlerkandidatur ist überschattet von Skandälchen und Fettnäpfchen. Stellt Steinbrück sich nur ungeschickt an oder steckt eine ausgefeilte Taktik dahinter?

Beliebter als Steinbrück sind auch Jürgen Trittin (Grüne, unverändert 45 Prozent), Ursula von der Leyen (CDU, unverändert 44 Prozent), Guido Westerwelle (FDP, 40 Prozent, minus 2) und Rainer Brüderle (FDP, 37 Prozent, plus 6).

Rösler trägt die rote Laterne

Schlusslicht der abgefragten Spitzenpolitiker ist weiterhin FDP-Chef Philipp Rösler, mit dessen Arbeit laut Umfrage nur 17 Prozent der Deutschen zufrieden sind. Rösler sackte um zwei Punkte ab. Allerdings sind 78 Prozent der Befragten der Ansicht, dass mit einem Rücktritt Röslers die Probleme der Liberalen nicht gelöst seien. Nur 20 Prozent sind nicht dieser Ansicht. 44 Prozent der Befragten finden, dass die FDP "einfach nicht mehr gebraucht" wird. 51 Prozent finden das nicht.

Wenn die Kanzlerin oder der Kanzler direkt gewählt werden könnte, hätte Steinbrück der Umfrage zufolge keine Chance. 55 Prozent der Wähler würden sich für Merkel entscheiden (plus sechs im Vergleich zum Vormonat), 30 Prozent würden hingegen Steinbrück wählen (minus neun).

Piraten liegen bei nur noch drei Prozent

Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die SPD gegenüber der Vorwoche auf 28 Prozent, sie verliert in der Umfrage einen Punkt. Die Union bleibt unverändert bei 41 Prozent. Die FDP erreicht wie in der Vorwoche vier Prozent. Die Grünen können gegenüber der Vorwoche um zwei Punkte zulegen und kommen auf 14 Prozent. Die Linke bleibt unverändert bei sechs Prozent. Die Piraten verlieren einen Punkt auf drei Prozent und wären damit nicht im Bundestag vertreten.

Für die Sonntagsfrage hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap im Auftrag der ARD-"Tagesthemen" von Montag bis Mittwoch dieser Woche 1.501 Wahlberechtigte bundesweit telefonisch befragt. Die übrigen Ergebnisse beruhen auf der Befragung von 1.001 Menschen am Montag und Dienstag.

Steinbrück fordert neue Diskussionskultur

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat die Öffentlichkeit in Deutschland zu einer neuen politischen Diskussionskultur aufgerufen. Dazu gehöre, dass nicht gezielte Missverständnisse verbreitet würden, sagte Steinbrück, der am Donnerstag 66 Jahre alt wurde, der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung".

Kanzlerkandidat Peer Steinbrück

Bei seinen Äußerungen zum Gehalt eines Bundeskanzlers sei es beispielsweise nur um einen Vergleich der Bezahlung in Bezug auf die Verantwortung gegangen. "Böswillig fand ich, dass mir im Nachhinein unterstellt wurde, ich hätte mich für eine Erhöhung des Kanzlergehalts ausgesprochen. Das ist absurd." Angesichts der Debatten über tatsächliche oder vermeintliche Fehler von Politikern frage er sich, welchen Politikertypus man in Zukunft bekomme.

Steinbrück will Ecken und Kanten zeigen

"Ich fürchte, am Ende haben wir es mit sehr rundgefeilten Politikern zu tun, die jedes Wort darauf prüfen, bloß nicht anzuecken. Ich werde nie zu den glatten rundgeschliffenen Kieselsteinen gehören." Steinbrück hatte wiederholt betont, bei ihm brauche man keinen Decoder, um ihn zu verstehen .

Parteivize Manuel Schwesig sagte in Berlin, es sei wichtig, wieder verstärkt über Themen zu reden. Angesichts des weiterhin bestehenden Vorsprungs von Rot-Grün in Umfragen für die niedersächsische Landtagswahl betonte Schwesig: "Der Trend für Niedersachsen ist trotz nicht optimaler Rahmenbedingungen positiv".

 



Kommentare
12.01.2013
20:33
Steinbrück-Absturz in ARD-Umfrage - unbeliebter als Westerwelle
von SchauDichSchlau | #45

Wer kann schon mit erhobenem Haupt von sich sagen : ich bin unbeliebter als Westerwelle ? ....richtig der PEER-Lukoni von der SPD ...seines Zeichens Mittelpunkt der Abwätzspirale !

12.01.2013
13:00
Herbstlaub
von wohlzufrieden | #44

60 Prozent der Deutschen sind schwarz/gelb Leid. Mao-Look Merkel ist im Herbst weg.

12.01.2013
11:35
Steinbrück-Absturz in ARD-Umfrage - unbeliebter als Westerwelle
von Ondramon | #43

Es ist wirklich unglaublich, was von den Nachrichtenagenturen und der WAZ zum Thema Steinbrück und SPD rausgehauen wird; ich zähle 15 Artikel in nur 24 Stunden! Es ist auch ein Umschwung erkennbar: ging es gestern noch um die Umfragewerte der SPD, so werden heute die Themen und Inhalte in den Vordergrund gestellt.

Es folgt eine chronologische Auflistung.

3 Antworten
Steinbrück-Absturz in ARD-Umfrage - unbeliebter als Westerwelle
von Ondramon | #43-1

Steinbrück sackt auch im ZDF-Politbarometer ab
11.01.2013 | 11:56 Uhr
http://www.derwesten.de/politik/steinbrueck-sackt-auch-im-zdf-politbarometer-ab-id7469954.html

Zwei von drei SPD-Anhängern wollen Steinbrück als Kanzler
11.01.2013 | 13:09 Uhr
http://www.derwesten.de/politik/zwei-von-drei-spd-anhaengern-wollen-steinbrueck-als-kanzler-id7470182.html

Steinmeier sieht "gute Chancen" für Rot-Grün in Niedersachsen
11.01.2013 | 14:34 Uhr
http://www.derwesten.de/politik/steinmeier-sieht-gute-chancen-fuer-rot-gruen-in-niedersachsen-id7470491.html

Steinbrück Flop - Merkel Top
11.01.2013 | 14:01 Uhr
http://www.derwesten.de/politik/steinbrueck-flop-merkel-top-id7470385.html

Grüne meiden Debatte um Steinbrück
11.01.2013 | 14:41 Uhr
http://www.derwesten.de/politik/gruene-meiden-debatte-um-steinbrueck-id7470502.html

Steinbrück-Absturz in ARD-Umfrage - unbeliebter als Westerwelle
von Ondramon | #43-2

Steinmeier verlangt eine "bessere Präsentation" der SPD
11.01.2013 | 15:40 Uhr
http://www.derwesten.de/politik/steinmeier-verlangt-eine-bessere-praesentation-der-spd-id7470828.html

"Wir sind noch nicht im heißen Wahlkampfmodus"
11.01.2013 | 15:57 Uhr
http://www.derwesten.de/politik/wir-sind-noch-nicht-im-heissen-wahlkampfmodus-id7470917.html

Steinbrücks Umfragewerte im Sinkflug
11.01.2013 | 16:31 Uhr
http://www.derwesten.de/politik/steinbruecks-umfragewerte-im-sinkflug-id7471099.html

Peer Steinbrück wehrt sich gegen Kritiker
11.01.2013 | 18:40 Uhr
http://www.derwesten.de/politik/peer-steinbrueck-wehrt-sich-gegen-kritiker-id7472485.html

Peer Steinbrück - "Ich will bei meinem Stil bleiben"
11.01.2013 | 19:53 Uhr
http://www.derwesten.de/politik/peer-steinbrueck-ich-will-bei-meinem-stil-bleiben-id7472785.html

Ude sieht die SPD in "saisonalem Tief"
11.01.2013 | 20:27 Uhr
http://www.derwesten.de/politik/ude-sieht-die-spd-in-saisonalem-tief-id7472864.html

Steinbrück-Absturz in ARD-Umfrage - unbeliebter als Westerwelle
von Ondramon | #43-3

Steinbrück will mögliche Zypern-Hilfen kritisch prüfen
12.01.2013 | 07:37 Uhr
http://www.derwesten.de/politik/steinbrueck-will-moegliche-zypern-hilfen-kritisch-pruefen-id7473152.html

Steinbrück: Merkel kneift vor Auseinandersetzung
12.01.2013 | 07:32 Uhr
http://www.derwesten.de/politik/steinbrueck-merkel-kneift-vor-auseinandersetzung-id7473146.html

Steinbrück will Steuerhinterziehung in Deutschland stärker bekämpfen
12.01.2013 | 07:51 Uhr
http://www.derwesten.de/politik/steinbrueck-will-steuerhinterziehung-in-deutschland-staerker-bekaempfen-id7473157.html

Steinbrück fordert mehr deutsche Solidarität mit Griechenland
12.01.2013 | 08:10 Uhr
http://www.derwesten.de/politik/steinbrueck-fordert-mehr-deutsche-solidaritaet-mit-griechenland-id7473168.html

11.01.2013
16:54
Steinbrück-Absturz in ARD-Umfrage - unbeliebter als Westerwelle
von ggggg | #42

Von einer Hetzjagd gegen Steinbrück zu sprechen, ist eine völlige Verdrehung der Tatsachen. Hat sich die Presse etwa die unzähligen Honorare des Multimillionärs und nebenberuflichen Abgeordneten Steinbrücks ausgedacht oder sind es harte, wenn auch in Sozen-Kreisen gerne verdrängte Tatsachen. Auch andere Politiker stecken sich die Taschen voll – ja natürlich. Bei den Damen und Herren der anderen Parteien weiß man aber auch woran man ist. Ich kann es bis heute nicht verstehen, dass ausgerechnet in der SPD seit den 90ern die größten Pharisäer in die höchsten Parteiämter gespült werden. Ist es wirklich immer noch so, dass die SPD selbst ein Besenstiel als Kandidaten aufstellen kann und das treudoofe Stimmvieh der sPD schreit dennoch stets „Hurra“. Irrwitzig ist es geradezu, zu behaupten, die WAZ-Mediengruppe würde konservativen Kreisen nahe stehen. Wer so etwas sagt, ist entweder ein plumper Lügner oder hat wirklich null Ahnung von der deutschen Presselandschaft. In den TOP-Etagen des WAZ-

11.01.2013
16:43
Steinbrück-Absturz in ARD-Umfrage - unbeliebter als Westerwelle
von 1980yann | #41

Das Problem von Steinbrück ist: er kombiniert das "Genosse der Bosse"-Image von Gerhard Schröder aus dem Jahr 1998, mit dem "Ich sage frei heraus, was ich denke" von Helmut Schmidt.
Schröder war 1998 so klug, sich immer so zu zügeln, dass er gerade linke SPD-Wähler nicht vergrätzt. Schmidt wäre heutzutage als Kandidat in einem ähnlichen Kreuzfeuer, als Altkanzler-Orakel, dass von Sandra Maischberger und Co. stets in einer zeremoniellen Dunstwolke befragt wird, lässt man ihm das durchgehen.
Kombiniert mit der Tatsache, dass Merkel 13 nicht mit mit Kohl 98 vergleichbar ist und ein Konzept "Neue Mitte" nicht die gleiche Wirksamkeit entfalten kann, fehlt Steinbrück eine Zielgruppe, die auf diesen Kurs anspringen kann.
Inzwischen könnte Steinbrück aber auch nicht einmal mehr einen Schwenk auf eine sozialdemokratischere Rhetorik glaubwürdig verkaufen.
Die Uhr tickt also: Kandidatenwechsel oder Augen zu und durch.

11.01.2013
14:36
Steinbrück-Absturz in ARD-Umfrage - unbeliebter als Westerwelle
von wkah | #40

Pitti12

nach ihren Aussagen dürfte Merkel nicht geringste Chance auf eine Wiederwahl haben

11.01.2013
14:10
Steinbrück-Absturz in ARD-Umfrage - unbeliebter als Westerwelle
von Pitti12 | #39

Steinbrück ist ein Mann der Wirtschaft und steht politisch eher der FDP als der SPD nah. Das ausgerechnet ein Sozialdemokrat lieber teure Vorträge hält und der Wirtschaft zu Diensten ist, anstatt Politik zu machen, für die er fürstlich entlohnt wird, ist für die Partei eine Schande. Er sollte schnellstens die SPD verlassen. Mit Personen, die für die Agenda Politik Schröders und Münteferings stehen, kann die Partei bei den Wählern nicht punkten.

11.01.2013
14:10
Steinbrück-Absturz in ARD-Umfrage - unbeliebter als Westerwelle
von michalek | #38

Wenn ein Politiker nur so einseitig und negativ von den Medien dargestellt und behandelt wird, darf man sich über die negativen Aussagen der manipulierten Wähler nicht wundern. Den wenigsten fällt auf das man in der Öffentlichkeit im Schwerpunkt über die Person Steinbrück und seinen angeblichen Verfehlungen berichtet und nur am Rande seine politischen Vorhaben und Ziele erwähnt.
Über die nicht eingehaltenen Versprechungen und den hierzu scheibchenweise nach geschobenen Erklärungen über die Auswirkungen der Energiewende, Preissteigerungen und Abbau von Sozialleistungen der Regierung Merkel wird kaum berichtet. Das Frau Merkel alle Probleme erst einmal aussitzt und sehr oft viel zu spät und daher zum Nachteil der Bürger reagiert hat wird ebenfalls nicht berichtet. Das ihre Abhängigkeit von der FDP ein großes Risiko bedeutet dürfte vor der anstehenden Wahl auch einmal etwas breiter zur Diskussion gestellt werden.
Alle sollten sich jetzt auf die Wahlaussagen und die beabsichtigten Vorhabe

1 Antwort
Steinbrück-Absturz in ARD-Umfrage - unbeliebter als Westerwelle
von woelly | #38-1

Quatsch! Das der Wähler sich nicht bescheißen läßt, sieht man doch hier und in anderen Internetforen.

11.01.2013
14:06
Steinbrück-Absturz in ARD-Umfrage - unbeliebter als Westerwelle
von woelly | #37

Super, es klappt doch!

11.01.2013
13:50
In der ZEIT werden die wenig schmeichelhaften Eigenschaften der Presse in Bezug auf Steinbrück präzise beschrieben
von WhatDoesItAllMean | #36

Neben den Aussagen des Autors Jacobsen wird ausführlich und zustimmend der Journalistikprofessor Weichert zitiert:

„Eine Kampagne ist das nicht, eher ein reflexhafter Vorgang [der Presse]“ - „[Die Medien] haben sich eben auf Steinbrück eingeschossen“ - „Die Erzählung [...] hat eine Eigendynamik entwickelt“ - „Ob es sich dabei tatsächlich um Verfehlungen des Kandidaten handelt, [...] ist längst egal geworden.“ - „Gefühlte Wahrheiten“ - „einfache Bilder und Aussagen“ - „Egal, ob das so stimmt oder nicht.“ - „Es geht nur noch darum, wie sein Verhalten wirkt – beziehungsweise darum, wie Medien entschieden haben, dass es wirkt.“

Reflex, eingeschossen, Eigendynamik, gefühlte Wahrheit, einfache Bilder, längst egal ob.

Man suche in der Geschichte nach dem Zeitalter und den Institutionen, denen diese Eigenschaften zukommen; nach den Bemühungen, darüber hinwegzukommen; nach Personen, die sich in der Gegenwart in Institutionen und Gruppierungen so verhalten und wie man sie nennt.

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