Koalitionsverhandlungen
Statt Praxisgebühr soll pro Arztbesuch gezahlt werden
23.10.2009 | 06:22 Uhr 2009-10-23T06:22:00+0200
Berlin. Union und FDP wollen wohl die Praxisgebühr ab 2011 durch eine Gebühr pro Arztbesuch ersetzen. Laut einem Medienbericht sollen Anreize für ein kosten- und gesundheitsbewusstes Verhalten entstehen. Die Neuerung werde von der designierten Bundesgesundheitsministerin von der Leyen befürwortet.
Die Praxisgebühr von bisher zehn Euro pro Quartal soll 2011 durch eine geringere Gebühr pro Arztbesuch ersetzt werden. Das berichtet der «Kölner Stadt-Anzeiger» vorab unter Berufung auf Verhandlungskreise von Union und FDP. Im Entwurf zum Koalitionsvertrag hätten beide Seiten einen Passus aufgenommen, demzufolge «die Praxisgebühr auf ihre Steuerungswirkung hin überprüft und gegebenenfalls ersetzt» werden solle. An anderer Stelle heißt es, «Anreize für kosten- und gesundheitsbewusstes Verhalten» seien notwendig.
Dem Vernehmen nach verberge sich hinter diesen Formulierungen die Absicht, mit einer Gebühr im einstelligen Eurobereich pro Praxisbesuch die Anzahl der Arztkontakte und somit die Kosten zu vermindern, schreibt das Blatt. Die Neuerung, die von der designierten Bundesgesundheitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) befürwortet werde, solle im Rahmen einer im kommenden Jahr auszuarbeitenden Gesundheitsreform eingeführt werden. Die Reform könnte dann Anfang 2011 in Kraft treten, hieß es. (ddp)

12:45
Und wieder werden die Schwachen abgezockt. Unchristlich, einseitig und ungerecht.
12:02
Und wieder einmal wird das schwächste Glied in der Kette zur Kasse gebeten!
Pharmafirmen können nach belieben absahnen, ohne das diesem Treiben Einhalt geboten wird!
Mehr Netto vom Brutto, gilt wohl nur für die Pharmaindustrie und das Hotelgewerbe!
Milliarden werden u.a. auch von staatlichen Banken in den Sand gesetzt. WestLB, Bayrische Landesbank, Sachsen LB, HSH-Nordbank usw.
Aber wer soll zahlen?
Der kleine Bürger und vor allem chronisch Kranke. Hinzu kommt, daß zu dieser Krankengruppe in der Hauptsache Rentner gehören!
Zahlen sollen die, welche diesen schwarz-gelben Misthaufen gewählt haben!!!!
09:20
an von arbeitender. ich hoffe das du assi sehr bald in genuss von hartz4 kommst.
18:45
Hoffentlich geht die Regierung den Arbeitsunwilligen an den Kragen, die immer mehr Hartz4 Leistungen haben wollen und das Geld was für ihre Kinder bestimmt ist Versaufen und Verrauchen.
18:43
ja Klar ........... jeder Arztbesuch sollte Bezahlt werden, dann läuft nicht jeder bei jedem Wehwehchen zum Arzt. Aber das muss dann auch für die Sozialschnorrer gelten die eh jeden Tag auf dem Sofa liegen und ihre Krankheiten dem Saufen. Rauchen und Fressen verdanken ....
05:17
Scheiße - dann lohnt sich für die kriminellen ausländischen Serientäter kein Einbruch mehr in den Arztpraxen !
22:05
@251 bjandres,
die FDP ist eine Umfallerpartei, also wird es auch ausnahmen geben. Allerdings müssen sie dafür eine Zusatzversicherung abschließen!!
19:06
Super, dass heißt für mich als Frührentnerin und Krebspatientin, dass die zum Teil täglichen Arztbesuche bei Dauerbehandlung für mich nicht mehr bezahlbar sind.
*Zynik an* Nun, Mißfelder wollte schon keine Hüftgelenke mehr für die über 80jährigen, in die Richtung könnte dann gehen, keine Behandlung mehr für Krebspatienten, deren qualitative Lebensverlängerung kostet eh zu viel, denn die sterben ja eh irgendwann und zahlen dann nix mehr ein *Zynik aus*
Ich hoffe ja, dass das nur eines der vielen Gerüchte um die Koalitionsverhandlungen ist
13:52
@ anna:
da bin ich anderer meinung.
irgendetwas muss doch den bürgern ganz allein gehören. und den besitz hat meine familie in jahrzehntelanger arbeit angesammelt. warum sollte ich der regierung was abgeben, die verprasst es doch eh nur in dummes zeug.
10:51
@234 McBoom
Ich bin bereits Vermieterin meines Elternhauses und natürlich möchte jeder so wenig Abgaben wie möglich zahlen.
Trotz allem habe ich nie begriffen, warum z.B. Einkommen aus nichtselbständiger Arbeit (Gehalt) für die Berechnung der Kassenbeiträge herhalten müssen und andere steuerpflichtige Einnahmequellen, wie z.B. Zinsen und Mieteinnahmen nicht.
Da wird doch eindeutig mit zweierlei Maß gemessen.