Staatsanwaltschaft will Wulffs angeblichen Gratis-Urlaub auf Sylt prüfen
08.02.2012 | 17:01 Uhr 2012-02-08T17:01:43+0100
Berlin. Die Staatsanwaltschaft in Hannover will sich mit dem Urlaub der Wulffs beschäftigen, den laut Medienberichten der Unternehmer Groenewald bezahlt haben soll. Dabei gehe es auch um die Frage, ob Groenewald versucht habe, entsprechende Hotel-Belege in seinen Besitz zu bringen. Der Bundespräsident wehrt sich gegen die Vorwürfe.
Die Hannoveraner Staatsanwaltschaft will den gemeinsamen Urlaub der Wulffs mit dem Film-Unternehmer David Groenewald auf Sylt unter die Lupe nehmen. "Wir nehmen die Berichterstattung darüber mit großem Ernst zur Kenntnis", sagte Oberstaatsanwalt Hans-Jürgen Lendeckel dem Berliner "Tagesspiegel" vom Donnerstag. Teil der "gründlichen Untersuchung" sei die Berichterstattung über den angeblichen Versuch Groenewolds, Hotel-Belege in seinen Besitz zu bringen. Dies habe möglicherweise "Indiz-Wirkung" für einen Verdacht auf eine Straftat.
Bundespräsident Wulff wehrt sich gegen die neuen Vorwürfe im Zusammenhang mit einem Sylt-Urlaub im Jahr 2007. Sein Anwalt Gernot Lehr erklärte am Mittwoch, der damalige niedersächsische Ministerpräsident habe die Kosten des gemeinsamen Wochenendes mit dem Film-Finanzier David Groenewold auf der Nordseeinsel "in voller Höhe selbst bezahlt".
Groenewalds Anwälte kritisieren "Bild"
Auch der Filmunternehmer David Groenewold wehrt sich in der Affäre um Bundespräsident Christian Wulff gegen Vertuschungs-Vorwürfe. Groenwolds Berliner Anwälte teilten am Mittwoch mit, das Sylter Hotel "Stadt Hamburg" habe in einer schriftlichen Stellungnahme bestätigt, dass der Filmunternehmer "zu keinem Zeitpunkt" darum gebeten habe, die Unterlagen zu seinem Aufenthalt im Oktober 2007 zu vernichten oder zu manipulieren.
Dieses Schreiben habe der "Bild"-Zeitung vorgelegen, heißt es weiter. "Damit entbehrt der durch die 'Bild' vermittelte Verdacht, dass unser Mandant versucht habe, Unterlagen bezüglich eines gemeinsamen Sylt-Aufenthaltes mit Familie Wulff verschwinden zu lassen oder Informationen hierüber zu vertuschen, jeder Grundlage", betonte Groenewolds Anwalt Christian-Oliver Moser.
Die "Bild"-Zeitung habe sich "bewusst über diese ihr bekannten Informationen hinweggesetzt und aus unserer Sicht in rechtswidriger Weise einen Vertuschungsvorwurf konstruiert", heißt es im Schreiben der Anwälte weiter. Es handle sich auch um keine neuen Informationen. Moser kündigte an, neben presserechtlichen Ansprüchen wie Gegendarstellung und Unterlassung auch eine Beschwerde beim Deutschen Presserat einzureichen.
"Bild" berichtete über Vertuschungs-Versuch
Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung soll Wulff zusammen mit seiner heutigen Ehefrau Bettina vom 31. Oktober bis 3. November 2007 im Sylter Nobelholtel "Hotel Stadt Hamburg" genächtigt haben. Dieser Urlaub wurde laut "Bild" von dem Berliner Filmfonds-Manager David Groenewold finanziert. Besonders pikant: Offenbar versuchte Groenewold Wulffs Gratis-Urlaub Jahre später zu vertuschen. Nach Angaben der "Bild" rief er im Januar in dem Sylter Hotel an und forderte die Mitarbeiter auf, keine Informationen zum Wulff-Aufenthalt herauszugeben.
Deutliche Kritik von Grünen-Chefin
Grünen-Chefin Claudia Roth zog die Darstellung von Wulffs Anwälten offen in Zweifel. "Wir haben offensichtlich einen Bundespräsidenten, der eine Handkasse dabei hat. Erst lässt er sich einladen, und dann zahlt er aber in bar." Es sei zweifelhaft, ob die "Schnäppchenjägermentalität " zusammenzubringen sei mit dem Ministergesetz in Niedersachsen . Dieses verbietet es Regierungsmitgliedern, "Belohnungen und Geschenke in Bezug auf ihr Amt" anzunehmen.
Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Thomas Oppermann, kritisierte, die "Vertuschungen und Verdunkelungsaktionen" hätten eine Grenze erreicht, wo die Staatsanwaltschaft nicht länger zusehen könne. (afp, rtr)

16:18
Das " Schmutzige " summiert sich und dieser BP klebt an seinem Stuhl und ist doch ausreichend für ihn gesorgt, über € 10.000, Pension, Büro, Dienstwagen etc
Wie verlogen und durchtrieben muß ein Mensch sein ?.
12:57
Kommt tatsächlich ein schwebendes Verfahren, schwebt es irgendwann davon...
11:20
Um Himmelswillen ein Präsident ohne Volk! Kann man denn diesen verlogenen Schnorrer nicht einfach aus seinem Amtssitz jagen ???
20:38
Das beste Mittel sich der immerwährenden neu aufkommenden Gerüchte zu erwehren ist sich nicht mehr zu äußern. dann läuft sich die sache tot.
20:13
Der Wulff hat Dreck am Stecken, ich habe ihn beim Gosch gesehen, wie er ein Gratis Matjesbrötchen bekommen hat! Seine Frau wollte noch ein Gratis Krabencocktail, aber das war dem Jürgen dann doch zu viel! Er hat wohl wieder seine Geiz ist Geil Mentalität ausgelebt!
20:05
Christian Wulff geht es gesundheitlich übrigens ausgezeichnet. Heute beim Empfang in Berlin keine Anzeichen von Deppressionen oder angegriffenem Gemütszustand. Cool, locker wirkte der Präsident. Dagegen sind zahlreiche Journalisten,Leserbriefschreiber, Forenbenutzer und Blogger akut Patienten bei Hausärzten, Psychologen, Psychotherapeuten und in Kliniken, in einem Maße, das über dem ohnehin hohen Durchschnitt dieser Gruppierungen liegt. Dies geht aus Insiderverlautbarungen verschiedener Krankenkassen hervor. Vermutet werden psychische Erkrankungen aufgrund der souveränen Härte, mit der Bundespräsident Christian Wulff auf die Vorwürfe reagiert. Anstatt zurückzutreten, wie es die Angreifer fordern, straft er diese einfach nur Lügen.
19:31
Heutzutage zahlt kein Mensch mehr größere Geldbeträge in Bar - außer BP Wulff und meiner Oma!
18:29
Die Staatsanwaltschaft will prüfen??? Das hatten wir doch schon mal, oder? Wulff sollte gehen, bevor er sich noch lächerlicher macht. Einen BP ohne Volk brauchen wir nicht.
18:24
Also allmählich reichts! Ständig werden hier die wirklich wichtigen Nachrichten von den Wulffschen Eskapaden überlagert. Egal wohin man guckt - die ganze Seite in der Rubrik "Politik" ist vollgemüllt mit Artikeln über Wulff. Und jeden Tag kommen neue hinzu!
Vorschlag: Sie haben doch diese wunderschöne rote Menüleiste im Header. Wie wäre es denn, wenn Sie dem Menü "Politik" einen zusätzlichen Unterpunkt "Bundespräsident Wulff" hinzufügen und alle Artikel, die Wulff betreffen, da hinein packen? Das würde sich eventuell sogar lohnen, denn Wulff hat wohl die Absicht, seine Amtszeit bis zum bitteren Ende durchzuziehen. Bis vor kurzem gab es dort noch den Unterpunkt "Campus und Karriere" - es dürfte doch kein Problem sein, dort einen zusätzlichen Eintrag vorzunehmen.
Alternativ könnten Sie den ganzen Mist über Wulff in die Rubrik "Panorama" einstellen. Da gehört es nämlich hin!
18:15
Der Filmfuzzi hat auch mit Dietl den Film "" Zettl"" produziert......naja der läuft gerade nicht so wie gedacht....aber Herr G. konnte bestimmt einiges aus der Schickmicki Welt dazu geben.....
Wie bereits geschriewben...Ale die gesamte Presse und auch das Fernsehn sollten nichts , aber auch gar nichts mehr über BP Wulff und Konsorten berichten...WIR MACHEN EINFACH SO, :ALS HÄTTEN WIR KEINEN BP.....mal sehen ob Merkel, die CDU und die jetzige Regierung endlich..die Reißleine ziehen......