Spielplätze weisen große Mängel auf

An Rhein und Ruhr..  Das Deutsche Kinderhilfswerk kritisiert den Zustand der deutschen Spielplätze. Bei etwa einem Drittel gebe es dringend Sanierungsbedarf. „Viele Geräte sind in die Jahre gekommen. Das Budget für Reparaturen aber fehlt“, sagt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerks (DKHW).

Das ist das Ergebnis einer bundesweiten Umfrage. Das Kinderhilfswerk befragte seine 200 Partner im „Bündnis Recht auf Spiel“ unter anderem zur Ausstattung und Attraktivität der Spielplätze. In dem Bündnis sind Architekten, Grünflächenämter, Jugendorganisationen und Stadtplaner vertreten. Es fehle vor allem an Wartung und an Angeboten für verschiedene Altersklassen. Die Zahl der Spielplätze sei rückläufig. Aktuell gebe es bundesweit 120 000. Für die öffentlichen Spielplätze sind die Städte zuständig. Das DKHW fordert einen größeren Einsatz für Spielplätze. „Eine kinderfreundliche Stadtplanung und die Möglichkeiten zum selbstbestimmten Spielen wirken sich auf die Lebensqualität und Entwicklungschancen von Kindern aus.“ Die Nachfrage auf Seiten der Kinder ist da, wie eine weitere Umfrage des DKHW unter 1000 Kindern und Jugendlichen zeigt: 46 Prozent möchten „häufiger“ draußen spielen.