SPD will Ypsilanti loswerden
20.01.2009 | 18:31 Uhr 2009-01-20T18:31:00+0100
Frankfurt/Main. Als Landesvorsitzende ist Andrea Ypsilanti bereits zurückgetreten. Nach dem Wahl-Debakel in Hessen hat jetzt ein SPD-Ortsverein ein Parteiordnungsverfahren gegen sie beantragt. Das Ziel: Ypsilanti soll ihr errungenes Landtagsmandat niederlegen.
Ein mittelhessischer SPD-Ortsverein hat ein Parteiordnungsverfahren gegen die zurückgetretene Landesvorsitzende Andrea Ypsilanti beantragt. Als Ziel nannte der Vorsitzende des Ortsvereins Münchhausen im Kreis Marburg-Biedenkopf, Hans-Martin Seipp, im Gespräch mit der Onlineausgabe der «Bild»-Zeitung, dass Ypsilanti ihr am Sonntag errungenes Landtagsmandat niederlege. Dies kann jedoch rechtlich mit einem Parteiordnungsverfahren gar nicht erzwungen werden.
Zur Begründung sagte Seipp laut «bild.de»: «Andrea Ypsilanti hat uns durch Wahllügen schwer geschadet. Jetzt braucht es einen wirklich glaubhaften Neuanfang.» Das Parteiordnungsverfahren habe sein Ortsverein bereits im November beantragt und jetzt die Gremien aufgefordert, sich nach der Landtagswahl vom Sonntag endlich damit zu befassen.
Nach eigenen Angaben wartet Seipp derzeit auf eine Antwort des Unterbezirks Frankfurt am Main, wo er das Schreiben eingereicht habe. Fünf weitere Ortsvereine hätten sich inzwischen der Forderung nach einem Ordnungsverfahren angeschlossen, wird Seipp zitiert. Ypsilanti hatte nach der schweren Niederlage der SPD noch am Wahlabend ihren Rücktritt als Landes- und Fraktionsvorsitzende erklärt und SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel als Nachfolger in beiden Funktionen vorgeschlagen.
SPD-Fraktion nominiert Schäfer-Gümbel als Vorsitzenden
Währenddessen hat die hessische SPD-Landtagsfraktion den Spitzenkandidaten bei der Landtagswahl, Thorsten Schäfer-Gümbel, zum neuen Vorsitzenden nominiert. Wie der Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, Reinhard Kahl, am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, soll der neue Fraktionschef in der kommenden Woche gewählt werden. Die Nominierung erfolgte einstimmig.
«Das zeigt, wie geschlossen die Fraktion zu Thorsten Schäfer-Gümbel steht», sagte Kahl. Der 39-Jährige soll Nachfolger von Andrea Ypsilanti werden. Schäfer-Gümbel sagte, er sei bereit, neben dem Fraktions- auch den Parteivorsitz der Hessen-SPD zu übernehmen.
Der designierte Partei- und Fraktionschef sagte, die Fraktion habe sich auf ihrer ersten Sitzung nach der Wahl eingehend mit dem Ergebnis befasst. Dabei seien die Sozialdemokraten zu dem Ergebnis gekommen, dass die Frage der Glaubwürdigkeit im Wahlkampf alle anderen Themen überlagert habe. Zur Aufarbeitung der Niederlage vom vergangenen Sonntag werde die Fraktion vom 2. bis 4. Februar in Klausur gehen: «Für uns ist klar, dass wir schnell wieder handlungsfähig werden wollen.» (ap)

14:13
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14:12
Was die Frau geleistet hat ist klasse. An die Macht über Stimmenmehrheit und nicht durch Aschkriechen. ´Das ist demokratie. Alle die Sie abschießen schauen nur in die eigene Geldbörse. Ich mag solche Schleimer nicht, die die kleinen Leute verkaufen. Pfui. Diese Frau ist viel zu schade für diese Patei, würde mich freuen wenn sie in die Linke geht. Ich habe es auch getan.
12:21
Genau, typisch Ruhrgebiet.
11:42
Das Recht ist eine der ganz wenigen menschlichen Erfindungen die den Menschen symphatisch machen. Es ist keinesfalls schweinisch und dumm wenn auch der körperlich Schwächere sein Recht bekommen kann. Der Ganze vorstehende Ausspruch ist falsch !
21:05
Links ist menschlich und intelligent.
Recht ist schweinisch und dumm.
Soll ich saufen oder fressen?
Iccchhhhh eeeesssse eineeee Currryyywurst.
Aber dann sauf ich mir die Hacken dicht.
19:38
Die ist doch nicht alleine auf die Landesliste gekrabbelt. Sculd sind die, die sie da raufgejubelt haben ! Jetzt will es keiner gewesen sein. Typisch Linke.!
18:10
Mit den Roten an der Macht hätte es keinen Weltkrieg II gegeben.
13:23
Mit den Roten an der Macht hätte es nach dem 2. Weltkrieg kein deutsches Wirtschaftswunder gegeben. Ich konnte sie noch nie leiden.
12:28
@ hejo
Ein recht interessanter Beitrag, durchaus lesenswert.
Alle Ihre Schlussfolgerungen ziehe ich aber so nicht unbedingt nach.
Dennoch: wie gesagt, interessanter Beitrag. Sie haben nachgedacht...
12:20
Die Hessen SPD ist nicht bei Trost.