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SPD plant offenbar ein Gesetz zur Begrenzung der Dispo-Zinsen

17.01.2013 | 06:09 Uhr

Die SPD will die Zinsen für überzogene Girokonten per Gesetz deckeln. Die Partei fordere eine Regelung, nach der es "maximal einen Aufschlag von höchstens acht Prozentpunkten auf den Basiszinssatz der Bundesbank" geben dürfe, berichtete die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf ein internes SPD-Positionspapier.

Berlin (dapd). Die SPD will die Zinsen für überzogene Girokonten per Gesetz deckeln. Die Partei fordere eine Regelung, nach der es "maximal einen Aufschlag von höchstens acht Prozentpunkten auf den Basiszinssatz der Bundesbank" geben dürfe, berichtete die "Bild"-Zeitung (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf ein internes SPD-Positionspapier. "Obwohl sich die Banken bei der Europäischen Zentralbank derzeit für nur 0,75 Prozent so günstig Geld leihen können wie nie, verlangen sie bis zu 15 Prozent Zinsen für einen einfachen Überziehungskredit!", sagte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück der Zeitung. "Das ist Wucher."

Der Basiszinssatz ist an den Leitzins der EZB gekoppelt. Er liegt aktuell mit minus 0,13 Prozent im negativen Bereich. Käme das geforderte Gesetz zur Anwendung, dürften Banken aktuell höchstens 7,87 Prozent für die Überziehung des Kontos verlangen.

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