SPD gewinnt wieder in der Wählergunst
16.07.2009 | 11:24 Uhr 2009-07-16T11:24:00+0200
Berlin. Wochenlang dümpelte die SPD in den Wählerumfragen im Keller. Nun scheint der Tiefstand überwunden. In der aktuellen Forsa-Umfrage gewannen die Sozialdemokraten, während das schwarz-gelbe Lager verlor.
Nach ihrem Tiefstand in Wählerumfragen legt die SPD wieder zu. Bei der wöchentlichen Forsa-Umfrage im Auftrag von «Stern» und RTL konnten sich die Sozialdemokraten um zwei Punkte auf 23 Prozent verbessern. Dagegen verlor die Union mit jetzt 36 Prozent einen Punkt - ebenso wie die FDP, die derzeit auf 14 Prozent kommt. Auch die Grünen büßten mit 12 Prozent einen Punkt ein, dagegen verbesserte sich die Linke von 9 auf 10 Prozent.
Schwarz-Gelb immer noch mit Vorsprung
Gemeinsam hätten CDU/CSU und FDP zwar mit 50 Prozent weiterhin einen deutlichen Vorsprung, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre: SPD, Grüne und Linke würden zusammen nur 45 Prozent erhalten. Doch der Abstand zwischen den beiden Lagern, der eine Woche zuvor noch 9 Punkte betragen hatte, ist nun auf 5 Punkte geschrumpft. Forsa hatte vom 6. bis 10. Juli insgesamt 2.501 Wahlberechtigte befragt, wie der «Stern» am Mittwoch mitteilte.
Trotz des leichten Punktgewinns ist die Lage für die SPD weiter ernst, wie eine Analyse des Forsa-Instituts ergab: Die Sozialdemokraten haben demnach bei einer Zustimmung von 23 Prozent derzeit 10,7 Millionen Wähler hinter sich (bei 62,2 Millionen Wahlberechtigten und einer angenommenen Wahlbeteiligung von 75 Prozent). Um 30 Prozent zu erhalten, benötigen sie jedoch 13,95 Millionen Stimmen. «Um die 30-Prozent-Marke zu knacken, muss die SPD bis Ende September noch mehr als 3,25 Millionen Wähler gewinnen», sagte Forsa-Chef Manfred Güllner dem «Stern».
SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier plant der Mitteilung zufolge nach seinem knapp zweiwöchigen Urlaub in Südtirol bis zum Wahltag rund 100 Veranstaltungen in etwa 80 deutschen Städten.
Hilmer kritisiert fehlendes Alleinstellungsmerkmal
Der Geschäftsführer des Forschungsinstituts infratest dimap, Richard Hilmer, kritisierte im Deutschlandradio Kultur, der SPD fehle ein Alleinstellungsmerkmal. Die Gegensätze zwischen den Regierungsparteien Union und SPD würden nicht genügend deutlich. Dem Wähler müsse aber gezeigt werden, dass SPD und Union nicht das Gleiche seien, auch wenn sie gerade gemeinsam regierten. Hauptthema im Wahlkampf sei die Wirtschaftskrise, auch die Atomkraft werde wichtig sein. Hier müssten beide Seiten noch einmal klar machen, für was sie stünden, sagte Hilmer.

21:13
....und vor dem Wetter, die aktuellen Trends (wie immer ohne Gewähr) :
http://www.wahlrecht.de/umfragen/index.htm
...das Wetter:
http://www.wetterspiegel.de/de/europa/deutschland/50.html
...und zum Schluss, wie immer, die Lottozahlen (wie immer ohne Gewähr) : http://www.dielottozahlen.de/
Ich hoffe, Sie hatten Spass an unserem heutigem Programm - bis morgen - tschüsstschüss
20:39
Haha Meister Güller ähhh Güllner und sein Forsa-Institut mal wieder...
Forsa?
Ja, Forsa, das Institut, welches 2 (!) Tage vor der letzten Bundestagswahl der Merkel noch 43% voraussagte und damit um schlappe 8%-Punkte daneben lag, Fr. Merkel erreichte 35%...
Forsa, das Institut, daß 2 Wochen vor der der letzten Bayern-Wahl die CSU bei 50% sah und so auch wieder um 7%-Punkte falsch lag. Wenn Herr Güllner also von 50% für das Horror-Duo Merkel/Westerwelle spricht, sollte man realistischerweise von 40 bis 43% für die beiden ausgehen. Forsa rechnet die CDU regelmäßig schön (was bei Frau Merkel eigentlich vergeblich ist :-)) ).
20:32
@17
Der beste Kapitän ist gegen 100% Meuterei leider machtlos. Zumindest hat er Ihnen den Wind aus den Segeln genommen und hat sich ein neues Boot gebaut, um nun der meuternden Mannschaft mit nun seinem S auf der Fahne entgegen zu schippern, um den Meuterern zu zeigen, das es so nicht geht. Ob er die Meuterer allerdings noch antrifft ist fraglich, den die hatten ja bekanntlich heftigen Wassereinbruch.
19:14
Na ja, wenn er denn überhaupt der Realität entspricht, dieser angebliche Stimmungsumschwung bei den Befragten (was angezweifelt werden darf, denn schließlich haben wir Wahlkampf und auch da wird allseits gelogen, dass sich die Balken biegen; außerdem sagt die Spiegelumfrage was anderes), dann kann ich dazu nur sagen, die Dummen sterben eben nie aus.
Und wenn die Roten plötzlich wieder bei 60% liegen würden, für mich sind sie gestorben, bei den Schweinereien, die die sich alle geleistet haben.
17:03
Die Rente mit 67,Hartz IV,die unsoziale Gesundheitsreform und der Verrat an Arbeitnehmer,Rentner und Arbeitslosen,Zeitarbeitern und Aufstockern,die vollzeit arbeiten gehen müssen,aber nicht selber für sich und ihre Familien sorgen können,wird der SPD das Genick brechen.
Nur ca. 7 % arbeiten noch bis über 65 Jahre.
Die meisten sind dann schon ausgebrannt und gesundheitlich kaputt.
Aber vieleicht bessert Münte nach: Ein Hüftgelenk,ein Kniegelenk ,ein Gebiss und eine Brille kostenlos obendrauf.
Und die Bangster machen weiter,als wäre nichts passiert.......
Wenn die SPD über 20% erreicht,kann sie sich freuen.......
11:56
Wie hoch war die Umfragebeteiligung...40%...60%....oder gar 110%
11:54
Oh die Propaganda läuft jetzt wieder in die andere Richtung.....
11:38
Es ist unfair die CDU/SPD an ihren Wahlkampversprechen zu messen!
Recht haben sie Herr Müntefering. Ich habe mir diesen Spruch zu Herzen genommen, blende die Wahlkampfversprechen aus und schaue mir an was denn so die Parteien großartiges die letzten vollbracht haben.
Erschreckend das dann nur noch unverbrauchtes Blut wie die Piratenpartei überbleibt. Es ist übrigens zu wünschen das die wenigstens ein paar Sitze im Parlament bekommen damit der eingeschworenen Mannschaft aus CDUSPDFDPGrünenLINKE mal auf die Finger geschaut wird. Unverbrauchte Neulinge können ganz unangenehm auch mal den Finger in die Wunde legen.
Meine Stimme bekommen die Piraten!
11:37
Niemand kann heute sagen, wie die Wahlen am 27. September 2009 ausgehen werden. Die Umfragen sind nur Momentaufnahmen, die zudem noch eine Fehlertoleranz haben. Selbst wenn nächsten Sonntag gewählt würde, wäre nicht sicher, dass Schwarz-Gelb gewinnt. Aber es wird nicht am 18. Juli, sondern am 27. September gewählt. Bis dahin kann auf dem Arbeitsmarkt einiges passieren. Es wird ein Wahlkampf stattfinden, auch die Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und im Saarland werden einen Einfluss haben. Aber die SPD wird sich im Wahlkampf etwas einfallen lassen müssen, um am Wahltag nicht mit 23 sondern mit 28 % abzuschließen. Bisher ist davon nichts zu merken. Sicher sollte man den Wahlkampf nicht zu früh anfangen, aber auch nicht zu spät. Bis zum 30. August wird man sich auf die Länder NRW, Saarland, Thüringen und Sachsen konzentrieren müssen. Damit sollte man jetzt anfangen. Aber die Spitzenpolitiker der SPD sind allenfalls zweitklassig. Die CDU muss darauf hoffen, dass der Schwindel nicht vorzeitig auffliegt. Sie tut so, als hätte sie einen Goldesel im Keller, der nicht nur die Banken beschenkt, sondern auch Steuerzahler beglückt. Die Arbeitslosenzahlen wurden durch statistische Manipulation gesenkt. Aber irgendwann muss der Steuerzahler die Rechnung bezahlen.
11:31
#13
Der Kapitän verläßt als Letzter das sinkende Schiff. Da fehlt dem Oskar wohl was.