SPD-Debatte über Rente mit 67
09.08.2010 | 19:18 Uhr 2010-08-09T19:18:00+0200
Berlin.Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SDP) hat sich in der Debatte um die Rente mit 67 für längeres Arbeiten bei mehr Flexibilität ausgesprochen: „Wir brauchen flexiblere Übergänge.“ So könnten ältere Arbeitnehmer nur noch drei Tage arbeiten.
Für die übrigen beiden Tage käme die Rentenkasse auf, sofern der Arbeitnehmer schon ein eigenes Rentenkonto aufgebaut hat. Dazu schweben Beck auch Steuer-Anreize vor, damit Arbeitnehmer und Arbeitgeber ein Rentenkonto einführen. Aus Becks Sicht gibt es nach wie vor nicht genügend Arbeitsangebote für Personen ab Mitte 50.
Geringe Erwerbsquote
SPD-Chef Gabriel hatte sich zuvor gegen die Einführung der Rente mit 67 ausgesprochen, wenn die Erwerbsquote der über 60-Jährigen so gering bleibe wie heute.
Im Gegensatz zu Gabriel hatte SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier bekräftigt, er wolle wegen der demografischen Veränderungen unverändert an der vom damaligen SPD-Chef Franz Müntefering forcierten Rentenreform festhalten.
Nach Informationen dieser Zeitung hat SPD-Fraktionsvize Olaf Scholz für die anstehenden Beratungen eine Kompromiss-Idee erarbeitet. Sie sieht vor, die Rente mit 67 solange auszusetzen, bis ein nennenswerter Anteil älterer Menschen auf dem Arbeitsmarkt Beschäftigung findet. Eine genaue Zahl wird nicht genannt.

00:07
Dieser Passus, Rente mit 67, sollte
s c h n e l l s t e n s
in dem phantastischen Gesetz ad acta gelegt werden, denn wenn ein Arbeitnehmer 40 Jahre plus minus gearbeitet hat, sollten ihm noch einige Jahre vergönnt sein, ruhig und beschaulich leben zu können.
Auch hier gilt der Dank
Schröder, Mütefering, Clement etc.pp.
08:57
700 Milliarden Euro aus der Rentenkasse geklaut
www.mein-herz-schlaegt-links.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1335:mehr-als-700-milliarden-euro-aus-der-rentenkasse-geklaut&catid=1:aktuelle-nachrichten&Itemid=50
08:28
700 Milliarden Euro aus der Rentenkasse geklaut
www.mein-herz-schlaegt-links.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1335:mehr-als-700-milliar
08:00
Diesbezüglich Rente mit 67 habe ich so meine Zweifel!
Wer einen Bürojob hat, der mag mit 67etc. noch arbeiten können, aber wohl kaum wie der Bauarbeiter (Dachdecker, Maurer, Elektriker und so weiter.
Norbert Blüm sagte einmal, Die Rente ist sicher! Und er hatte recht, die Renten wären sicher, wenn - ohne Ausnahme alle in die Rentenkasse einzahlen würden, - die Löhne so wären, dass auch wirklich Beiträge gezahlt werden müssten, - die Gelder aus der Rentenkasse nicht für versicherungsfremde Leistungen missbraucht würden und - die Jugend wesentlich früher ins Berufsleben einsteigen würden!
Das alles setzt allerdings radikale Reformen im politischen und gesellschaftlichen System Deutschlands voraus.
Nur fürchten unsere Politik-Mafiosis solche Reformen, wie der Teufel das Weihwasser!!!!!!!
12:52
Die Berechnung der Renten geht nach Gutsherrnart: 1 Euro Jobs schmälern, Niedriglöhne schmälern, Leiharbeter schmälern (hat es beim Einzahlen der heutigen Rentnergenerationen nie gegeben!). Und im Wahljahr gibts ein kleines Almosen ohne Inflationsausgleich, was aber sofort wieder durch Sozialbeiträge und Zusatzbeiträge einkassiert wird. 90 % der Rentnerinnen und Rentner tut das sehr weh, denn die Kosten und Abgfaben steigen in den lebenswichtigen Bereichen immer mehr. Was bleibt, ist das Gefühl des Betruges und der Frust, die Altparteien nicht mehr zu wählen. Die einzigste Möglichkeit. Oder man wählt extrem. Die Zahlen zeigen es.
12:45
Politik ist Lüge! Wo bleibt eine gerechte, sichere und langfristige Rentenpolitik, die die heutigen Rentner schützt, und die den heute Arbeitenden eine gute Rente gewährleistet. Ja, das geht, wenn die Politik es will und sich nicht von Lobbyisten beeinflussen lässt. Die Politik hat der großen Mehrheit des Volkes zu dienen und nicht zu betrügen. Ansonsten werden die Extremwähler immer stärker. Mit Sicherheit.
10:37
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.