SPD-Chefin Fahimi fordert "Wahlwoche" und mobile Kabinen

Für ganze Wahlwochen plädiert SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi. Damit soll die niedrige Wahlbeteiligung bekämpft werden.
Für ganze Wahlwochen plädiert SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi. Damit soll die niedrige Wahlbeteiligung bekämpft werden.
Foto: Archiv/dpa
Was wir bereits wissen
SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi regte in einem Interview eine Wahlwoche statt der Wahltage an. Dabei soll die Stimmabgabe überall möglich sein.

Berlin.. Als mögliches Mittel gegen die sinkende Wahlbeteiligung schlägt SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi Wahlwochen statt der bisherigen Wahltage vor. "Ich bin dafür, statt eines einzigen Wahltags ganze Wahlwochen wie in Schweden anzupeilen, in denen man seine Stimme abgeben kann - und zwar nicht nur an seinem Wohnort, sondern überall", sagte Fahimi der "Welt".

Zu den angepeilten Änderungen gehört auch die bereits in Auftrag gegebene Prüfung "ob so etwas wie eine fahrende Wahlkabine möglich ist, vergleichbar mit einer mobilen Bücherei in ländlichen Gebieten", sagte Fahimi. "Ich möchte mich nicht abfinden mit einer Wahlbeteiligung von 50 Prozent."

Politik Neben dem Wahlverfahren sollte nach den Vorstellungen Fahimis auch das Mandat des Bundestags geändert werden. "Ich bin dafür, dass der Bundestag künftig alle fünf Jahre gewählt wird - das würde die Zeit der Wahlkämpfe verringern, in denen politisch oft nicht viel passiert." (dpa)