SPD-Chef Gabriel will Banken zerschlagen
15.10.2011 | 21:38 Uhr 2011-10-15T21:38:00+0200
Berlin.Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel fordert eine Trennung von Investmentbanking und Geschäftsbanken. „Die Anbetung der grenzenlosen Freiheit der Märkte hat die Welt an den Rand des Ruins gebracht“, erklärte er in einem Medienbericht.
SPD-Chef Sigmar Gabriel fordert die Zerschlagung deutscher Banken. „Richtig wäre eine Trennung von Investmentbanking und Geschäftsbanken“, sagte Gabriel dem Nachrichten-Magazin „Der Spiegel“ laut Vorabbericht am Samstag. „Ich möchte, dass beim Geschäftsfeld des Investmentbanking ein ganz großes Schild an der Tür steht mit der Aufschrift ‘Hier endet die Staatshaftung.’“ Der Parteivorsitzende sprach vom „Ende einer Epoche“: Die „Ideologie der Neoliberalen“ sei gescheitert, nun müsse man „den Kapitalismus ein zweites Mal bändigen“.
Er forderte die Bundesbürger auf, nach dem Vorbild der US-amerikanischen Protestbewegung gegen Banken und Börsianer auf die Straße zu gehen : „Auch in Deutschland ist es gut, wenn möglichst viele Menschen an Initiativen und friedlichen Demonstrationen gegen die Herrschaft der Finanzmärkte teilnehmen“, sagte er. „Die Anbetung der grenzenlosen Freiheit der Märkte hat die Welt an den Rand des Ruins gebracht.“ Gabriel räumte allerdings ein, dass auch die SPD in der Vergangenheit die Liberalisierung der Finanzmärkte betrieben habe. „Natürlich haben auch wir Fehler gemacht. Wir haben uns von der Behauptung einschüchtern lassen, Deutschland werde abgehängt, wenn nicht auch wir die Finanzmärkte deregulieren.“ Auch dass die SPD eine Ausweitung von Verbriefung gefördert habe, sei ein Fehler gewesen. (rtr/dapd)

17:09
@#57 selbstzufrieden: Und sie sind die Phalanx der Scheinintelligenz...
20:21
Um bei vielen Bürgern die AGENDA 2010 mit ihren Tiefen einigermaßen vergessen zu lassen, böte sich Gabriels Vorschlag zur richtigen Zeit an !
19:16
Elektrosteiger, am 16.10.2011 um 16:41
Dass dieser Kommentar noch nicht gelöscht wurde, wundert mich doch sehr.
Ein ähnlicher Kommentar mit Quellenangaben von mir wurde sofort gelöscht.
18:43
#57: Die SPD ist der linke Schein-flügel der CDU.
18:41
Die SPD ist tausendmal Glaubwürdiger als die Verbr cherpartei CDU! Sie besteht nur zum reinen Machterhalt und Selbsdarstellung! Kohl war schon das Grauen, aber der Sprechende Hosenanzug ist als sein Vermächtnis hundertmal Grauenvoller!
ARMES DEUTSCHLAND !
16:41
Herr Gabriel, sind balsd ihrgend wo in D Wahlen???
Sie und Ihre Genossen werden an diesem System ganz genauso wenig ändern (möchten oder wollen) wie die cDU oder andere Parteien...
Denn SIE verdienen ja noch an den Banken und deren Krisen...
IHNEN GLAUBE ICH KEIN EINZIGES WORT...
Und, der Herr Gysi hat dieses Desaster schon vor Jahren kommen sehen...
Aber, ihm wollte man ja nicht glauben, weil er von den Linken war...
16:27
SPD-Chef Gabriel will Banken zerschlagen Zerschlagen Sie zuerst den Seeheimer Kreis, Herr Gabriel.
16:12
Die Speckschwarte labert nur das was im augenblick jeder hören möchte dieser Wendehals.
15:21
Mit Herrn Gabriel kann die SPD ,auch bei einer mehr als schwachen Kanzlerin , nicht an die Macht bringen.
Seine zurückliegende privat Fehde mit Herrn Sarrazin, seine einseitige Islam orientierte Behandlung des Integrationsthema, der taktisch unkluge und undemokratische Umgang mit der Links Partei das angestrebte innerparteiliche Mitspracherecht für nicht Mitglieder und die fehlenden Bürger nahen Themen werden das verhindern. Seine letzte Chance liegt darin, seinen Worten beim Thema Banken auch Taten folgen zulassen.
Er war als Hoffnungsträger nach Müntefering gekommen konnte aber die in ihm gesetzte Erwartung der Wähler nicht erfüllen.
14:43
Daumen hoch für diese Lösung, nur Merkel kommt nicht darauf oder will eine Bankenregulierung zum Wohle der deutschen Realwirtschaft auch nicht?!
Warum sollen sich Banken auch mit Kleinkunden und Kreditzinsen von 6% abplagen, wenn sie bis 20% für die Griechenlandfinanzierung bekommen?
Nur die teuren Konto-Überziehungszinsen von 13% scheinen noch für Banken besser zu sein als Sparzinsen von 1%!
Zu Gabriel ist hier ansonsten ja alles bereits gesagt, er kann bei seinen Wählern für die unsozialen Reformen nur um Entschuligung bitten und einem glaubwürdigen Nachfolger den Weg freimachen.