SPD-Basis gegen Schröder als Wahlkampf-Helfer
08.10.2012 | 20:56 Uhr 2012-10-08T20:56:00+0200
Düsseldorf/Berlin. Die Ankündigung des SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück , im Bundestagswahlkampf auf die Unterstützung von Ex-Kanzler Gerhard Schröder zu setzen, trifft im Arbeitnehmerflügel der NRW-SPD auf harsche Kritik . „Die Bundestagswahl ist verloren, wenn du deinen Plan nicht fallen lässt“, warnte der Vorsitzende von SPD 60 plus in Warstein, Karl Jacobs, in einem Brief an den „Genossen Peer“.
Steinbrücks Absicht, den „Parteischädiger Gerhard Schröder in deinem bzw. unseren Wahlkampf auftreten zu lassen“, hatte Jacobs als Landesvorstand des SPD-Arbeitnehmerflügels (AfA) nach eigenen Angaben „den Tag verdorben“ . Schließlich habe Schröder 100 000 „gute Genossen zum Parteiaustritt veranlasst und Millionen Menschen in die Armut getrieben“, schrieb Verdi-Gewerkschafter Jacobs. Das in den letzten Jahren wieder aufgebaute Vertrauen bei Arbeitnehmern „wäre dann wieder weg“.
Steinbrück hatte mit Schröder die in Teilen der SPD umstrittene „Agenda 2010“ durchgesetzt. Im SPD-Landesverband ist bisher von einer breiten Protestwelle gegen Auftritte Schröders im Wahlkampf noch nichts bekannt.

19:18
Ein Honorarkanzlerkandidat lebt nicht nur vom Geld allein, er möchte Muttis Helfer sein und lädt dazu auch Schröder ein!
Arme spD!
Wir waren die Asozialen, sagte Schröder von seiner Kindheit und Jugend.
Das und Schlimmeres erlebten auch viele andere!
Umsomehr glaubten wir ihm, die Leistungsträger, zur Zeit seiner Kanzlerkadidatur und als ehemaliger Jusovorsitzenden, seine Politik für die Arbeitnehmer. Verraten wurden wir dann mit Hartz4 und als Arbeitslose wurden wir fallen gelassen. Von ihm, mit seiner Erfahrung, wollte man es nicht erwarten, wir wurden betrogen!
Unwählbar, auch seine alten Genossen!
16:06
Das in den letzten Jahren wieder aufgebaute Vertrauen bei Arbeitnehmern „wäre dann wieder weg“.
Lol...was bitte für ein Vertrauen?Etwa in den Verrat Sozialdemokratischer Ideen ?
11:28
Jetzt ist klar: Die SPD ist Lupenrein nicht mehr zu retten.
Carsten Maschmeyer und Hartmut Mehdorn bitten, sich für die spD zu engagieren.
Die hatten ja prächtig profitiert von der Art von „Reformen“, die sich die spD geleistet hatte.
Genau so ist es!
11:01
Das Steinbrück mit seiner Beinfreiheit die Agenda 2010 mit Schröder zur Agenda 2020 weiter ausbauen will, sollte doch eigentlich jeder Bürger verstanden haben.
Er hat doch nicht umsonst so bei Jauch um den heissen Brei herum geredet und keine eindeutige Aussage zur Senkung des Rentenniveau gemacht. Am 24 November wissen wir mehr und ich vermute, dass die SPD das Rentenniveau senken wird.
Im überigen sprechen schon einige Kreisverbände der SPD, dass man sich nah an dem Rentenniveau von 50% halten will, aber eine genaue Prozentzahl hört man nicht.
Sie lassen eben alles offen und damit will man Wähler werben. Bei diesem Vorhaben der Senkung bekommen diese Steinbrücks und Schöders meine Stimme garantiert nicht.
Meine auch nicht. Die haben ja kein soziales Programm mehr.
10:21
Wenn Steinbrück sich von Schröder unterstützen läßt, braucht er gar nicht erst anzutreten, damit würde er Angie den Wahlsieg schenken.
10:09
Da hat die SPD-Basis mal Recht. Immer wenn ich diesen Mann sehe, verspüre ich das Bedürfnis, genau das Gegenteil von dem zu tun, was er sagt. Wenn es anderen ähnlich geht, sollte die SPD ihn davon abhalten, zum SPD-Wählen aufzurufen...
Das Schlimmste daran ist, dass Schröder selbst eigentlich gar so blöd sein kann, das selbst nicht zu merken. Er ist nur derart eitel, selbstverliebt und aufmerksamkeitssüchtig, dass es ihm völlig egal ist, ob er "seiner" Partei damit schadet.
Ist ja auch blöd: Sein lieber Freund Putin, dem er Deutschland günstig verkauft hat, duldet neben sich ja leider keine Lichtgestalten. ;-)
07:11
Die SPD ist bis in die Reihen der unteren Mitglieder zu einer neoliberalen und arbeitnehmerfeindlichen Partei verkommen. Da können die reaktionären "Seeheimer" und "Netzwerker" lustiges Stöckchenspringen mit den "paar Hände" voll verbliebenen noch halbwegs sozial denkenden Parteimitgliedern aus dem AfA veranstalten.
Dass man den alten Spiessgesellen Schröder dazunimmt, zeigt dass diese Partei nicht nur nicht gelernt hat, sondern weiterhin ungeniert ihre Umverteilungspolitik von unten nach oben weiterführen wird. Stellen wir uns schon mal auf eine Agenda 2020 ein!
00:04
Der Kandidat Steinbrück bekennt sich klar zu Schröfer und zur Agenda 2010.
Sein einziges Ziel bisher ist eine Steuererhöhung für alle (!) Bürger.
13:35
Wenn die SPD diesen Sozialverräter auspackt, wird sie untergehen. Millionen frühere Stammwähler würden dadurch brüskiert. Nein, die SPD braucht zunächst neue Antworten auf die soziale Schieflage und Verarmung kommender Generationen. Sonst gibt es keine Stimmen. Da ist der Kandidat eine Nebensache.