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Spanischer Nationalfeiertag von Sparzwang getrübt

12.10.2012 | 16:48 Uhr

Mit einer deutlich abgespeckten Militärparade hat Spanien angesichts der drohenden Rezession am Freitag seinen Nationalfeiertag begangen. Panzer und Kampfflieger mussten aus Sparzwang in den Kasernen und Hangars bleiben. Stattdessen nahmen König Juan Carlos und Königin Sofia in Madrid eine Parade mit 2.600 Soldaten, 50 gepanzerten Fahrzeugen und sieben Übungsflugzeugen ab.

Madrid (dapd). Mit einer deutlich abgespeckten Militärparade hat Spanien angesichts der drohenden Rezession am Freitag seinen Nationalfeiertag begangen. Panzer und Kampfflieger mussten aus Sparzwang in den Kasernen und Hangars bleiben. Stattdessen nahmen König Juan Carlos und Königin Sofia in Madrid eine Parade mit 2.600 Soldaten, 50 gepanzerten Fahrzeugen und sieben Übungsflugzeugen ab.

Spanien steht aufgrund der Folgen der Finanzkrise unter Druck. Die Sparpolitik hat in den vergangenen Monaten zu verstärkten Spannungen zwischen der Zentralregierung und den teilautonomen Regionen geführt. Daher war der Nationalfeiertag in machen Landesteilen umstritten. In der nordöstlichen Region Katalonien boykottierte ein Dutzend Schulen den Feiertag. "Wir fühlen uns katalanisch, wir haben nichts zu feiern", sagte ein Sprecher eines Eltern-Lehrer-Verbandes. Dennoch feierten rund 6.000 Menschen auch in der katalanischen Hauptstadt Barcelona mit wehenden Fahnen.

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dapd

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