Sozialforscherin geißelt Sparpläne in der Bildungspolitik
22.02.2012 | 17:54 Uhr 2012-02-22T17:54:00+0100
Essen. Die Sozialforscherin Jutta Allmendinger hält den klassischen Sozialstaat mit seinen Fürsorgeleistungen für unverzichtbar. Beim Sozialpolitischen Aschermittwoch in Essen übte sie heftige Kritik an der Bildungspolitik: 15 Prozent der Jugendlichen hätten kaum Chancen im jetzigen Bildungssystem.
Die Sozialforscherin Jutta Allmendinger hat scharfe Kritik an der Bildungspolitik geübt. Die „Kehrtwende“ in der sozialpolitischen Ausrichtung auf einen „präventiven“ Sozialstaat, der statt Transferleistungen auf eine bessere Bildung setze, sehe zwar auf den ersten Blick überzeugend aus, sagte sie in Essen. „Aber die Ergebnisse sind ernüchternd“, stellte die Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung beim „Sozialpolitischen Aschermittwoch“ der Kirchen fest.
15 Prozent der Kinder und Jugendlichen hätten wegen fehlender Bildung von vorneherein keine Chance auf gesellschaftliche Teilhabe, auf ein erfülltes Leben, in dem sie ihren Lebensunterhalt ohne Abhängigkeiten bestreiten könnten. Und solange dies so sei, könne nicht nur auf den Sozialstaat gesetzt werden, es brauche mehr Anstrengungen.
Zusammenhang zwischen Herkunft und Bildungserfolg durchbrechen
Es gehe nicht um ein Entweder-Oder. Es brauche höhere Sozialleistungen für Arbeitslose und sie fügte an: „Wir müssen wesentlich mehr Geld in die Bildung stecken als bisher.“ Bei den Universitäten gebe es Ko-Finanzierungen von Bund und Ländern, bei Kindergärten und Horten fehle das jedoch, kritisierte die Wissenschaftlerin. Die skandinavischen Länder machten das anders. Sie stellten Einzelbetreuung der Kinder kostenlos zur Verfügung. „Bei uns werden Studiengebühren abgeschafft“, Kindergärten und Horte seien aber längst nicht überall kostenlos.
Dabei, kritisierte Allmendinger, gehörten Studenten anders als kleine Kinder aus benachteiligten Familien, bereits zu denjenigen, die es unter Bildungs-Gesichtspunkten „geschafft“ hätten. Zudem hätten sie bessere Aussichten auf dem Arbeitsmarkt. „Ich sehe nicht den Pakt über Parteien hinweg, über alle gesellschaftlichen Schichten hinweg“, der sich für den Abbau der Bildungsarmut einsetze, kritisierte die Sozialforscherin. Der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg müsse endlich durchbrochen werden.
Der Sozialpolitische Aschermittwoch der Kirchen, zu dem Ruhrbistum und Evangelische Kirche im Rheinland seit 1998 einladen, soll ein Gegenpol zu dem oftmals lautstarken politischen Aschermittwoch der Parteien sein. Der rheinische Präses Nikolaus Schneider und Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck erinnerten daran, dass jeder Christ und die Kirchen eine besondere soziale Verantwortung hätten.

16:13
"... wenn Ihr "r.kant"-Verfolgungswahn medikamentös eingestellt... Ich hoffe sehr für Sie, das Sie niemals auf Medikamente angewiesen sind. Dann wäre es Ihnen ja nicht mehr möglich, sich über diesen Personenkreis in prekärer Lebenslage derartig abfällig zu äußern. Aber es gibt eben krasse Unterschiede zwischen mir und Personenkreisen, die mit dem Sprachgebrauch des äußersten rechten Randes sympathisieren. Ich bin gespannt, ob Sie genug Niveau besitzen, sich für diese wiederholte Äußerung zu Entschuldigen. Ich vermute leider nicht, da Sie ja selber von Kindergarten-Niveau reden.
15:34
"Aber er (wer?) hier konstant andere ärgert, der wird zurückgeärgert - wie im Kindergarten." Damit beschreiben Sie sich selber passend, wie an Ihrer Anrede "Herr Wohlunzufrieden" erstklassig zu sehen ist. An Menschen auf Kindern-Niveau habe ich allerdings kein Interesse.
15:22
Werter Herr Wohlunzufrieden,
Ich fühlte mich angesprochen, weil Sie mich seit Wochen und Monaten mit Ihrem "r.kant"-Verfolgungswahn verfolgen - hier und an etlichen anderen Stellen auf derwesten.de. Außerdem bin ich hier der einzige, der vor Ihnen etwas zu den Strichern auf der Kölner Domplatte geschrieben hat. Ihren neuen Spitznamen werden Sie aber erst los, wenn Ihr "r.kant"-Verfolgungswahn medikamentös eingestellt ist oder sich sonstwie verflüchtigt hat. Ich würde hier sehr gerne inhaltlich mit Ihnen diskutieren, auch wenn mir Ihre ewige Miesmacherei zugegebenermaßen gehörig auf die Nerven geht. Aber er hier konstant andere ärgert, der wird zurückgeärgert - wie im Kindergarten.
13:01
Wer ist Herr Wohlunzufrieden? Sind sie über Kritik so erregt, das Sie nicht mehr richtig schreiben können? Zum Thema: Wieso fühlen Sie sich angesprochen? Ich habe Sie weder mit Ihrem temporären Nickname, noch mit einer Ziffer, zum Beispiel # 6 angeschrieben. Und Ihre abfälligen Bemerkungen über medikamentöse Behandlungen passen sehr gut zu den von mir kritisierten, ebenso Menschen verachtenden Worte über Stricher. Sie verraten sich immer wieder selber...
11:32
Werter Herr Wohlunzufrieden,
ich habe mich in keinster Weise über "Stricher lustig machen" wollen. Wenn das bei Ihnen so angekomen ist, tut mir das leid - verstehen kann ich es aber nicht so recht.
Ebenso wenig verstehe ich es, dass Sie mir schon wieder mit Ihrem "r.kant"-Unsinn kommen. Sie wollten doch Ihren bemitleidenswerten Verfolgungswahn medikamentös behandeln lassen, oder? Haben Sie etwa noch keinen Termin bekommen?
11:01
...denn Bildung ist für unsere Gesellschaft ausschlaggebend...auch ein spanennder Beitrag hier: http://www.atkearney361grad.de/2012/02/22/lernen-aus-sicht-der-hirnforschung-2-begeisterung-ist-schlussel-zum-lernen/
10:33
Wenn die Kirche jetzt auch noch Dummschwätzer entsorgt, die wieder einmal völlig unsachliche Kommentare von sich geben, in dem sie sich Beispiel über Stricher lustig machen, trete ich sofort wieder in die Kirche ein.
09:53
Es muss natürlich "Sonntagspredigten" heißen.
09:50
Als Angehöriger der evangelischen Kirche schlage ich vor, dass die Kirchen unverzüglich ihr nicht unbeträchtliches Vermögen versilbern und das so erzielte Geld mit den staatlichen Ausgleichszahlungen für die vor Jahrhunderten erfolgten Säkularisierungen einsetzen, um die gewünschten "höheren Sozalleistungen für Arbeitslose" zu erzielen! Damit könnten die Kirchen ganz unbürokratisch selbst viel Gutes tun, anstatt immer nur Sontagspredichten zu halten und andere zum handeln aufzufordern! Mit dem Kölner Domschatz könnten bspw. sämtliche Stricher auf der Domplatte auf Jahre gut versorgt werden. Wenn jeder Christ eine besondere Verantwortung hat, dann doch wohl auch die Kirchen, oder?
nö, die Kirchen kassieren lieber. Die Diakonie ist einer der größten 1-€-Job Ausbeuter.
08:55
Der Staat betreibt doch Fürsorge: Für Wulff, Banker, Spekulanten...ach ja, und Milliardäre.