Sommer weist Lehrermangel-Vorwurf zurück
13.08.2009 | 12:24 Uhr 2009-08-13T12:24:00+0200
Düsseldorf. NRW-Schulministerin Barbara Sommer (CDU) sieht die Versäumnisse, die zum aktuellen Lehrermangel führten, bei der rot-grünen Vorgängerregierung. 2009 hätten nur 6200 Lehramtsstudenten ihr Studium abgeschlossen - bei einem Bedarf von 8000 Lehrern.
Aus Sicht Sommers hat Rot-Grün junge Leute jahrelang durch eine zurückhaltende Einstellungspolitik abgeschreckt, ein Lehrerstudium aufzunehmen. „Es ist unanständig, wenn uns die SPD nun vorwirft, dass nicht genug Stellen besetzt werden.”
Schäfer beklagt Überhänge
SPD-Schulexpertin Ute Schäfer rechnete vor, dass an 3200 Schulen 5000 Lehrer in NRW fehlen. Lehrerüberhänge an anderen Schulen nutzten unterversorgten Schulen nichts, klagte Schäfer. Die SPD warf der Koalition vor, sie habe das Wahlversprechen der Unterrichtsgarantie gebrochen. GEW-Chef Meyer-Lauber forderte mehr Anreize für ein Lehrerstudium. Dazu gehörten mehr Professoren, mehr Stipendien und höhere Gehälter.
Außerdem müsse die Verbeamtungsgrenze auf 45 Jahre heraufgesetzt werden. Nach Angaben Meyer-Laubers verdient ein verbeamteter Lehrer monatlich 300 bis 600 Euro mehr als ein angestellter Lehrer. NRW stellt 2009 rund 7600 neue Lehrer ein und hat den Unterrichtsausfall nach Angaben des Ministerium auf zwei Prozent gesenkt.
„Augenwischerei”
Schäfer hält die Angaben für „Augenwischerei”. Aus SPD-Sicht fallen jährlich fünf Millionen Unterrichtsstunden an NRW-Schulen aus, weil Tausende Lehrer fehlten. Neueinstellungen seien nur ein Ersatz für pensionierte Lehrer. CDU-Schulexperte Klaus Kaiser betonte, dass NRW trotz rückläufiger Schülerzahlen 2009 so viele Lehrer eingestellt habe wie seit 1981 nicht mehr. Dagegen habe die damalige SPD-Schulministerin Schäfer im Jahr 2004 noch 16.000 Lehrerstellen streichen wollen.
Die NRW-Landesregierung will die Zahl der Ausbildungsplätze für neue Lehrer bis zum Jahr 2010 um 3000 auf insgesamt 16 800 Plätze erhöhen. „Damit schaffen wir die Voraussetzungen, dass künftig alle freien Lehrerstellen auch besetzt werden können.” GEW-Landeschef Meyer-Lauber sieht dringenden Handlungsbedarf. „Wir müssen auch die Abwerbung junger Lehrer im andere Bundesländer stoppen.”
Ministerin Sommer soll sich auf der Kultusministerkonferenz für einheitliche Regeln beim Verbeamtungsalter einsetzen. In Hessen werden Lehrer heute bis zum 50. Lebensjahr verbeamtet.

19:30
Frau Somnmer, Frau Schäfer, Frau Freitag ,Herr Trittin und alle anderen Lehrer die aus Profitgier in die Politik gegangen sind und ihren Mist übers die Schulen und über das restliche Volk gestreut haben.................AB ZURÜCK IN DIE DIE SCHULEN DANN GIBTS WIEDER GENUG LEHRER
19:36
Frau Kraft hält sich bewusst sehr zurück. Sie hat ja nichts zu bieten und früheren Murks zu verantworten.
17:35
@#16 und? Was machts? Fällt doch nicht auf!
Aber helfen tuts nix - solln ja nicht nur das Fürchten lehren...
16:54
Mehr als vierzig Jahre hatte die SPD und teilweise zusammen mit den Grünen Zeit, etwas mehr für Bildung zu tun. Leider wurde am Lehrerpersonal stets gespart. Die SPD hat noch während ihrer Regierungszeit, also kurz vor dem Regierungswechsel, sogar verfügt, die Lehrerausbildung an der Uni Bonn einzustellen. Wenn die Sozis jetzt nach mehr Lehrern schreien, wirkt dieses zutiefst unglaubwürdig. Die jetzige Regierung hat verfügt, dass die Lehrerausbildung in Bonn wieder aufgenommen wird. Aber dafür das erforderliche Personal schnell zu finden, ist schwierig und dauert bekanntlich Jahre. Also zuerst sollten die Sozis vor der eigenen Türe kehren.
14:04
Odert mal alle Lehrer aus den Parlamenten zurück. Dann dürft schon mal eine kleine Lücke geschlossen sein.
Haaaaaaaalt,
geht ja gar nicht. Dann sind die Parlamente ja alle komplett leer.
13:46
irgend wie komisch
wer muß den die neuen lehrer bezahlen????
nämlich nicht das land.
die kommunen stehen dafür gerade. und die sind pleite.
also keine einstellungen.im gegenteil.
und die komunnen werden noch weiter geplündert.
13:21
@#10 Bestätige! Ich war auf so einer Schule. Ich hatte irgendwann verstanden, dass Aussitzen und das Nicht-Auffallen automatisch zum erfolgreichen Abschluss führen. Intelligenz oder nicht konforme Ideen oder gar Äußerungen waren hingegen überaus schädlich!
(Wenn ich das so lese - das gab es schon häufiger in der Geschichte und in verschiedenen Verständnissen von Deutschland)
13:09
#10:
Sie haben sicherlich Recht. Aber, dass die CDU den Laden so zukunftslos weiter führt, das ist der eigentliche Skandal. Und da hat Frau Sommer, indirekt Herr Rüttgers, versagt. In 4 Jahren kann man zeigen, wer etwas drauf hat, wer schnell etwas verbessern will und wirklich gute Ideen für Kinder und deren Eltern entwickelt. Diese Zeit ist vertan worden.
13:05
Genau, Marki II, schuld sind immer die Anderen und im Zweifelsfall die Sozialdemokraten...
12:59
sorry für die vielen Fehler in meinem Text, bin eben in der beschriebenen Zeit aufgewachsen.