So sieht das neue Einheitsdenkmal in Berlin aus
14.04.2011 | 10:37 Uhr 2011-04-14T10:37:00+0200
Berlin. Die Entscheidung über das neue Einheitsdenkmal in Berlin ist gefallen. Eine begehbare überdimensionale Schale im Herzen der Hauptstadt soll an die friedliche Revolution 1989 erinnern. Damit ist ein jahrelanger Streit um das Aussehen des Denkmals beendet.
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Eine 50 Meter lange, begehbare Schale in Gold soll im Zentrum Berlins an die friedliche Revolution von 1989 und 1990 erinnern. Der Kulturausschuss des Bundestags einigte sich am Mittwoch in Berlin auf ein Modell der Stuttgarter Architekten Johannes Milla und Partner und der Choreographin Sasha Waltz, wie der CDU-Bundestagsabgeordnete Günter Nooke, der Teil der Jury für das Denkmal war, bestätigte.
„Nicht Kaiser Wilhelm oder einzelne „Helden der Revolution und der Deutschen Einheit“ werden auf den Sockel gestellt“, sagte Nooke, der als Bürgerrechtler selbst aktiv an der Wende beteiligt war, über den Entwurf. Stattdessen eroberten die Bürger den Sockel für sich selbst - „im täglichen Kampf und Einheit und Freiheit“, sagte Nooke.
Kosten zehn Millionen Euro
Das Freiheits- und Einheitsdenkmal soll vor dem noch zu rekonstruierenden Berliner Schloss aufgestellt werden, gegenüber dem Lustgarten. Der Entscheidung war ein jahrelanger Streit um die Entwürfe vorausgegangen. Seit der Entscheidung für ein Denkmal im Jahr 2007 waren zwei Wettbewerbe notwendig. Das nun beschlossene Denkmal mit dem Namen „Bürger in Bewegung“ wird aus Glas und Metall hergestellt und wie eine Wippe beweglich sein. Auf seinem Sockel sind die Losungen der Revolution eingraviert: „Wir sind das Volk. Wir sind ein Volk.“ Besucher sollen in das Denkmal steigen und es so in Bewegung bringen. Die Kosten werden voraussichtlich bei zehn Million Euro liegen.
Für die CDU/CSU-Fraktion erklärte der kultur- und medienpolitische Sprecher Wolfgang Börnsen, der Entwurf entspreche der Intention von Bundestag und Bundesregierung. „Da die Bürger den neuen Sockel in der Form einer Schale begehen können, werden sie selbst Teil des Denkmals“, hieß es weiter.
Der Entwurf hatte zwei Konkurrenten: eine Skulptur, die einen fünf Meter hohen knieenden Mann darstellte und von dem Karlsruher Künstler Stephan Balkenhol geschaffen wurde sowie ein transparentes Dach aus Buchstaben, welches auf Stützen steht, die die Bundesländer repräsentierten, das der Münchener Architekt Andreas Meck entworfen hatte. (afp)

02:05
@16 von unwitz
Ein Kaiserdenkmal als Erinnerung an die demokratische Revolution von 1989?
Ich glaub, es hackt.
13:31
Ich finde dieses völkische Denken wir sind ein Volk gräßlich und rassistisch. Man sollte so etwas wie deutsche Bevölkerung schreiben, denn auch Migranten haben Ostdeutschland wieder mit aufgebaut.
16:06
Bei Regen läuft das Ding voll, dann säuft Deutschland einig Vaterland ab...
14:49
nr19 dachte ich mir doch das es einen mit Geschichtskenntnissen gibt. Dann lesen sie doch mal was die Quellen so von W1 noch erzählen. Menschenfreundlichkeit sieht anders aus. Und was an einem kaiserlichen Diktator besser ist als an vielen fürstlichen ist auch nicht ganz klar.
Albern wird es aber, wenn sie einen friedlichen Volksaufstand mit der Erzwingung der deutschen Einheit durch einen gierigen Despoten vergleichen.
14:23
Tagsüber kann man das Ding als Skaterpark benutzen. Und nachts können Obdachlose unter der Schüssel schlafen.
14:01
#26
... der von mir vorgeschlagene Sanitärgegenstand hat die Zensur leider nicht überstanden - also Fähnchenschwenken und bei 10 Mio. eine Faust in der Tasche machen
13:31
# 11
Die Voraussetzungen waren ja wohl seeeehr anders. Aber das wollen sie ja sowieso nicht verstehen.
13:24
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13:19
#25 von frankmal, kein schlechter Gedanke. Ich plädiere für einen Abfluss direkt ins Kanzleramt. Da hat schon genug Sch...ße angesammelt!
13:08
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