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Seniorenhaushalt hat Durchschnitts-Einkommen von 2200 Euro

28.11.2012 | 16:17 Uhr
Seniorenhaushalt hat Durchschnitts-Einkommen von 2200 Euro
Deutschlands Senioren führen ein aktives Leben - und fühlen sich jünger, als sie tatsächlich sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie.Foto: dapd

Berlin.  Deutschen Senioren geht es gut. Sie fühlen sich zehn Jahre jünger, als sie tatsächlich sind, sie führen ein aktives Leben und sie verfügen über ein Haushaltseinkommen von etwas über 2000 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine Altersstudie des Allensbach-Instituts.

Ältere Menschen in Deutschland fühlen sich im Durchschnitt zehn Jahre jünger als sie tatsächlich sind und führen überwiegend ein aktives, abwechslungsreiches Leben. Dieses Bild der 65- bis 85-Jährigen zeichnet eine Altersstudie des Allensbach-Instituts im Auftrag des Generali Zukunftsfonds, die am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. Die Mehrheit der insgesamt gut 4000 Befragten stellt demnach den Erhalt der Gesundheit in den Mittelpunkt, weil sie ihr selbstbestimmtes Leben möglichst lebenslang beibehalten will.

Der Studie zufolge würden sich 58 Prozent der 65- bis 85-Jährigen nicht als alte Menschen bezeichnen, in der Teilgruppe der 65- bis 74-Jährigen sagten dies sogar 67 Prozent. Im Alltag der Älteren spielen demnach Familie und Hobbys, aber auch ehrenamtliches Engagement eine große Rolle. Im Durchschnitt sind die 65- bis 85-Jährigen an fünf Tagen in der Woche außer Haus unterwegs, jeder Dritte sogar täglich. Dabei verfügt die überwiegende Mehrheit der Befragten über enge familiäre Bindungen sowie einen stabilen Freundes- und Bekanntenkreis.

Senioren im Ehrenamt ersetzen 870.000 Vollbeschäftigte

45 Prozent der 65- bis 85-Jährigen engagieren sich der Umfrage zufolge im gesellschaftlichen Bereich, unter anderem im kirchlichen Umfeld sowie in Freizeit-, Sport- und Kultureinrichtungen - und zwar durchschnittlich rund vier Stunden pro Woche. Hochgerechnet auf die Gesamtheit der 65- bis 85-Jährigen ergibt dies laut Studie einen zeitlichen Umfang von 1,48 Milliarden Stunden pro Jahr, was der Arbeitszeit von etwa 870.000 Vollzeitbeschäftigten entspreche. Jeder Vierte, der sich aktuell engagiert, kann sich zudem eine Ausweitung seines ehrenamtlichen Engagements um sechs Stunden pro Woche vorstellen.

"Es ist nicht zu bestreiten, dass der demografische Wandel wachsende Anforderungen an die sozialen Sicherungssysteme stellt", erklärte dazu der Direktor des Instituts für Gerontologie der Uni Heidelberg, Andreas Kruse. "Doch ebenso wenig ist zu bestreiten, dass ältere Menschen mit ihren geistigen, emotionalen und zeitlichen, vielfach auch mit ihren materiellen Ressourcen eine bemerkenswerte Unterstützung der nachfolgenden Generationen leisten können."

Senioren verfügen durchschnittlich über ein Haushaltseinkommen von 2200 Euro

Ihre wirtschaftliche Lage bewerteten in der Umfrage 63 Prozent der Älteren als gut oder sehr gut. Im Durchschnitt verfügen die 65- bis 85-Jährigen demnach über ein monatliches Haushaltseinkommen von rund 2200 Euro netto, mehr als jeder Zweite wohnt in der eigenen Immobilie. 38 Prozent der Älteren gaben zudem an, ihre Kinder regelmäßig finanziell zu unterstützen, im Durchschnitt mit 157 Euro monatlich.

Bei der Befragung äußerte zudem eine große Mehrheit den Wunsch nach einer eigenen politischen Interessenvertretung: 80 Prozent der 65- bis 85-Jährigen halten eine Vertretung ihrer Interessen durch Verbände auf Bundesebene für erforderlich, auf kommunaler Ebene sehen 51 Prozent diese Notwendigkeit. (afp)



Kommentare
11.06.2013
16:30
Seniorenhaushalt hat Durchschnitts-Einkommen von 2200 Euro
von Jean_Fairtique | #23

Wie man zu einem erfüllten Leben und einer Rente über HartzIV kommt, wird hier genau beschrieben...
Fast:
http://hartz-ist-ungerecht.forumprofi.de/presse-fernsehen-uswf92/die-hartziv-renten-riester-geringverdiener-l%C3%9Cgen-t1087.html

29.11.2012
19:17
@ 1955
von v.hohnwald | #22

Zitat: "Wären nur Rentner befragt worden l läge das monatliche Verfügbare bei höchstens € 1.200! "

Sie wissen schon, dass es hier um Einkünfte geht und nicht nur um Rente. Also sämtliche Erträge aus Vermietung, Verpachtung, Zinsen, Dividenden, Betriebsrenten, Schenkungen der Kinder, private Rentenversicherungen usw.

Die jetzigen Rentner haben in der Regel eher sparsam gelebt und nicht selten einiges auf der hohen Kante. Zweifelhaft ist, ob künftige Rentner dies ebenfalls von sich sagen können, landet doch nicht wenig des Geldes im Apple-Shop oder im Fußballstadion.

29.11.2012
09:26
@ peerkeinstueck | #17
von Partik | #21

Die "in Saus und Braus" lebenden Rentner haben sich diese Rente mit hohen Sozialzahlungen hart erarbeitet.

Bei Ihrer unterirdischen Ausdrucksweise über angeblichen "Dünnsch**** " und ähnlich von Ihnen hinlänglich bekannte Lieblichkeiten, ist Ihre Meinung kein Wunder. Den besten Job und damit Rente, bekommt man mit Ihrer asigen Diskussionsweise sicherlich nicht, wohl wahr.

Fakt ist, dass die deutschen Senioren aufgrund ihres hohen Einkommens eine umschwärmte Käuferschicht sind. Die kleine Witwe zählt da sicher nicht zu, aber es ist wie üblich: Negatives fällt auf, Positives wird nicht groß wahrgenommen.

Der Deutsche scheint mittlerweile vom "Geiz ist Geil" auf das Bejammern seiner Existenz umgeschwenkt zu sein. Das ist ja nicht mehr feierlich, wie die Öffentlichkeit ihre angebliche Armut beheult.

Vielleicht sollte man auch mal den Kopf aus seiner Sozialwohnung stecken, und schauen, wie es außerhalb seines Ghettos in Deutschland aussieht, anstatt in Foren sein Leben zu beheulen ...

29.11.2012
07:29
Seniorenhaushalt hat Durchschnitts-Einkommen von 2200 Euro
von B.Schmitz | #20

Was soll denn dieser schwachsinnige Artikel? Wer wurde denn befragt? Mal wieder nur die Reichen? Die Wirklichkeit sieht anders aus. Wer hat denn mal den Witwen gefragt wieviel Geld sie zur Verfügung haben? Was ist das doch für ein widerliches Deutschland, dass alles versucht schön zu reden und zu schreiben. Man muss sich schämen, dass es Journalisten gibt, die so einen Schwachsinn veröffentlichen und nicht in der Lage sind vernünftige Recherchen anzustellen und die Wahrheit zu veröffntlichen. Wieviele Rentner gibt es, die sich noch nebenbei etwas verdienen um über die Runden zu kommen. Und das Rentner 870.000 Vollzeitstellen besetzen ist ein Armutszeugnis. Andere haben das Rentenalter noch nicht erreicht und bekommen keine Stelle. Hier in Deutschland läuft einiges falsch. Aber die hirnlosen Politiker merken nichts. Weg mit dieser ausbeutenden, belügenden und betrügenden Regierung.

28.11.2012
22:14
Seniorenhaushalt hat Durchschnitts-Einkommen von 2200 Euro
von silera | #19

Aber Hallo. Super dieser Artikelschreiber. Eine Studie kann man doch diesen Mist nicht nennen.Das war vielleicht eine Befragung unter Pensionäre wie Blüm oder Eichel.
Ich kenne viele Rentner ,davon haben die wenigsten eine Rente über 1500 €.
Es wird wieder ein Fass aufgemacht um wahrscheinlich weitere Kürzungen im Rentenbereich vorzubereiten. Siehe Griechenland .

28.11.2012
19:41
Seniorenhaushalt hat Durchschnitts-Einkommen von 2200 Euro
von dooplex | #18

Hat hier die FDP auch wieder manipuliert ? Wenn ein Rentner 1000 hat dann ist er gut
betucht. Es sei denn er macht 2 Nebenjobs.

28.11.2012
19:38
Partik | #14
von peerkeinstueck | #17

"Nicht alle Rentner sind arme Witwen"

Richtig!

Aber nicht alle Senioren sind reiche Pensionärem, die scih auf Kreuzfahrtschiffen herumtreiben.

Was nützt es denn der Witwe, die nur Grundsicherung bekommt, dass andere Senioren auf Kosten der Allgemeinheit in Saus und Braus leben?

Was nützt denn da die Durchschnittsrente?

So ein Dünnsch****, was SIe hier von sich geben.

1 Antwort
Seniorenhaushalt hat Durchschnitts-Einkommen von 2200 Euro
von wkah | #17-1

ich habe nach den bisherigen Beiträge von Partik, nicht den Eindruck, es würde Sinn machen, etwas zu erklären.

28.11.2012
18:56
Seniorenhaushalt hat Durchschnitts-Einkommen von 2200 Euro
von Karlot | #16

Hier wurde wahrscheinlich nur der Durchschnittsbetrag genannt.
Richtig wàre der Median und der liegt deutlich darunter.

Immobilien isnd im Alter oft eine Belastung, da die Wartungskosten immens hoch sind.

28.11.2012
18:28
Seniorenhaushalt hat Durchschnitts-Einkommen von 2200 Euro
von 1955 | #15

Hier wurden Senioren und nicht nur Rentner befragt! Wären nur Rentner befragt worden l läge das monatliche Verfügbare bei höchstens € 1.200! Hier wurden sicher die ehemaligen Beamten, also Pensionäre miteinbezogen, die locker über das Doppelte verfügen ! Diese Ungerechtigkeiten in der Altersversorgung müssen Rentner und Zukünftige mit einer eigenen Parteigründung begegnen! Unsere sogenannten Volksparteien CDU und SPD haben doch nur vor Wahlen die Rentner im Auge, um sie danach wieder mit Minimalerhöhungen unter der Inflationsrate abzuspeisen! Rentner wacht endlich auf und organisiert euch!

28.11.2012
18:27
Und schon kommt das Geheule über die arme Witwe ...
von Partik | #14

Wenn man in den Kommentaren das permanente Geheule über das arme Deutschland so liest, fragt man sich, wo diese ganzen angeblich schon fast unter der Brücke schlafenden Armutsrentner denn sind?

Wenn man sich die vor gutsituierten Rentnern überquellenden Kreufahrtschiffe anschaut, oder die Kundenstatistiken des Einzelhandels vergleicht, bleibt eigentlich nur ein Fazit:

Der Glaube vom Deutschland, wo die armen Witwen jeden Cent dreimal umdrehen müssen, ist ausgemachter Dummfug.

Kommen die schimpfenden Kommentatoren hier aus irgendwelchen Asi-Stadtvierteln mit 500.- Durchschnittrente, oder woher kommt dieses Geweine über die flaschensammelnden, bei der Tafel essenden, Rentner?

Das ist ja langsam lächerlich, dieses Armgerede Deutschlands. Wir haben 17 Millionen Rentner, und den meisten geht es in der Tat verdammt gut. Beziehungsweise, sie verballern ihr Geld nicht für iPhones und sonstigen Mist, sondern haben oft ordentlich was auf der hohen Kante.

Nicht alle Rentner sind arme Witwen

2 Antworten
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #14-1

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

Seniorenhaushalt hat Durchschnitts-Einkommen von 2200 Euro
von Jean_Fairtique | #14-2

Nicht alle Rentner sind arme Witwen.
Richtig.
Aber auch keine Pensionäre, gelle?

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