Das aktuelle Wetter NRW 11°C
Politik

Schulz: EU-Spitzen nehmen Nobelpreis gemeinsam entgegen

17.10.2012 | 19:15 Uhr

Der Präsident der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy und der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz, werden am 10. Dezember in Oslo gemeinsam den Friedensnobelpreis für die Europäische Union entgegennehmen. Darauf einigten sich die drei am späten Dienstagabend "innerhalb einer halben Stunde ohne große Diskussion", wie Schulz sagte.

Aachen (dapd). Der Präsident der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy und der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz, werden am 10. Dezember in Oslo gemeinsam den Friedensnobelpreis für die Europäische Union entgegennehmen. Darauf einigten sich die drei am späten Dienstagabend "innerhalb einer halben Stunde ohne große Diskussion", wie Schulz der "Aachener Zeitung" (Donnerstagausgabe) sagte.

Alle drei würden die Europäische Union in Oslo gemeinsam vorstellen und präsentieren, sagte Schulz. Einer der drei werde die Medaille entgegennehmen, einer die Urkunde und einer werde sich in einer Rede für die Auszeichnung bedanken. Wie das genau aufgeteilt werde, stehe noch nicht fest.

Die Entgegennahme des Friedensnobelpreises für die Institution EU sei "ein ganz besonderer Moment nicht nur in meinem Politikerleben, sondern überhaupt im Leben eines Menschen", sagte Schulz. Er freue sich darauf, weil die Idee, für die er als Politiker seit Jahrzehnten kämpfe, gewürdigt werde.

dapd

dapd

Facebook
Kommentare
Umfrage
Statt mit Aufkleber will Verkehrsminister Dobrindt die Pkw-Maut mit automatischer Nummernschild-Erkennung an den Autobahnen kontrollieren lassen. Was halten Sie davon?

Statt mit Aufkleber will Verkehrsminister Dobrindt die Pkw-Maut mit automatischer Nummernschild-Erkennung an den Autobahnen kontrollieren lassen. Was halten Sie davon?

 
Aus dem Ressort
Sauerländer soll Hooligan-Demo in Berlin angemeldet haben
HoGeSa
Die Polizei befürchtet, dass sich die Bilder von der Hooligan-Randale am letzten Sonntag wiederholen: Für den 15. November ist in Berlin eine Demonstration "Gegen Salafisten, Islamisierung und Flüchtlingspolitik" angemeldet. Der Anmelder soll zum Hooligan-Umfeld gehören - und aus NRW kommen.
Präsident von Burkina Faso tritt nach Massenprotesten zurück
Demonstrationen
Nach tagelangen Massenprotesten im westafrikanischen Burkina Faso hat Präsident Blaise Compaoré sein Amt niedergelegt. Zunächst hatte er am Donnerstag lediglich angekündigt, auf eine weitere Amtszeit zu verzichten. Danach hatten sich am Freitag erneut Zehntausende aufgebrachte Menschen versammelt.
Drei Muslime aus dem Münsterland schließen sich dem IS an
Terrorgefahr
Wenigstens drei Muslime aus dem Münsterland sollen sich der Terrororganisation IS angeschlossen haben. Die jungen Männer wohnten in Ibbenbüren und waren anscheinend gut integriert. Der Kontakt zu den Männern ist abgebrochen. Muslimische Verbände und Vereine in Ibbenbüren zeigten sich schockiert.
Rüttgers als Zeuge: "Ministerpräsident baut keine Archive"
Landesarchiv
Ex-Ministerpräsident Rüttgers ist der letzte Zeuge im Untersuchungsausschuss des Landtags zum Millionenskandal „Landesarchiv“. Die Schuld an der Kostenexplosion weist er von sich: „Ein Ministerpräsident baut keine Archive“. Die Abgeordneten lässt er spüren, dass er in einer anderen Liga spielt.
"Wir sind nicht rechts!" - HoGeSa-Thesen im Faktencheck
HoGeSa
Ihr Feindbild sind Salafisten, sie selbst bezeichnen sich als bürgerlich. Die "Hooligans gegen Salafisten" fühlen sich zu Unrecht in die rechte Ecke gedrängt. Dabei würden sie doch nur versuchen, ihr Vaterland zu retten. Doch was ist dran an ihren eingängigen Thesen? Ein Faktencheck.