Notarzteinsatz beim Sexualkunde-Unterricht an Gymnasium in Borken

Während des Sexualkunde-Unterrichts musste der Notarzt kommen: Ein Sechstklässler am Remigianum in Borken war kollabiert.
Während des Sexualkunde-Unterrichts musste der Notarzt kommen: Ein Sechstklässler am Remigianum in Borken war kollabiert.
Foto: Ute Gabriel / WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Notarzteinsatz während des Sexualkunde-Unterrichts an einem Gymnasium in Borken: Ein Schüler kollabierte, mehrere andere wurden nach Angaben der Schulleitung daraufhin bleich und hyperventilierten. Insgesamt zehn Schüler wurden ins Krankenhaus gebracht. Die meisten sind inzwischen genesen.

Borken.. An einem Borkener Gymnasium ist ein Sechstklässler beim Beschriften eines schematischen Längsschnitts primärer Geschlechtsorgane kollabiert. In Anbetracht ihres maladen Klassenkameraden wurden andere Schüler blass und begannen zu hyperventilieren. "Es war eine Schrecksekunde", sagt die Schulleiterin des Remigianums, Dorothea Meerkötter.

In der Befürchtung, die elf- und zwölfjährigen Schüler könnten ernsthaft erkrankt seien, alarmierte die Biologie-Lehrerin den Notarzt. Insgesamt zehn Schüler wurden von den Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht und dort untersucht. Inzwischen konnten, so Schulleiterin Meerkötter, die meisten wieder geheilt nach Hause. Von einigen hatte sie am Nachmittag noch nichts gehört.

Wie es zu der rätselhaften "Kettenreaktion" kam, kann sich die Pädagogin nicht erklären: "Es ist ein Kuriosum." (dor)