In NRW sind mehr Studenten eingeschrieben denn je

In NRW sind mehr Studenten eingeschrieben denn je. Die Fernuni Hagen bleibt die größte Hochschule des Landes.
In NRW sind mehr Studenten eingeschrieben denn je. Die Fernuni Hagen bleibt die größte Hochschule des Landes.
Foto: Archiv/Jakob Studnar/Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
An den Hochschulen in NRW sind mehr Studenten eingeschrieben als je zuvor. Darunter sind auch knapp 1000 Studenten unter 18 Jahren.

Düsseldorf.. Die Zahl der Studenten in Nordrhein-Westfalen hat einen neuen Höchststand erreicht. Im Wintersemester 2014/15 waren an den Universitäten und Fachhochschulen in NRW rund 716.000 Studenten eingeschrieben. Das sind etwa 30.000 mehr als im Jahr zuvor, teilte das Statistische Landesamt am Montag mit. Etwa 100.000 von ihnen sind Studienanfänger gewesen.

Fernuni Hagen immer noch größte Hochschule in NRW

Die Fernuni Hagen ist nach wie vor die größte Hochschule in NRW. Die Zahl der Studenten war hier mit etwa 66.000 allerdings um knapp 9000 niedriger als ein Jahr zuvor. Auf den weiteren Plätzen folgen die Universitäten Köln mit rund 52.000 Studenten und Münster mit circa 42.000 Studenten.

Blackout Die Verkürzung des gymnasialen Bildungsgangs von neun auf acht Jahre hat allerdings nicht zu einer Schwemme minderjähriger Studienanfänger in Nordrhein-Westfalen geführt. Das geht aus einer Antwort des Wissenschaftsministeriums auf eine Anfrage aus der FDP-Landtagsfraktion hervor. Unter denen rund 115.000 Anfängern, die nach dem doppelten Abiturjahrgang zum Wintersemester 2013/14 ein Studium in NRW aufgenommen haben, waren demnach nur 928 unter 18 Jahre. Das sind 0,8 Prozent. Rückmeldungen über Probleme mit Minderjährigen an Hochschulen lägen dem Ministerium nicht vor, heißt es in dem Bericht.

Am höchsten war die Minderjährigen-Quote mit 7,7 Prozent an der Privaten Kunsthochschule Köln. Auch dort waren aber bloß 2 von 26 Studienanfänger unter 18. In absoluten Zahlen nahm die TH Aachen die meisten Minderjährigen auf: 129 von insgesamt 7134 Anfängern. Das waren dort 1,8 Prozent. (dpa)