Schröder streicht Elterngeld zusammen
01.06.2010 | 17:51 Uhr 2010-06-01T17:51:00+0200
Berlin.Familienministerin Kristina Schröder (CDU) wollte am Dienstag eigentlich den Familienreport 2010 vorstellen. Der sollte belegen, wie die Staatshilfen an Familien auch eine Wohltat für Wachstum und Stabilität sind.
Interessiert hat das auf der gestrigen Pressekonferenz praktisch niemanden, nachdem Schröder wenige Tage vor dem Spargipfel im Kanzleramt vorauseilend den Rotstift auspackte: Die Ministerin will beim Elterngeld streichen und hat bis auf Weiteres das Teilelterngeld und die zusätzlichen Vätermonate auf Eis gelegt. „Das ist jetzt einfach nicht zu realisieren“, sagte Schröder und bemühte sich um Schadensbegrenzung: Das Teilelterngeld stehe für diese Legislaturperiode auf der Agenda. Dieses sollte eigentlich 2011 kommen und hätte rund 125 Millionen Euro zusätzlich gekostet. Es soll Vätern und Müttern erlauben, insgesamt 28 Monate Teilzeit zu arbeiten und Elterngeld zu beziehen. Die Vätermonate wollte die Ministerin eigentlich von zwei auf vier erhöhen, so dass Eltern auf diesem Wege 16 Monate aus dem Berufsleben hätten aussteigen können.
„Wir müssen alle sparen“, sagte Schröder. Aus ihrem 6,5 Milliarden großen Haushalt fließen allein 4,5 Milliarden in das Elterngeld, das die Große Koalition 2007 eingeführt hatte. So bekommen Väter oder Mütter bei einer Auszeit bis zu 14 Monate lang 67 Prozent ihres Nettoeinkommens, maximal aber 1800 Euro. Die Ministerin betonte, dass sie beim Elterngeld um Einsparungen nicht umhinkomme. An der Grundstruktur und der Obergrenze von 1800 Euro will die Ministerin aber festhalten. Schröder befürchtet, dass vor allem gut verdienende berufstätige Väter keine Elternzeit mehr nehmen, wenn die Kluft zwischen Elterngeld und dem Einkommen zu groß wird. Wie aus dem Report hervorgeht, nahm 2009 jeder fünfte Vater Partnermonate. Knapp 22 Prozent dieser Männer bekamen 1500 Euro Elterngeld und mehr.
Grüne sieht soziale Gerechtigkeit verletzt
Wenn Schröder nicht an die Höchstgrenze beim Elterngeld gehen will, wird die Ministerin bei den darunter liegenden Stufen sparen müssen. Derzeit würden im Ministerium unterschiedliche Modelle durchgerechnet, sagte Schröder, ohne konkret zu werden. Details dazu will die Familienministerin am Wochenende nennen, wenn im Kanzleramt das große Feilschen der Minister beginnt.
Bei der Opposition löste Schröders Vorstoß Kopfschütteln aus. „Ich frage mich, was diese Ministerin noch ausmacht“, sagte die stellvertretende Fraktionschefin der SPD, Dagmar Ziegler, dieser Zeitung. Schröder habe ohne Not ihre zentralen Projekte vorauseilend kassiert. Die stellvertretende Fraktionschefin der Grünen, Ekin Deligöz, sieht die soziale Gerechtigkeit verletzt. „Frau Schröder kann nicht bestimmte Schongruppen festlegen.“
Der Sozialforscher Klaus Hurrelmann warnt ebenfalls davor, beim Elterngeld zu sparen. Nach einer Kinderstudie fördern berufliche Einbindung und finanzielle Sicherheit der Eltern die Stabilität der Familien.

09:06
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07:36
Bei jeder Schlagzeile unserer Ministerin Schröder habe ich ein Dja Vu.
Ich denke dabei immer an Claudia Nolte zurück.Vier Jahre lang dummes Zeug quasseln, nichts bewirken und hinterher eine fette Pension kassieren.
13:36
Seit einigen Jahren leidet Klaus-Dieter Reinhardt an Verfolgungswahn und Hassattacken. Der Grund: Er trinkt jeden Morgen 2 Liter Tabasco.
Dies, meine Damen und Herren, ist kein Einzelfall. Immer wieder neigen Menschen zu unkontrolliertem Verhalten nach der Einnahme von scharfen Lebensmitteln.
Herr Reinhardt, trinken Sie lieber Erdbeermilch und entspannen Sie sich. Atmen Sie tief durch und denken Sie erst mal in Ruhe nach, bevor Sie etwas schreiben. Dann wird alles wieder gut. Kann ja keiner was dafür, dass Sie ihr Leben verpfuscht haben.
18:21
Selber!
Seit dem 12. Februar 2010 ist sie mit Ole Schröder verheiratet und führt seitdem den Namen ihres Mannes!
18:11
Die heisst Köhler, ihr Schwachköppe!