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Schnarrenberger mahnt mehr Solidarität von EU-Spitzenpolitikern an

26.03.2013 | 21:25 Uhr
Foto: /dapd/Maja Hitij

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat als erstes deutsches Regierungsmitglied von den europäischen Institutionen mehr Rückendeckung bei der Bewältigung der Eurokrise gefordert. "Wir müssen diese Entscheidungen gemeinsam vertreten und wir müssen sie gemeinsam verteidigen. Da höre ich bislang leider nicht viel", sagte die FDP-Politikerin dem "Münchner Merkur".

München (dapd). Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat als erstes deutsches Regierungsmitglied von den europäischen Institutionen mehr Rückendeckung bei der Bewältigung der Eurokrise gefordert. "Wir müssen diese Entscheidungen gemeinsam vertreten und wir müssen sie gemeinsam verteidigen. Da höre ich bislang leider nicht viel", sagte die FDP-Politikerin dem "Münchner Merkur" (Mittwochausgabe). In den vergangenen Tagen war es in Südeuropa, vor allem auf Zypern, immer wieder zu antideutschen Protesten gekommen.

Deutschland bringe sich solidarisch ein, damit es am Ende eine Perspektive für die Krisenländer gebe, betonte die FDP-Politikerin. "Da würde ich mir schon wünschen, dass die Persönlichkeiten an der Spitze - also Kommissionspräsident und der Ratspräsident - auch Solidarität mit uns üben und die Deutschen gegen ungerechtfertigte Vorwürfe verteidigen."

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