Schmidt verärgert über Milliarden-Forderung der Ärzte
11.03.2009 | 15:32 Uhr 2009-03-11T15:32:00+0100
Hannover. Im Streit um die Honorare der niedergelassenen Ärzte hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) die Forderung von Ärztekammerpräsident Jörg-Dietrich Hoppe nach weiteren 1,5 Milliarden Euro entrüstet zurückgewiesen.
Im Streit um die Honorare der niedergelassenen Ärzte hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) die Forderung von Ärztekammerpräsident Jörg-Dietrich Hoppe nach weiteren 1,5 Milliarden Euro entrüstet zurückgewiesen. «Derzeit gibt es viele in Deutschland, die angesichts der Weltwirtschaftskrise um ihre Arbeitsplätze und ihr Einkommen fürchten», sagte die Ministerin der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung». Die Mediziner könnten dagegen sicher sein, dass ihr Geld - ein Gesamthonorar von rund 30 Milliarden Euro - in diesem Jahr überwiesen werde. «Kein anderer Berufsstand, außer den Beamten, hat diese Garantie.»
Probleme bei einzelnen Arztgruppen
Die Ministerin räumte ein, dass es in einigen Regionen und bei einzelnen Arztgruppen Probleme gibt. «Aber kein Unternehmen kommt wie die Ärzte auf die Idee, interne Probleme einfach zu Lasten der Kunden zu lösen.» Die Ministerin erinnerte daran, dass die Honorarreform von den Ärzten selbst beschlossen worden sei - gegen die Krankenkassen. Auch hätten ihr die Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) versichert, dass keine Gesetzesänderung notwendig sei, um die Verteilungskonflikte zu lösen.
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) fordert zum 1. Juli eine grundlegende Korrektur der Reform. Im Mittelpunkt der Kritik stehen die Zahlungen, die die Ärzte pro Patient und Quartal erhalten: «Wir wollen den Beschluss zu den Regelleistungsvolumen vollständig überarbeiten», sagte KBV-Chef Andreas Köhler der in Düsseldorf erscheinenden «Rheinischen Post». Köhler schwebt vor, dass es für einzelne Leistungen regionale Zuschläge geben soll. Zugleich will der KBV-Chef einen Schutz für kleine Arztgruppen. «Die Benachteiligung von Praxen mit kleinen Fallzahlen, aber einem weitreichenden Leistungsangebot, wollen wir beenden.» (ddp)

11:44
19,9% werden für 20 Millionen Rentner einbehalten
15,9% werden für 0,15 Millionen Ärzte einbehalten
09:18
Meine Ärzte fahren Golf, an Mercedes nicht zu denken. Die Ärzte, die Sie meinen, gehen wahrscheinlich bald in Rente. Konnten daher noch aus dem Vollen schöpfen. Warum sagt niemand, wo das Geld wirklich hingeht. Es gibt meiner Meinung nach zu viele Ziwschenhändler (KK, KVn, Pharmaindustrie, K. Lauterbach, Ulla Schmidt, etc).
Also raus mit Geld und ordentliche Bilanzen. Es nützt keinem, wenn behauptet wird, dass 2,1 Miliarden EUR in die Niederlassungen fliessen. Die Ärzte, die ich kenne, erhalten viel weniger, als die Jahre zuvor, wahrscheinlich werden ihre Leistungen geplündert und zur Deckelung der zugesagte Milliarden verwendet.
02:02
Ullala ist bisher nicht gegen die Apotheker und Pharmaindustrie vorgegangen....das bedeutet für mich...nach der Bundestagswahl, wird sie wohl Aufsichtsratsmitglied in mehreren der o.g. Verbände oder Firmen.
22:44
Meine Ärzte fahren folgende Fahrzeuge:
Porsche 911, Porsche 911 und Mercedes E-Klasse Kombi.
Ich sage dieses völlig wertungsfrei und gönne meinen (guten) Ärzten das, obwohl sie die Fahrzeuge steuerlich absetzen können und somit vom Steuerzahler subventioniert werden.
Aber das Gejaule nach mehr Geld geht mir auf die Nerven.
Da haben die gesetzlich Versicherten m.E. mehr Grund zum Jammern: Immer höhere KK-Beiträge und immer geringere Gegenleistung.
Steckt sich die Pharmaindustrie eigentlich die ganzen Beiträge ein (falls ja, warum eigentlich? – politisch gesehen) oder wo bleibt das ganze Geld?
20:28
Tante Ullala das kommt davon, wenn man glaub, es zu können. Sie währe besser bei ihrem erlernten Beruf geblieben, an einer Hilfsschule Lehrerin da kann sie so viel Mist machen, da fällt es nicht so auf und wird immer noch hoch geachtet.
18:12
@ kritischer Leser, sehe ich ganz genauso. Wenn einige hier sich so den ***** für so wenig Geld aufreissen würden, wie die jungen Ärzte heutzutage, dann möchte ich die mal sehen. Das sind die gleichen, die den ganzen Tag im Büro Kaffee saufen und zum Personalrat rennen, wenn Ihnen die Ablage einmal pro Monat überquillt und wegen jedem Furz für einen gelben Schein zum Arzt rennen. Wenn man einen Mercedes haben will, kann man nicht das Geld für einen Fiat zahlen wollen. Das ist bei den Ärzten genauso, für Scheißgeld gibt es eine Scheißleistung, kann man wohl keinem übel nehmen.
17:15
Also ich zahle im Quartal ca. 1680 Euro, mit Arbeitgeberanteil, an meine KK. Was machen die mit meinem Geld. Medikamente kauf ich in Holland oder bring sie aus spanien mit.
16:30
Nichts ist wahr wie hier manche meinen. Die Vertreter der Ärzte in der Bundeskassenvereinigung haben das mit der Politik ausgehandelt. Also bitteschön den Protest an die richtige Adresse und nicht an die Patienten.
15:43
Keiner der Schreiber hat bisher deutlich machen können, wie viel Geld kommt in das Gesundheitssystem rein und wer erhält dann wie viel davon. Gibt es eine einfache Aufstellung, wofür das Geld bezahlt wird?
Z. B. XXX % Pharmaindustrie
XXX % Kassenärztliche Vereinigung
XXX % Ärzte
Solange das System so undurchsichtig bleibt wie bisher, habe ich kein Mitleid mit irgendeinem der Beteiligten. Sollen doch alle nachweisen, wie viel Geld sie bekommen, und welche Leistungen sie dafür erbringen. Muss jeder kleine Handwerker auch.
15:29
Wo ist der Aufschrei jener Ärzte, welche die zu-
sätzlichen 2,5 Milliarden € eingesackt haben?
Das Geld muss doch irgendwo geblieben sein.
In der Schweiz, Liechtenstein, Bahamas?