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Schmidt droht Ärzten: Vorabkasse verboten Der Streit um neue Honorare eskaliert

01.03.2009 | 23:15 Uhr

Berlin. (afp) Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat die Ärzte davor gewarnt, ihre Patienten nur noch gegen Vorkasse zu behandeln. ...

... Wer als Vertragsarzt so vorgehe, "verhält sich eindeutig rechtswidrig", sagte Schmidt der Bild-Zeitung. Die Kassenärztlichen Vereinigungen und Landesaufsichten müssten dies stoppen. Grund für die Vorkasse-Forderungen mancher Ärzte ist ein erbitterter Streit um die zu Jahresbeginn veränderten Honorare. Die Bundesregierung hatte für 2009 eine Honorar-Erhöhung um zehn Prozent versprochen - allerdings bezogen auf die Vergütungen im Jahr 2007 und nicht 2008. Da viele Ärzte im Jahr 2008 äußerst gut verdient hätten, liege die Steigerung für 2009 bei 1,2 statt der erwarteten drei Milliarden Euro. Die meisten Vorkasse-Fälle werden demnach aus Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein gemeldet.

Bericht siehe Journal

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