Schmidt attackiert Merkel - Gauck nimmt Kanzlerin in Schutz
27.09.2012 | 22:41 Uhr 2012-09-27T22:41:00+0200
Berlin. Alt-Kanzler Helmut Schmidt (SPD) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“ erneut scharf für ihre Politik in der Eurokrise kritisiert. Die Kanzlerin habe eine „zu starke Zentralisierung auf ihre Person vorgenommen“. Bundespräsident Gauck verteidigte Merkel.
Alt-Kanzler Helmut Schmidt hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für ihre Politik in der Eurokrise erneut scharf angegriffen. Es sei „zum Teil ihre eigene Schuld“, dass es in einigen europäischen Ländern Bilder gebe, die Merkel „mit einer Hakenkreuzbinde zeigen“, sagte Schmidt am Donnerstag in der ZDF-Talksendung „Maybrit Illner“. Die Kanzlerin habe eine „zu starke Zentralisierung auf ihre Person vorgenommen“. Einige Nachbarländer hätten „das Gefühl, dass Deutschland ein neues Zentrum sein sollte“, kritisierte der Sozialdemokrat.
Bundespräsident Joachim Gauck nahm in der Sendung die Kanzlerin in Schutz. „Wir stehen heute nicht vor dem Problem, dass eine geschichtsvergessene Regierungschefin sagt: am deutschen Wesen soll die Welt genesen“, sagte er. Merkel kämpfe auch „stellvertretend für andere benachbarte Nationen“ für einen stabilen Euro.
Es sei falsch, wenn der Eindruck erzeugt werde, dass die Kanzlerin „gegen den Rest Europas steht“, sagte Gauck. Er sei überzeugt von Merkels „ hoher Rationalität und ihrem Handlungswillen“, sagte Gauck. In der Eurokrise sei es selbst für Wissenschaftler „außerordentlich schwer zu wissen, welcher Schritt der richtige ist“.
Gauck: Risikobereitschaft im monetären Bereich gehört zu guter Politik
„Eine gewisse Risikobereitschaft auch im monetären Bereich gehört mit zu einer guten Politik“, fügte der Bundespräsident hinzu. Vor allem dürfe man aber in der Eurokrise nicht die Geduld verlieren, „nicht durchdrehen und nicht hysterisch werden“.
Gauck sagte, es könne schon sein, dass es in der EU einmal eine „Wohlstandsdelle“ gebe. Europa sei aber „auch im Falle ein gewissen Begrenzung der Freude am Leben ein lebenswerter Raum, wegen der Freiheit und wegen der Demokratie.“ Er traue hier der deutschen Bevölkerung eine ganz Menge zu. Auch beim Ausbruch der Finanzkrise 2008 seien die Deutschen ruhig geblieben. Rechtsextremisten hätten in der Bundesrepublik politisch keine Chance.
„Kein Penny“ für Griechenland überwiesen
Schmidt sagte: „Ich möchte wünschen, dass der Bundespräsident recht bekommt.“ Der Alt-Kanzler bemängelte aber: „Wir reden nur von Opfern, die in Zukunft möglicherweise auf uns zukommen.“ Tatsächlich sei bis heute „aus dem deutschen Bundeshaushalt kein Penny nach Griechenland überwiesen worden“. Zugleich lobte Schmidt die Europäische Zentralbank. Diese habe „ihre Aufgabe in fabelhafter Weise erfüllt“ und bislang keine Inflation zugelassen.
„Die Deutschen müssen den Eindruck vermeiden, als ob sie das Zentrum sein wollen“, mahnte der Alt-Kanzler. Zugleich seien sie stärker verantwortlich für Europa als anderen Völker, „weil wir sechs Millionen jüdische Mitbürger fabrikmäßig umgebracht haben.“ (dapd)

22:58
Wie lange will Schmidt noch durch die Talk-Shows tingeln? Irgendwann sind auch seine "Weisheiten" ausgelutscht. Oder braucht der Mann noch Geld und Selbstbestätigung?
Was man von Peer zu halten hat, weiß man doch wenn man sich seinen Wahlhelfer Schmidt und sein Vorbild Gas- Gerd ansieht. Gas- Gerd wollte doch auch unbedingt Kanzler werden - selbst als er nicht mehr die Mehrheit hatte (unvergessen sein arroganter TV-Auftritt).
11:39
Wenn der "Raucher" noch weiterhin als Wahlhelfer für Steinbrück als Knzlerkandidat, auch in NRW, eingesetzt werden soll, so sollte Hannelore sich das wirklich nochmal mit dem Rauchverbot überlegen. Denn ohne Nikotin bleibt dem Guten anscheinend nich nur die Luft weg.
## Tja...in der CDU habt ihr nicht solche Geistesgrössen......
Sagt ihnen der Nato Dppelbeschluss noch was?
Dann hören sie dazu einmal die Experten heute....der war nötig.....das haben selbst hohe CDU Politiker zugegeben..Was nun???
Ja richtig, ich war auch dafür, aber die SPD war fast geschlossen dagegen! Bei den Roten geht halt nichts zusammen, wie sie ja auch bestätigen. Alles klar?
09:52
Wer räumt eigentlich am Ende der so genannten T(K)alkshows die ganzen Bindfäden weg, mit denen die Marionetten des Kapitals während der ganzen Sendung über gesteuert werden?
Hat niemand mehr die Linken lieb??? Ist schon Mist, wenn es außer Honecker keine Vorbilder mehr gibt!!!!!!
20:11
Gut das Schmidt über die Beweiräucherungspartei CDU mal wieder Tachless redet! Kohl konnte ihm nie das Wasser reichen und der Sprechende Hosenanzug aus der Ukermark steht Geistig noch ein paar Stufen unter Kohl! Gut das es noch Menschen wie Helmut Schmidt gibt, die eine Gute Politische und Menschliche Vergangenheit haben und nicht so eine Kariere wie der Spendenhinterzieher aus Oggersheim!
18:58
Schmidt erzeugte den Nebel durch seine Zigaretten, Gauck erzeugte ihn durch seine Aussagen.
Wenn der "Raucher" noch weiterhin als Wahlhelfer für Steinbrück als Knzlerkandidat, auch in NRW, eingesetzt werden soll, so sollte Hannelore sich das wirklich nochmal mit dem Rauchverbot überlegen. Denn ohne Nikotin bleibt dem Guten anscheinend die Luft weg.
18:37
Wie soll denn der Uraltkanzler, bei soviel Nikotineinsatz, zu neuen geistigen Höhenflügen gelangen? Da bleibt nur das Langzeitgedächnis. Wahlhilfe für Steinbrück und die SPD war das nicht! Der Bundespräsident war da in der Sache verbindlicher und versank nicht im Nebel von einer Zigarette nach der Anderen.
Ich sag es doch immer wieder, Rauchfleisch hält sich länger. Hannelore laß das mit dem Rauchverbot.
Wenn der "Raucher" noch weiterhin als Wahlhelfer für Steinbrück als Knzlerkandidat, auch in NRW, eingesetzt werden soll, so sollte Hannelore sich das wirklich nochmal überlegen. Denn ohne Nikotin bleibt dem anscheinend die Luft weg.
17:59
Auch diese Talkshow diente einzig und allein dazu das Volk dumm zu halten....auch wenn Schmidt viele kluge Dinge sagt. Und wenn Schmidt Steinbrück und Kissinger zu seinem Freundeskreis gehören, weiß jeder der sich ein wenig politisch auskennt wo der Hase herläuft....
Exzellent! Teile der Zuschauer merken gar nicht mehr, wie sie in den so genannten "Talkshows" verblödet und gesteuert werden.
17:59
Ich stimme mit Herrn Schmidt sicher nicht in allen Punkten überein, muss aber sagen, dass die meisten seiner Äußerungen zumindest bedenkenswert sind. Das Problem ist, dass er von den Medien zu einer Art Guru aufgebaut wird, der den Menschheit seine Wiesheiten sagt. Das ist Unsinn. Auch was Schmidt sagt, sind keine göttlichen Wahrheiten, sondern seine persönlcihe Meinung. Die aber ist oft fundierter als vieles, was uns aktuelle Politiker zu bieten haben.
Dass das europäische Ausland die Art und Weise von Merkels Führerschaft sehr kritisch sieht, ist Tatsache und auf Dauer gefährlich. Man muss nur einmal einen Blick in die internationale Presse werfen.
Dort wird auch immer wieder thematisiert, dass Deutschland ja nach dem Krieg nicht nur aus eigener Kraft, sondern mit massiver internationaler Hilfe wieder auf die Beine gekomen ist. Dabei hätten die anderen Staaten damals jeden Grund gehabt, Deutschland Hilfe zu verweigern.
Nicht nur die Presse der Schuldenländer lesen!
Folgende Länder haben diese Gelder aus dem Marshallplan erhalten.
Deutschland: 1413 Millionen Dollar
Frankreich: 2897 Millionen Dollar
Griechenand 694 Millionen Dollar
Italien 1515 Millionen Dollar
Was haben diese Länder mit dem Geld gemacht? Dafür sollen wirr denen dankbar sein?
Ich lese nicht "nur" die Presse der Schuldenländer, sondern "auch", um nicht so eine einseitige Sichtweise zu bekommen wie so manche Kommentatoren.
Und auch wenn es keiner mehr hören will: Dass der Marshallplan überhaupt nötig wurde, hat ja nun leider unser Land zu verantworten.
Es hätte auch passieren können, dass die internationale Staatengemeinschaft unser Land nach dem WK II mit solchen Entschädigungszahlungen belegt hätte, dass noch unsere Kindeskinder daran abbezahlen müssten.
Stattdessen haben sie uns noch den Wiederaufbau finanziert.
"Dort wird auch immer wieder thematisiert, dass Deutschland ja nach dem Krieg nicht nur aus eigener Kraft, sondern mit massiver internationaler Hilfe wieder auf die Beine gekomen ist. Dabei hätten die anderen Staaten damals jeden Grund gehabt, Deutschland Hilfe zu verweigern."
Es waren nicht die anderen Staaten sondern ein Staat (Amerika) der uns finanziert hat. Und das nicht einmal aus Nächstenliebe sondern um ein Bollwerk gegen den Kommunismus zu errichten. Hätte es den Kommunismus nicht gegeben wäre der Morgenthauplan in Kraft getreten. Den anderen Staaten wurde ebenfalls von Amerika geholfen. Sie haben nichts aus der Hilfe gemacht und deshalb besteht für die anderen Staaten auch kein automatischer, wie Schmidt es will, Anspruch auf Hilfe.
Hätte es den Kommunismus nicht gegeben hätte man uns ausgeplündert, an der Spitze die Franzosen und Engländer, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Im Grunde müssen wir Wessis indirekt sogar dankbar sein, daß es Stalin gab,
SIe reden ziemlich am Punkt vorbei.
Aus welcher Motivation uns nach dem Krieg geholfen wurde, ist zweitrangig. Tatsache ist, dass unser Land wieder aufgepäppelt wurde, obwohl es sich aus eigener Schuld in die ******* geritten hatte.
Auch unsere Hilfen für Griechenland und co werden nicht aus Nächstenliebe gezahlt, auch wenn das anscheinend keiner begreifen will.
Stimmt Gelder an Griechenland um uns Beliebtheit zu kaufen. Sonst Hakenkeuz für Frau Merkel.
17:31
Die Thesen von Helmut Schmidt sind doch längst "Altpapier"! Er tingelt hofiert von der "Journalie", durch die Medien und verbreitet "Weisheiten" von gestern!
Typisch für seine Generation schwingt auch er die "Nazikeule", wenn er mit seinen Argumenten am Ende ist!
Wer soll denn in Europa wirtschaftlich führen, wenn nicht Deutschland als stärkste Wirtschaftsnation! Frau Merkel wird doch bei allen "Gipfeln" dazu gedrängt von allen Europäern, außer vielleicht dem Franzosen Hollande! Sie macht das sehr gut und unauffällig, keiner kann ihr "das Wasser reichen"! So siehts aus, Herr Altkanzler!
Daß er seinen Freund Steinbrück unterstützt, soll sein, hilft aber wenig!
Wie soll denn der Uraltkanzler, bei soviel Nikotineinsatz, zu neuen geistigen Höhenflügen gelangen? Da bleibt nur das Langzeitgedächnis. Wahlhilfe für Steinbrück und die SPD war das nicht!
Ist richtig der Queen kann keiner das Wasser reichen,weil Deutschland schon Oberkante Unterkante in die pieppiep steckt und Frau Merkel ist das schlimmste was Deutschland je passiert ist.
16:20
Gauck, der ein „Bundespräsident für alle Bürgerinnen und Bürger“ sein will, stellt sich bewusst gegen diese: Mehr als 70 Prozent der
deutschen Bevölkerung lehnen den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr ab und was macht dieser Gauck
Er befördert Oberst Georg Klein zum General,dass sagt über diesen Menschen alles aus.