Schavan weist in Stellungnahme Plagiatsvorwürfe zurück
10.11.2012 | 13:46 Uhr 2012-11-10T13:46:04+0100
Düsseldorf. Bundesbildungsministerin Annette Schavan hat laut einem Medienbericht in einer Stellungnahme die Plagiatsvorwürfe um ihre Doktorarbeit zurückgewiesen. An der Uni Düsseldorf läuft ein Verfahren gegen sie. Die Uni wirft Schavan eine "leitende Täuschungsabsicht" vor.
Bundesbildungsministerin Annette Schavan geht im Plagiatsverfahren um ihre Doktorarbeit in die Offensive. Der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf soll die CDU-Politikerin eine umfassende schriftliche Stellungnahme übergeben haben, berichtet die "Rheinische Post" mit Verweis auf das Umfeld der Ministerin. Darin bestreite Schavan die Vorwürfe und gebe Auskunft darüber, wie sie vor 22 Jahren ihre Doktorarbeit angefertigt habe. Auch Wissenschaftler und Juristen hätten die Politikerin beraten.
Schavan selbst äußert sich zu dem Verfahren derzeit nicht. Ihr wird vorgeworfen, in ihrer Dissertation aus dem Jahr 1980 plagiiert zu haben. An der Uni Düsseldorf läuft dazu ein Verfahren. Vor einem Monat war ein internes Gutachten öffentlich geworden, in dem der Vorsitzende des zuständigen Promotionsausschusses von einer "leitenden Täuschungsabsicht" der Ministerin spricht. Die Universität musste daraufhin Kritik einstecken, weil der Inhalt an die Öffentlichkeit gelangt war.

17:43
Ja, Frau Schavan die TÄUSCHEN sich wohl...
17:08
Jetzt weiß jeder warum sie für einen Posten im CDU Vorstand nicht mehr zur Verfügung steht und politisch sowie taktisch rechtzeitig ausgestiegen ist. Nur das es ein freiwilliger Rückzug der ausgerechnet nach dem die ersten Vorwürfe im Mai bekannt wurden war, glaubt ihr wohl keiner mehr so ganz.