Schavan sieht im Plagiatsverfahren Chance für die Wissenschaft
24.01.2013 | 09:38 Uhr 2013-01-24T09:38:49+0100
Berlin. Bildungsministerin Annette Schavan wechselt den Kurs. Zwar will sie weiter kämpfen um ihre Glaubhaftigkeit zu behalten, doch im gegen sie laufenden Verfahren sieht sie eine große Chance. So könne an ihrem Beispiel ein Kodex zum Umgang mit Plagiatsvorwürfen entstehen.
Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) sieht in dem Verfahren zur Aberkennung ihres Doktortitels auch eine Chance für die Wissenschaft. "So schmerzhaft diese Geschichte jetzt für mich ist: Wenn daraus ein gemeinsames Verständnis und ein Kodex zum wissensgerechten Umgang mit Plagiatsvorwürfen entstünde, dann wäre das ein gutes Ergebnis", sagte Schavan der in Ulm erscheinenden "Südwest Presse" vom Donnerstag.
Inzwischen drehe sich die Debatte um die sehr grundsätzliche Frage, ab wann in der Wissenschaft von einem Plagiat gesprochen werden könne.
Rücktritt ausgeschlossen
Einen Rücktritt schloss die Ministerin weiter aus. "Ich erhalte seit Wochen derart viel Zuspruch aus der Wissenschaft, dass ich auch die Verantwortung spüre, nicht aufzugeben", sagte sie. Dies und der Rückhalt in ihrem Ulmer Wahlkreis bestärke sie, "weiter zu kämpfen".
Die zurückliegenden Monate seien sehr belastend gewesen, räumte Schavan ein. Der Vorwurf der Täuschung habe sie "bis ins Mark getroffen". Hier gehe es ja nicht um meinen Doktortitel, "sondern um meine Integrität".
Schavan ist sicher: "Vorwürfe sind unberechtigt"
Auf die Frage, ob sie gegen eine Entscheidung der Universität gerichtlich vorgehen werde, sagte Schavan: "Gerade weil ich Wissenschaftsministerin bin, setze ich auf die Souveränität der Wissenschaft und den wissenschaftlichen Disput." Sie sei davon überzeugt, "dass die Vorwürfe unberechtigt sind".
Schavan wird vorgeworfen, in ihrer Doktorarbeit zum Thema "Person und Gewissen" aus dem Jahr 1980 falsch zitiert und Quellen nicht genannt zu haben. Das zuständige Gremium der Uni Düsseldorf hatte am Dienstagabend beschlossen, ein formales Verfahren zur Aberkennung des Doktortitels einzuleiten.
Dies bedeutet nicht zwangsläufig, dass Schavan ihren Titel verliert. Die Prüfer könnten auch zu dem Schluss kommen, dass für einen Entzug keine ausreichenden Gründe vorliegen. (afp)

07:38
Ich auch, vielleicht wird bei Doktorarbeiten mal gewissenhaft und sauber, und vor allen Dingen selber gearbeitet!
13:47
So viel Frechheit hat sogar der Kanzlerin die Stimme verschlagen. Darum ist sie jetzt nach Niedersachsen gefahren, um sich bei der dortigen CDU eine neue zu leihen...
12:38
Was redet die nur für ein dummes Zeug ? Es kommt bald noch soweit, das ohne
Lug und Betrug in unserem Land nichts mehr geht.
21:37
Die ist doch gar nicht mehr tragbar! Nicht nur wegen der Geistig geklauten Doktorarbeit, sondern auch wegen der Geistigen Verwirrung! Sie ist zwar aufgrund der Vorkommnisse in der richtigen Partei, weil das dort Gang und Gebe ist, aber sowas als sogenannte Bildungsministerin, ist schon Heftig! Zu ihrer Verteidigung die Bundesverwaltungskanzlerin geht ja in die gleiche Richtung, hat die ihren Doktor in der Ukermark erworben?
Armes Deutschland!
19:29
Erstaunlich was manche Leute sich zusammen spinnen.
wimmel | #25 was Sie von sich geben, hat mit meinem Kommentar nichts aber auch gar nichts am Hut. Es ist einfach nur Blödsinn.
Wenn Sie versuchen Worte zu verdrehen, dann sind Sie ja im richtigen Haufen.
Aber Ihre bayrische Handlungsunterweisung, die haben Sie nicht kapiert.
Die funktioniert vielleicht bei Ihren Leuten.
Hat einfach keinen Sinn ihren engen Horizont zu weiten, wie schon andere Antwortet man ihnen erst gar nicht mehr, Wie heissen die noch:
Trolle !!!
Ist es nicht schön für Sie, dass Sie in mir ein Spiegelbild gefunden haben?
Nun sind Sie wenigsten nicht mehr alleine der Forentroll, ich bin bei Ihnen und wohlzufrieden.
Sie haben in der Sache völlig Recht! Aber man muss auch Mitleid mit dem Zweitakter haben: Ich glaube, er hat zur Zeit große Probleme damit, sein Zeitungs- Abo zu kündigen. Denn er versprach vor etlichen Monaten, ich habe es mir abgespeichert, das er hier nicht mehr schreibt, wenn sein gekündigtes Abo abgelaufen ist. Man muss also Mitleid mit ihm haben, und wahrscheinlich nicht nur deswegen...
17:34
Wie der BILD-Hetzer in seiner aktuellen Kolumne "Post von Wagner" Frau Schavan herabwürdigt und lächerlich machen will, ist übel und unter aller Sau. Oder war das nur Taktik von BILD, eine positive Kampagne zugunsten Schavan auszulösen?
Egal, Herr Wagner sie sind menschlich verachtenswert.
15:13
Mal so allgemein: selbst Welt-Online steht kritischen Postings offener gegenüber.
13:33
Die Hinrichtung des Marquise de Pommes Frites war auch eine "große Chance", und er meinte, typisch Snob, im Hinblick auf seinen Henker: "Was gibt man dem Mann bloß für ein Trinkgeld?"
13:32
DKWF12 #13
Sie verschweigen das nur knapp 60 % zur Wahlurne geschritten sind. Wo Sie in Ihrer Welt beobachten, dass es mit Rot/Grün bergab geht bleibt ihr Geheimnis und
Rot-Rot-Grün entspringt ihre Phantasie.
Und der Gipfel ihrer wiederum substanzlosen Unterstellungen ist der Hinweis, das sozialistische Länder keine Wahlmöglichkeiten haben. Kommunismus ist nicht gleich Sozialismus.
11:02
Ich hab gewusst: sie ist ein *********. Sie hat sich für die Wissenschaft geopfert. Danke Frau Ministerin. Sie geben mir den Glauben an die Ehrlichkeit unserer Politiker wieder.