Schäfer-Gümbel wird hessischer Fraktionsvorsitzender
27.01.2009 | 13:40 Uhr 2009-01-27T13:40:00+0100Wiesbaden. Thorsten-Schäfer Gümbel ist einstimmig zum Vorsitzenden der SPD-Fraktion im hessischen Landtag gewählt worden. Ende Februar soll Schäfer-Gümbel auf dem Parteitag auch zum Parteichef gewählt werden. Die CDU kritisierte die Wahl, da Schäfer-Gümbel "Teil des Systems Ypsilanti" sei.
Die SPD-Fraktion im Hessischen Landtag hat am Dienstag ihren ehemaligen Spitzenkandidaten Thorsten Schäfer-Gümbel einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. Der 39-Jährige erhielt alle Stimmen der 28 anwesenden Abgeordneten, wie die Fraktion in Wiesbaden mitteilte. Die SPD-Fraktion hat 29 Abgeordnete, eine Parlamentarierin fehlte am Dienstag wegen Krankheit. Die weiteren Mitglieder des Fraktionsvorstands und der Parlamentarische Geschäftsführer werden in der kommenden Woche gewählt.
Neuaufstellung der Fraktionsspitze angekündigt
Schäfer-Gümbel tritt die Nachfolge von Andrea Ypsilanti an, die noch am Wahlabend nach dem schlechten Abschneiden der SPD bei der Landtagswahl ihre Ämter als Fraktions- und Parteivorsitzende niedergelegt hatte. Schäfer-Gümbel soll Ende Februar auf dem SPD-Parteitag in Darmstadt auch Parteichef werden.
Im Interview mit der Nachrichtenagentur ddp hatte Schäfer-Gümbel eine Neuaufstellung der Fraktionsspitze angekündigt. Er werde in der Fraktion für bestimmte Funktionen Personalvorschläge einbringen, die «den Neuanfang dokumentieren», sagte er.
Kritik an der Wahl Schäfer-Gümbels kam vom Parlamentarischen Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion, Axel Wintermeyer. Schäfer-Gümbel «war und ist Teil des Systems Ypsilanti», sagte er. Der neue Fraktionschef stehe daher «nicht für den Neuanfang der hessischen SPD», auch habe er den Wortbruch und die Wählertäuschung an vorderster Front mitgetragen. (ddp)

19:37
Wie will dieser Mann die hessenSPD, oder irgendetwas anderes führen, wenn er sich nicht mal bei der Namenswahl gegen seine Frau durchsetzten konnte???
19:29
Ein Garant für die SPD-Niederlage, vorwärts Schäfer-Dingsbums.Vorwärts.
16:56
Verlierer sollte man nie zweimal bringen. Das ist das typische SPD-Desaster. Die Wahlquittungen 2009 folgen erst noch.